Beiträge von agil

    Hallo Silja,

    echt tolle Pferde.

    Schön, dass Du mal die Fotos eingestellt hast. Sind echt süße Ponys und der Traber ist ebenfalls sehr schön.

    Das es danach keine mehr gibt, glaub ich Dir auch nicht so ganz aber warten wir es mal ab. Ein Mensch, der so Tierlieb ist wie Du, dem wird es schwer fallen, wenn ein Pferd in Not sein sollte Nein zu sagen :wink:.

    Ich hoffe jedoch, dass Du Deine Pferde noch lange bei Dir hast.

    LG
    Ulli

    Die Futtermittelhersteller, welche ihr Futter "naturnah" betiteln, kommen im Augenblick wie die Maden aus dem Boden.

    Bitte berücksichtigt dabei aber, dass Naturnah nur Naturnah ist und nichts mit gutem Futter zu tun hat.

    Wenn man ein wirklich gutes Futter füttern möchte und nicht Barft, dann sollte man auf das Biosigel achten.

    Ich zum Beispiel füttere defu, das ist ein Futter aus dem Hause demeter und enthält nur 100% biologische Futterzutaten.

    Also nicht täuschen lassen von Naturnah.


    LG
    agil

    Hallo Chris,

    ich habe die Kamera erst seit zwei Wochen und konnte das Problem bisher nicht feststellen.

    Bisher hat der eingebaute Blitz immer ausgereicht.

    Die Bilder von Heiligabend hab ich mir noch nicht angeschaut, da müsste es sich zeigen. Ich werde Dir berichten.

    LG
    Ulli

    Edit:
    Hallo Chriss

    So, heute hab ich endlich Zeit gefunden die Bilder von Heilgabend anzuschauen und ich mus Dir Recht geben, Chris.

    Die Aufnahmen sind alle sehr dunkel geworden. Also bei solchen Aufnahmen reicht der eingebaute Blitz nicht wirklich aus.

    LG
    Ulli

    Also Paul ist ein Wildgeborener Hund. Er lebt hier in Deutschland in einer Zweizimmerwohnung, mehr Zimmer haben wir nicht und einen Balkon.

    Aber er ist nicht traumatisiert.

    Was mich wirklich stört, sind diese Verallgemeinerungen. Alle Spanier, die in Freiheit, die in Wildgehegen geboren werden sind Traumatisiert. Woher kommt diese Erkenntnis. Bitte erklär mir das einer.

    Ich kenne sehr viele Hunde aus Spanien und ebenso ich kenne fast alle von Pauls 8 Geschwister. Keiner dieser Hunde ist Traumatisiert.

    Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, gibt es sehr oft falsch ausgeführten Tierschutz. Diesen gibt es jedoch hier in Deutschland sowie im Ausland. Deshalb jedoch, die, die wirklichen Tierschutz betreiben zu verurteilen ist doch völlig hirnlos.

    Wie ist es möglich, dass im 20sten Jahrhundert Menschen immer noch so verallgemeinern und alle über einen Kamm scheren. Für mich absolut unverständlich.

    Ich bin kein Mörder, weil Paul bei mir ist. Und keiner, der einen Hund aus dem Ausland rettet ist ein Mörder, wenn er gleichzeitig die unterstützt, die auch Aufklärungsarbeit betreiben um grundlegende Veränderungen zu bewirken.

    Sollen jetzt alle aufhören, mit diesen Tätigkeiten, weil es ein paar schwarze Schafe gibt? Ist doch völliger Schwachsinn.

    Was ist mit denen, die hier in Deutschland keinen Cent auf der Tasche haben, aber meinen Hunde retten zu wollen und nehmen Hunde über Hunde auf aber können selbst nicht dafür sorgen. Was machen wir mit diesen „angeblichen“ Tierschützern? Wer verurteilt diese Menschen und leistet Aufklärungsarbeit oder ist das was anderes, weil es ja in Deutschland passiert?

    Man kann das doch nicht grundsätzlich verallgemeinern. Es ist doch von Situation zu Situation, von Hund zu Hund zu sehen und eine gute Tierschutzorganisation schätzt das ab und handelt entsprechend. Ich wage zu behaupten, dass z.B. Elke dies auf Teneriffa tut. Sie vermittelt nicht wahllos Hunde, sondern die, die zu lange in der Wildnis leben, werden wenn notwendig behandelt, werden wenn möglich kastriert und wieder in die Wildnis entlassen. Warum denn ist Elke täglich mehr als 10 Stunden unterwegs um die wildlebenden Hunde zu versorgen. Wenn sie es nicht täte, dann wäre dies der sichere Tod für diese Hunde. Was ist an ihrer Tätigkeit falsch? Soll sie die Hunde in der Wildnis einfach ihrem Schicksal überlassen, weil es das Ausland ist und weil die Menschen eben Schweine sind?

    Hilfe, entweder bin ich völlig blöd und eine Mörderin oder es gibt welche, die sind mit Blindheit geschlagen und sehen nicht über den Tellerrand hinaus.

    Gruß
    agil

    Zitat

    Hier ging es als "Aufhänger" ja um Hunde aus Tötungstationen. Jetzt werden manche aufschreien:
    Die Qualen dieser Hunde sind zeitlich begrenzt.
    Die Qualen der Hunde, die in deutschen Tierheimen gehalten werden, nicht. Diese müssen es bis zum bitteren Ende durchstehen.

    Stellen wir uns mal vor, es gäbe hier jemanden, der Rinder hält. Unter miserablen Bedingungen. Die Mütter und Kälber haben es ganz schlecht. Damit sie es nicht schlecht haben, kaufe ich sie ihm immer fleißig ab. Ich rette die Tiere und halte sie dann gut.
    Ist das nachhaltig?

    Wäre es nicht sinnvoller etwas an der Haltung der Tiere zu ändern?

    Viele Grüße
    Corinna

    Im Grundgedanken kann ich Dir folgen doch trotzdem kann ich dem nicht so ganz zustimmen.

    Ja, Du hast Recht, es ist falsch einfach nur Tiere zu Retten ohne Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Tierschutzorganisationen, die ich kenne, die leisten zusätzlich zu der Hilfe, die sie den Tieren zukommen lassen auch Aufklärungsarbeit. Sie versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu Handeln und Kontakte zu der Bevölkerung zu schaffen. Meist wird jedoch von oberster Stelle versucht Aufklärungsarbeit zu unterbinden. Den Regierungen geht es oft nicht um ein Umdenken, sondern um eine schnelle Lösung des Problems – einfach jeden Töten und fertig. Trotzdem machen die Organisationen weiter und wären ohne unsere Hilfe aufgeschmissen.

    Was den Vergleich mit den Tötungsstationen betrifft, soll das nun heißen, dass es hier besser wäre die Hunde auch zu töten, dann müssen sie die Qualen nicht bis zum bitteren Ende aushalten?

    Ich finde eine Vermittlung nach Deutschland generell zu verurteilen als eine Art von Rassismus. Es muss in einem ausgewogenen Rahmen passieren. Hilfe durch Vermittlung ins Ausland und gleichzeitige Aufklärung im Land.


    Wenn hier jedoch von Jemandem behauptet wird, der der einen Hund aus dem Ausland nimmt, tötet gleichzeitig einen anderen, halte ich dies für sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich sehe mich nicht als Mörder, weil ich Paul zu mir genommen habe.

    LG
    agil

    NS. Liebe Carolina, ich finde es eine sehr interessante Diskussion und keine Rechthaberei.

    Edit: Love Dogs, ein Flugpate nimmt den Hund kostenlos auf dem Ticket mit. Das kostet nichts keinen Cent. Kannst Du gern bei den Fluggesellschaften erfragen.

    Hallo Corinna,

    diese Trauma, bei den Import-Hunden, welche du Ansprichst, liegen die nur an dem Import und Flug? Gibt es diese Trauma nur bei Import-Hunden? Ich denke hier sollte man doch gravierend unterscheiden. Wir Menschen sind das Übel unabhängig ob Hund aus dem Ausland oder Hund im Inland.

    Ich denke, dass der Flug im Gegenzug zu den Qualen und den noch zu erwartenden Qualen, wenn sie im eigenen Land bleiben würden, in keinem Verhältnis zu dem Vermitteln ins Ausland steht.

    Wie ich auch in meinen Beiträgen zuvor schon geschrieben habe, gibt es viele Arten von Tierschutz und ob im Ausland oder hier, es gibt viele, die sich Tierschützer nennen aber nicht wirklich etwas bewegen, sondern im Gegenteil, den Tieren geht es letztendlich schlechter als es ihnen ergangen wäre, wenn man sie nicht gerettet hätte. Diesen Tierschutz unterstütze ich auch in keiner Weise.

    Es gibt aber viele Tierschützer, die im Ausland wirklich gute Arbeit machen und diese Arbeit unterstütze ich ebenso, wie die Tierschützer, die hier im Land gute Arbeit machen.

    Auch für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Pflegestellen sowie Adoptivfamilien genau geprüft werden. Dies stand für mich nie zur Diskussion. Eine solche Prüfung ist für mich eine Grundvoraussetzung ob innerhalb Deutschlands vermittelt wird oder ob es sich um einen Import handelt.

    Wenn ich einen Hund aus dem Ausland nehme, dann geht das doch nicht einfach nur übers Internet. Als wir uns für Paul entschieden haben, wurden wir natürlich überprüft. Es kamen Vereinsmitglieder zu uns und wir haben mehrere Gespräche geführt. Es wurde geprüft, wo kommt Paul hin, was für Voraussetzungen haben wir und was für ein Leben können wir ihm bieten.

    Vielleicht verstehe ich es jetzt auch wirklich falsch. Wenn die Diskussion hier über die Prüfung der Pflegestellen geht oder über die Prüfung der Adoptivfamilien, dann habe ich wirklich was nicht mitbekommen.

    Ich dachte es geht um die Grundsätzliche Vermittlung nach Deutschland und dass man, wenn man einen Hund aus dem Ausland nimmt, Platz für andere Hunde schafft, die dann getötet werden, bzw. dass man sich Rechtfertigen muss, weil man einen Hund aus dem Ausland genommen hat.

    LG
    agil

    Edit: Corinna, ich meine mit meinem Beiträgen auch die Gesamtheit der Maschinerie aber deshalb bin ich nicht gegen einen Import von Hunden - Voraussetzung jedoch, dass er sinnvoll betrieben wird und keine Hauruckmethode :wink:

    Hallo Corinna,

    Hunde, die aus dem Ausland hierher kommen, kommen mit Flugpaten, dies bedeutet, dass der Flug für den Hund nichts kostet. Somit würde keine Geldressource für einen anderen Hund frei.

    Wenn sich die überwiegend deutschen Tierschützer in den südlichen Ländern und ebenso im Ostblock für die Tiere nicht einsetzen würden, dann würden diese Tiere krepieren. Es gäbe keine Hilfe für diese Tiere und die Tierquäler hätten freie Bahn.

    Wie schon gesagt, ich kann nur für den Verein sprechen, den ich aus persönlichen Kontakten kenne und da wird sehr vie Aufklärungsarbeit betrieben und die Tiere, die z.B. nach Deutschland kommen, kommen nur nach Deutschland, wenn sie hier einen Platz haben. Kein Hund, der vermittelt wurde und aus irgendwelchen undefinierbaren Gründen wieder abgegeben werden muss, kommt in ein Tierheim. Diese Hunde bleiben im Verein und werden sofort wieder von Vereinsmitgliedern betreut.

    Ich finde den Import von Tierschutzhunden aus dem Ausland zu verurteilen eine Art von Rassismus. Nur weil der Hund aus dem Ausland ist, hat er kein Recht hier ein glückliches Leben zu leben. Jedes Lebewesen sollte das Recht haben, ein glückliches Leben zu leben. Leider besitzen wir Menschen jedoch oft nicht die Toleranz ihnen dies zuzugestehen unabhängig von der Herkunft.

    Wir haben hier in Deutschland sehr viele hungernde Kinder und auch Kinder in Kinderheimen, ist es dann nicht so, dass ich jegliche Spende an die Dritte Welt auch verurteilen müsste? Müssen wir dann nicht unsere Grenzen dicht machen? Eigentlich doch – oder?

    Es fehlt viel Aufklärung im benachbarten Ausland und es gibt viele Tierschützer die ihre Ärmel hochgekrempelt haben und ein wenig von dieser Arbeit tun. Wenn dann Hunde im Rahmen dieser Arbeit auch einen Platz in Deutschland finden, dann finde ich das nur gut so.

    Dann noch zu dem Traumata. Muss man ihm nicht unbedingt antun. Auch hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Paul hat sich super eingelebt. Er ist nicht Traumatisiert oder anders als andere Hunde. Er ist ein ganz toller Hund geworden und der Flug nach Deutschland hat ihm nicht geschadet. Im Gegenteil, wir haben ihm das Leben gerettet. Ich liebe ihn und ich würde es wieder tun.

    LG
    agil