Hallo ihr lieben!
Ich hab mich zwar schon vorgestellt, machs aber hier nochmal kurz. Ich heiße Carmen, bin 25 Jahre alt und wohne in der Nähe von Burghausen. Hier geht es um meinen 3,5 Jahre alten Setter-Rotti-Mix Rocky.
Nachdem ich immer wieder feststellen musste, dass Rocky nach manchen Bewegungen Schmerzen zeigte, bin ich gleich zu meiner TA gegangen. Erst dachten wir, er hätte sich etwas verstaucht, bzw, entzündet, weil die Schmerzen nach 1-2 Tagen wieder verschwanden. Nachdem keine Besserung auftrat, hat sie mich zu einem Neurologen nach Piding verwiesen, der Spezialist auf diesem Gebiet ist.
Herr Dr. Gödde hat sich reichlich Zeit genommen, Rocky abgecheckt und kam auch zu keinem Ergebnis. Also hat er ihn narkotisiert, geröntgt und Kerntspinbilder gemacht. Dann wurde das Ausmaß ersichtlich.
Scheinbar in jungen Jahren schon hat sich ein Stückchen vom Lendenwirbel abgesplittert und ist nach oben gewandert. Mittlerweile drückt er auf die Wirbelsäule und auf den Nervenkanal. Dies ist nur operativ zu beheben, der Splitter muss raus und das letzte Stückchen Wirbelsäule muss mit zwei Schrauben und Knochenzement fixiert, versteift werden.
Diese Nachricht hat mich erst mal umgehauen. Ich kann mir nicht erklären, wie das Stück des Lendenwirbels splittern konnte. Rocky hatte nie einen Unfall, kam nie unter die Pferde, stürzte nie, gar nichts. Ich weiß es einfach nicht. Da er so lange keine Reaktion auf diesen Splitter zeigte, kam auch nie jemandem in den Sinn, dass da was nicht in Ordnung sein könnte.
Na ja, auf jeden Fall muss er am 10.03. operiert werden. Der Arzt sagte mir, dass sich Rocky ca. 3 - 5 Monate nach dieser OP noch ruhig verhalten müsse, also kein Toben, Laufen, Spielen, etc. Da sich das alles erst mal verwachsen und gewöhnen muss. Langfristig kann er aber ein normales Leben, natürlich ohne Leistungssport, leben. Leistungssport muss er nicht machen, ich möchte nur, dass er ein hundegerechtes Leben führen kann und dies sollte auch so ein, laut Arzt.
Natürlich mache ich mir viele Gedanken und hab auch schon ziemlich Angst vor der OP und dem ganzen Drum rum. Rocky ist mein Ein und Alles, da steckt man das nicht einfach so weg.
Ich weiß aber, dass dieser Tierarzt seine Sache sehr gut macht und große und gute Erfahrungswerte bei solchen OP´s hat. Trotzdem möchte ich mich so gut es geht informieren und daher meine Anmeldung hier.
Hier gibts doch sicher Hundebesitzer, die in einer ähnlichen Situation waren, wie ich jetzt. Wie habt ihr die Zeit vor und nach der OP erlebt? Wie verlief die OP? Welche Handicaps hat euer Hund? Gabs Komplikationen?
Heut abend fahr ich nochmal zu dem Arzt, hol mir ein Infoblatt und werd mich auch noch mit ihm unterhalten. Aber die Angst bleibt trotzdem!
Natürlich bleibt mir keine andere Wahl. Einschläfern käme gar nicht in Frage, wo doch der Arzt auch sagt, dass sein Leben danach normal und hundegerecht sein wird! Es so zu belassen ist ebenfalls unmöglich, da ich niemals will, dass Rocky dauernde Schmerzen hat. Ich werde ihn auf jeden Fall in diese OP schicken, damit er sein restliches, hoffentlich langes Leben schön verbringen kann.
Ich würde nur gerne eure Erfahrungen hören.
Danke und liebe Grüße!