Beiträge von Lakasha

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    Ich habe nur die erste von 100 Seiten gelesen und will gar nicht darüber urteilen ob das nun gut oder schlecht ist.
    Welpen in Tierhandlungen bringen aber 2 Vorteile mit sich.

    1) Züchter werden evtl. nicht mehr so überdimensionierte Preise nehmen können. (Ich finde die 1700€ die ich Samstag für meinen Mops zahlen muss einfach nur überdimensioniert)
    2) Jemand der dort einen Hund kauft, wäre wohl jemand er ihn sonst beim Vermehrer kaufen würde, da denke ich das die Tierhandlung das kleine übel ist.

    Nochmal, ich will es nicht verteidigen, in Schutz nehmen oder sagen das gut / Art gerecht oder was auch immer ist.
    Nur auch mal die 2te Seite der Medaille aufzeigen.

    Welche 2. Seite der Medaille :???: :???:

    Ein anständiger und verantwortungsbewußter Züchter hat nunmal seinen Preis. Der geht z.T. auch massiv in Eigenleistung voraus um gesunde und rassetypische Welpen zu verkaufen. Wenn ich also einen bestimmten Rassehund möchte, wo man auf Gesundheit achtet usw., dann muß ich einfach Geld auf den Tisch legen. Wenn ich nicht bereit bin soviel Geld in die Hand zu nehmen, geh ich zum Tierschutz.

    Woher kommen denn all die Welpen?? Woher wollen den evtl. weitere Zoohandlungen die Welpen beziehen?? Für mich ist dieser Vertrieb nichts weiter als Weitergabe von Vermehrerhunden, nur intelligenter vermarktet. Von Unterbringung, Betreuung und Co. will ich gar nicht reden.

    Wozu ist es denn jetzt noch notwendig Welpen im Zoohandel zu kaufen?? Gibt es nicht genug Züchter und Tierheime?? Gibt es nicht genug Anzeigen in div. Kleinanzeigen?? Muß jetzt auch noch ein weiterer Zweig hinzukommen??

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    Die Frage ist was mach ich dagegen. Haben schon versucht das ein Freund von mir auf der Straße gelaufen ist und dann langsam auf ihn zukam. Er fing an zu bellen und als er näher kam knurrte er auch etwas. Ich bin dann sofort zu Teddy hin und habe ihm gezeigt das ich da bin und ihn gestreichelt. Als der Freund dann vor ihm stand ging er fröhlich zu ihm. Habe ich mich richtig Verhalten? Wann muss ich ihn loben oder muss ich ihn überhaupt loben? Was kann ich dagegen tun? Hat jemand einen Tipp für mich? Würde mich sehr darüber freuen!


    Deinem Welpen ist solch eine Begegnung unheimlich. Er ist unsicher und reagiert entsprechend. An deiner Stelle würde ich mit dem Training von Blickkontakt beginnen. Clickern ist in diesem Falle auch ne tolle Idee um Alternativverhalten aufzubauen (sitz, Blickkontakt zu dir usw.)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Klickertraining
    https://www.dogforum.de/der-clicker-ta…cker%20training
    https://www.dogforum.de/blickkontakt-a…pen-t64472.html

    In solch einer Situation wo sich dein Hund unwohl fühlt, gar nicht ansprechen oder anderweitig betüddeln. Einfach in Ruhe lassen und versuchen den Abstand zur fremden Person so weit zu vergrößern wie möglich ist. Du könntest dich z.B. ein wenig abseits stellen und clickern (click = Belohnung).
    Du kannst den Hund zusätzlich auch sitzen lassen und dann clickern. Er muß einfach zu seinem jetzigen Verhalten eine Alternative lernen können.

    Fahr auf jeden Fall zum TA und laß deinen Hund untersuchen. Es könnte eine Magenverstimmung durch evtl. Schneefressen oder Salzschlecken sein. Es könnte aber auch die läufige Hündin sein, die er schon vorher in die Nase bekommen hat und darauf entsprechend reagiert. Vielleicht hat er sich einen Virus eingefangen..... es gibt viele Möglichkeiten. Und wenn es ein Labbi ist.... vielleicht hat er einfach nur zu schnell und zu gierig gefressen ;) :p

    Ein Tipp von mir, weil ich über Jahre so einen Dauer-Ko.... zu Hause hatte:
    Wenn dein Hund erbricht dann ab dem Zeitpunkt erstmal 24 Stunden hungern lassen. Danach erst eine kleine Portion anbieten, evtl. auch Schonkosten verfüttern. Mein TA ist immer stinksauer, wenn mein Rüde z.B. vormittags erbricht und ich ihm abends Futter gebe.

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    Ich würde jetzt auch mal sagen, dass das kein Problem darstellen sollte. "Nur" eine Bürste zu haben ist ja dort nicht die ganze Kommunikation - das ist ja ein Zusammenspiel (Mimik, Gang, Ohren, Rute...+ Bürste).


    Zumal auch unsichere Hunde einen Kamm stellen. Die senden aber noch zusätliche "unsichere" Signale.
    Es mag vielleicht vorkommen, daß ein Hund kurz verwirrt ist, aber einzig und allein aufgrund des Ridge schließe ich ein Mißverständnis eher aus.

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    Dennoch kann man wohl sagen, dass die Rassen untereinander meist eine bessere Kommunikation haben - die verstehen sich meist.

    Ja, das fällt mir auch immer wieder auf.

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    Ich glaube ganz ehrlich man sieht das zu differenziert. Jede Kommunikationsstufe ist ein Zusammenspiel - die Frage ist, inwieweit fällt auf, wenn eine Geste nicht so ausgeprägt ist? Kann man das wirklich beurteilen? Sind vielleicht die zugehörigen Kommunikationsgesten "schlecht ausgedrückt" und deshalb gibts ein Mißverständnis?! Kommuniziert dieser Hund ansich "unsauber".
    Ist der "Empfängerhund" im lesen einfach nicht sensibel genug
    ?!


    Sehr interessante Frage, die aber wohl eher individuell zu betrachten ist. Bei meiner Akasha fällt mir hin und wieder schon auf, daß sie nicht so "sauber" kommuniziert wie andere mir bekannte Hunde bzw. Lucky

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    sozialisierung bedeutet ja nich nur das man hunde allen alters und aussehens kennelernt, sondern grundsätzlich das miteinander kennt


    Ja klar, aber es ist doch ein Unterschied, ob ein "normaler" Hund daher kommt, oder einer der röchelt, oder ein Hund wo man nicht weiß wo hinten und vorne ist. Das habe ich damit eher gemeint.

    Das Begegnungen nicht in wilden Beisserein enden, sollte gegeben sein. Aber das Hunde sich gegenüber bestimmten Typen unwohl fühlen, oder verunsichert sind, das kann man eben nicht vermeiden. Wobei auch hier das einzelne Exemplar wieder Unterschiede macht.

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    Meiner Meinung nach kommt es auf die Sozialisierung der Hunde an


    Damit kann man bei aller Liebe nicht alles erklären.

    Plattschnauzen sind ja eher selten. Gut, in den letzten Jahren hat sich die Zahl der Möpse und French Bulldogs erheblich verändert, aber zu den Junghundzeiten meiner beiden waren Plattschnauzen noch Exoten.

    Sie reagieren sehr unterschiedlich auf Boxer & Co. Die einen werden ignoriert, die anderen werden bereits aus Entfernung gewarnt, mit anderen ist ein normaler Kontakt möglich.

    Sicher gewöhnen sich die Hunde an die Atemgeräusche (wenn welche vorhanden sind), aber für Hunde die alle Zeit mal eine Plattschnauze treffen.... ist es ein bißchen schwer hier in sämtliche Richtungen Sozialisierung zu betreiben.

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    ich denke das hängt davon ab, wieviel kontakt man mit diesen hunden wirklich hat und inwieweit man sich eben drauf einlässt (soll nicht bös klingen


    Ist nicht bös, sondern Tatsache. Jemand der ne Bulldoge, nen Shar Pei oder ein Fellmonster zu Hause hat, kennt und sieht die Körpersprache sehr viel deutlicher als jemand, der solche Hunde nicht so nah kennt.

    Auch die extreme Faltenbildung beim Shar Pei in Verbindung mit seinem Gangwerk und dem "bösen Blick" führt immer wieder zu Konflikten, weil andere Hunde (und Halter) oft nich einschätzen können, was jetzt mit dem Shar Pei ist.

    Ich kenen aber mittlerweile auch genug Hunde die Probleme mit div. Hütehunden haben. Auch meine Hunde sind nicht begeistert, wenn sich ein Border ablegt und lauert.

    Aber auch bei Riesen wie z.B. Dt. Doggen habe ich schon oft gehört und erlebt, daß andere Hunde einfach verunsichert sind und Angst haben.

    Nach meiner Meinung wird es immer einen Hundetyp geben mit dem der eigene Hund so seine Probleme hat. Eine "vollständige Sozialisierung" halte ich für fast unmöglich.

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    Also ich glaube, dass Träumen bei denen schon zur Verarbeitung gehört, aber ich glaube sie träumen direkt das, was sie verarbeiten


    So ähnlich ist auch mein Glaube. Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß Lebewesen den Tag nicht verarbeiten, daß sie nicht Konflikte, Erfahrungen & Co. im Traum durchleben und warum sollten Träume nur Menschen vorbehalten sein

    Zu dem was:
    Bei Lucky könnte ich mir gut vorstellen, daß er vom jagen und rennen träumt. Zumindest sind seine lauferischen Aktivitäten während des Schlafs ziemlich ausgeprägt. Und Akasha.... saugt oder schleckt irgendetwas aus, oder vermöbbelt ordentlich den Erzfeind :hust:

    keine Ahnung was die Hunde genau Träumen, aber das sie es tun, davon bin ich einfach überzeugt.

    Gehört zwar nicht zum Prob, aber deswegen hier

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    Als ich duschen war, sind sie in mein Zimmer und haben ihn bedrängt. Ich habe es ihnen zig mal gesagt, ich hab einmal ne richtig heftige Ansage gemacht und das Ergebnis war, dass sie eben gewartet haben, bis ich mal kurz weg war

    hätte ich meine Schwester inkl. ihrer Freunde durch den Fleischwolf gedreht :mute:

    Ihr Grundgedanke mag nicht verkehrt sein, aber ihre Art der Provokation ist in meinen Augen der falsche Weg.

    Sicherlich hat sie Recht, daß wir z.T. ein verschobenes Bild von Tieren heute haben. Aber ihre Aussagen sind mir wieder zu allgemein gehalten, als würde jeder Halter sein Tier als Menschenersatz sehen. Und was ihre Befürchtung angeht: auch da mag sie Recht haben, aber ich glaube wir haben heute genug Menschen auf dieser Erde, so daß man sich aussuchen kann für welche Spezies man seine Hilfe anbietet.

    Es gibt viel Unrecht in der Welt und vieles davon ist unfaßbar, aber muß ich mich deswegen ausschließlich um menschliche Belange kümmern??? Wer unterstützt und hilft den Tieren, der Natur ?? Die haben keine Stimme, die können sich nicht mitteilen und viele Tierarten halten unser Öko-System erst aufrecht.

    Was so manchen Umgang mit Nutz- und Haustieren angeht... da hat sie mit Sicherheit nicht ganz unrecht. Dennoch wird ihre provokante Art nicht wirklich zum Umdenken bewegen. Man siehe ja die vielen neg. Mails und Drohungen die sie erhalten hat.

    Aufgrund dieses einen Interviews ist sie für mich nichts weiter als ein Sandkörnche, das vom Wind davon geweht wird.