Beiträge von delaware

    Es war nicht mein Tierarzt der die Dosis vorgeschrieben hat sondern die Tier Universitätsklinik.

    Ich schätze mal der Assistenzarzt in der Klinik hatte keine Ahnung bzw. hat die Situation falsch eingeschätzt, wie schlimm es steht. So nach dem Motto das wird schon wieder.

    Mein Tierazt hat mir nachdem ich sagte das wirkt nicht, gesagt ich soll die Dosis auf's Maximum erhöhen, runterdosieren können wir immer noch meinte er.

    Aber das Medikament hat nicht angeschlagen.

    Bis heute habe ich auch keinen schriftlichen Befund. Da will mein TA auch mal nachhaken weil er auch meinte, das er die Befunde sehen will.

    Nur zur Info.

    Danke für die Antworten.

    Gruß

    Delaware

    Hallo!


    Ich habe eure Beiträge interessiert gelesen und würde nun gerne die Geschichte meines Hundes erzählen, die gestern einen traurigen Abschluß gefunden hat.

    Greeny ein Schäferhund/Labrador Mix (Vater Schäferhund/Mix und Mutter reinrassiger Labrador) gerade 7 Jahre alt geworden.
    Das Muttertier lebt bei mir und da sie damals die Welpen nicht angenommen hat, habe ich 6 kleine Hundebabys mit der Flasche aufgezogen. Greeny habe ich dann behalten weil sie von klein auf sehr fixiert auf mich war. Sie war ein sehr gelehriger Hund, der auch ohne Hundeschule gut erzogen war. Vor fast drei Jahren gab es eine Situation das sie Problem beim aufstehen hatte und kurz (ca. 2 Minuten über kreuz ging), natürlich bin ich sofort mit ihr zum Arzt gegangen und dieser meinte, es könnte sich um einen epileptischen Anfall gehandelt haben. Ich sollte es beobachten. Danach ist nie wieder etwas in dieser Form geschehen.
    Vor sechs Wochen nun bin ich in der Nacht erwacht weil ich sie jaulen hörte, ich stand auf und stellte fest das sie einen krampfanfall hatte. In den letzten Monaten hatte ich schon registriert das sie ein wenig unruhig war, führte das aber auf meine neue Arbeitsstelle zurück, weil ich erst abends heim kam.
    Natürlich bin ich wieder sofort mit ihr zum Tierarzt gegangen, dort wurde ein großes Blutbild gemacht, das an sich unauffällig war. Die Schildrüsenwerte waren nicht ganz in Ordung und so bekam sie von da an Fortyron. Vielleicht sind die Anfälle ja ein Nebeneffekt meinte der Arzt.
    Es änderte sich nichts, zwar bekam sie keine Krampfanfälle in den nächsten Tagen, jedoch hatte sie anfangs unregelmäßig aber jeden Tag steigend motorische Ausfälle. Freßattacken, stand unbeweglich und abwesend vor mir, und und
    Mit Rücksprache des Arztes bin ich mit ihr in die Uni Tierklinik gefahren. Diese schossen sich direkt auf Epilepsie ein, ich bestand aber dennoch auf ein MRT weil ich dachte es könnte ja auch ein Hirntumor sein. Was zwar selten ist aber dennoch, man weiß ja nie, dachte ich mir.
    Also wurde das MRT und ein neues großes Blutbild gemacht. Beides hat nichts ergeben wurde mir vom Assistenzarzt gesagt. Den offiziellen Bericht habe ich aber noch nicht!
    Nach der Narkose hatte sie auch wieder einen motorischen Ausfall, ich hatte große Probleme sie in das Auto zu bekommen, der Arzt gab mir Luminal und ich sollte mit einer geringen Dosis anfangen, damit wir noch Spielraum haben meinte er. Nachdem sie das Luminal erhalten hat war sie fünf Tage anfallsfrei und dann gingen die motorischen Aussetzer wieder los, von Tag zu Tag steigerten sie sich. Mit Rücksprache meines Tierarztes erhöhten wir die Dosis. Was aber nichts brachte.
    Am Wochenende hatte sie zwei heftige Anfälle, danach jaulte sie stundenlang. Montag, Dienstag immernoch Ausfälle. Es hörte nicht auf
    Mittwoch als ich von der Arbeit kam hatte sie schon mittags einen Anfall konnte nicht aus dem Garten in die Wohnung gehen erst nach ca. 30 min., als ich dann kamlegte sie sich in ihrem Korb und lag dort 2 Stunden, als ich es plätschern hörte, sie hatte sich eingenässt. Danach fingen die Krampfanfälle an erst langsam, um 21 uhr sprach ich mit dem Arzt und er meinte, wenn es morgen nicht besser ist sollten wir in Erwägung ziehen sie zu erlösen und ich soll ihr nun das Diazepam geben. Um das Gehirn zu schonen.
    Eine zeitlang ging es gut, sie krampfte zwar aber nur leicht. In der Nacht ging es dann mit den Krampfanfällen wieder los, sie hat sich die Zuge zerbissen, sie hat jämmerlich gejault, sie hat heftig gekrampft und und. Es war einfach nur schrecklich. Als der Arzt kam um sie zu erlösen, war sie kaum noch fähig zu reagieren und ich froh das sie endlich keine Schmerzen mehr haben mußte.

    Es war so schrecklich und traurig.

    Ein lebenfroher Hund der in sechs Wochen zu einem Wrack geworden ist.

    Selbst mein Arzt ist sich nicht sicher ob das wirklich Epilepsie war oder vielleicht eine andere angressive Erkrankung.

    Sorry wenn es zu durcheinander war, oder Tippfehler enthalten sind, bin noch etwas zerstört, aber ich weiß auch das es ihr nun besser geht.


    Delaware


    :/ :/ :/