Beiträge von WELSH-AUSSIE

    Hallo Tine,

    Zitat

    Ich habe jetzt mit der Handfütterung angefangen (Danke Bibi), wobei Sammy am Anfang nicht gerade begeistert war. Vorher hatte er ja Tag und Nacht Zugang zum Futter...

    ...jetzt weißt du auch, warum Wauz draußen nix wollte b.z.w. es uninteressant fand.

    Alles was Hund im Innenbereich b.z.w. in seiner gewohnten Umgebung (Wohnung, Garten) zuviel hat, ist meistens "draußen" für ihn uninteressant.
    Warum? Weil er in reizarmer Umgebung ja schon damit "gesättigt" wird....und wenn's dann zum Spaziergang geht, wo die Reizlage ohnehin viel größer ist, haben diese Dinge erst recht keine Chance als "interessant" vom Hund bewertet zu werden.

    Wenn man einen Hund hat, der Umwelteinflüsse beim Spaziergang immer viiiiiel interessanter als seinen Menschen findet, darf man zusätzlich zu den anderen Lösungen gerne mal über den allgemeinen Umgang mit dem Vierbeiner im häuslichen Bereich nachdenken (Streicheleinheiten - zuviel oder durch Hund eingefordert..., Spielzeug permanent zur Verfügung, Futter etc.).

    Viel Spaß beim Training (übrigens kenne ich viele HH, die generell ausschl. darußen füttern, also Handfütterung).
    L.G., Claudia.

    Jana, ich habe darunter noch einen Satz geschrieben.....

    Man kann es auch mit Handfütterung versuchen, irgendwann hat jeder Hund mal Hunger.

    Außerdem gibt es noch genügend andere Belohnungsformen, siehe najra's Beitrag....muss ja nicht nur Keks sein.

    Davon abgesehen kenne ich wirklich sehr wenige Hunde, die draußen keinen Keks nehmen...., da bleibe ich bei meiner Meinung, dass dann etwas insgesamt betrachtet nicht passt.

    Wenn ein Hund draußen generell selten (oder wie ein User geschr. hat "NIE") 'nen Keks annimmt, stimmt was nicht.

    Entweder, wie naijra schon geschrieben hat, ist die Belohnung nicht hochwertig genug, Hund ist satt oder die Ablenkung / Umweltreize sind zu hoch....

    Zur Schleppe wurde ja schon einiges geschrieben (aussschleichen).

    Tine, viell. liest du dir mal den Thread über den doppelten Rückruf durch.

    Könnte auch helfen.

    L.G., Claudia.

    So gesehen gebe ich dir recht, durchaus.

    Dann ist eigentlich jegliche Ansprache / Signal zum Hund ein Abbruch....na ja, Shoppy, sooo eng und genau sehe ich das nicht b.z.w. will ich es garnicht sehen.

    Wenn ich den Leuten es genauso erklären würde, würden viele die Hände über den Kopf zusammen schlagen.

    Für mich z. B. ist ein Abbruch im wahrsten Sinne des Wortes, den Hund in hoher Reizlage ausbremsen zu können, beim Aufnehmen von irgendwas am Boden daran hintern zu können etc.

    Deshalb die Frage nach einem "positiven" Abbruch??? Generell ist ein Abbruch ein Abbruch und je nach Hundetyp wird er sicher auch anders empfunden.

    Na zumindest hatte ich wieder etwas zum Nachdenken...und will jetzt auch nicht länger drauf rum reiten.

    Also zurück zum Thema. Trotzdem danke für deine Gedächtnisstütze... ;)

    Zitat

    Ein "Abbruchsignal" hat die Aufgabe, irgendein Verhalten zu beenden, gell?
    Shoppy, das ist mir doch vollkommen klar!

    Wenn Du zu einem stehenden Hund "sitz" sagst und er sich setzt, ist "sitz" ein Abbruchsignal.
    und wenn man Sitz vielleicht durch positive Bestärkung aufgebaut hat, ist "sitz" ein positiv aufgebautes Abbruchsignal.
    Sooo habe ich das bisher nicht gesehen, aber wortwörtlich genommen hast du natürlich recht - ich unterbreche das Stehen...das "Sitz" wird anschl. belohnt...

    "Lauf" oder "Okay" (oder was auch immer man als "Freigabesignal" hat, ist auch eins, beendet unter Umständen steh, sitz, bei Fuß, bleib.... :hust:
    Ein "Freigabesignal" ist doch kein Abbruchsignal....es beendet ggf. den Abbruch und kann als Belohnung eingesetzt werden...

    JEDES Signal, auf das ein Hund irgend ein Verhalten ausführt, ist ein Abbruchsignal für das jeweilige Verhalten, dass der Hund macht, wenn er das Signal hört.
    Ist viell. auch Definitionssache....wenn ich meinen Hund zum "Füttern" rufe, unterbreche ich viell. seinen Schlaf oder was auch immer er gerade tut....sicher - ich UNTERBRECHE b.z.w. Breche sein derzeitiges Tun ab....das hat aber für mich nicht wirklich was mit dem "ABBRUCH" zu tun als solches....

    Und weil das so ist, brauche ich kein "Nein"... (natürlich rutscht es mir dennoch ab und an mal raus, aber keiner meiner Hunde hat gelernt, was das heißt...)

    Für mich persönlich gibt es in Punkto Hundeerziehung keinen Begriff wie "positiven Abbruch". Abbruch ist Abbruch, was nicht heißt, dass ich dem Hund weh tue. Es gibt für mich auch keinen "negativen Abbruch".

    Passt schon, wie du es geschildert hast!