Für mich ist die Kastration mal wieder der einfachste Weg für den Menschen - denkt der Mensch.
Bei einem Rüden kann es passieren, dass er gerade nach der Kastration, für andere Rüden wie eine heiße Hündin riecht und ihn alle Rüden besteigen wollen.
Ebenso wird die Kastration als Allheilmittel für die Schwächen in der Erziehung schnell hergenommen. Der Hund hört nicht, deshalb ist er dominant und muss kastriert werden. Der Rüde interessiert sich für eine heiße Hündin, der Hund ist hypersexuell und muss kastriert werden.
Der Mensch ist krank, denn der Mensch sucht immer wieder neue Auswege für seine Inkompetenz und beim Hund ist es oft die Kastration.
Ich kann mich Staffy und redbumper nur anschließen.
Unabhängig, dass es verboten ist, sollte man die Fehler mal bei sich suchen und nicht dem Hund gleich die Eierabschneiden. Es wäre schön, wenn die Menschen mal in der Lage wären, den Hund als Hund zu sehen und nicht die menschlichen Verhaltensweisen auf den Hund übertragen.
Hunde verhalten sich anders als Menschen. Für Hunde gibt es andere Verhaltensweisen als für uns Menschen. Für Hunde ist es ein Begrüßungsritual, dass sie sich am Hintern riechen und nicht wie für uns igitt. Hunde gehen im Spiel grober miteinander um als wir Menschen, deshalb töten sie sich nicht gleich. Hunde tun sich im Spiel auch mal weh, deshalb töten sie sich auch nicht gleich. Ach ich könnte hier stundenlang aufzählen, wie unfähig die Mehrheit der Hundehalter doch ist ihren Hund zu verstehen.
Traurig aber wahr.
Eine Kastration muss nicht sein und sollte nur aus echten gesundheitlichen Problemen durchgeführt werden.
LG
agil