Also Paul ist ein Wildgeborener Hund. Er lebt hier in Deutschland in einer Zweizimmerwohnung, mehr Zimmer haben wir nicht und einen Balkon.
Aber er ist nicht traumatisiert.
Was mich wirklich stört, sind diese Verallgemeinerungen. Alle Spanier, die in Freiheit, die in Wildgehegen geboren werden sind Traumatisiert. Woher kommt diese Erkenntnis. Bitte erklär mir das einer.
Ich kenne sehr viele Hunde aus Spanien und ebenso ich kenne fast alle von Pauls 8 Geschwister. Keiner dieser Hunde ist Traumatisiert.
Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, gibt es sehr oft falsch ausgeführten Tierschutz. Diesen gibt es jedoch hier in Deutschland sowie im Ausland. Deshalb jedoch, die, die wirklichen Tierschutz betreiben zu verurteilen ist doch völlig hirnlos.
Wie ist es möglich, dass im 20sten Jahrhundert Menschen immer noch so verallgemeinern und alle über einen Kamm scheren. Für mich absolut unverständlich.
Ich bin kein Mörder, weil Paul bei mir ist. Und keiner, der einen Hund aus dem Ausland rettet ist ein Mörder, wenn er gleichzeitig die unterstützt, die auch Aufklärungsarbeit betreiben um grundlegende Veränderungen zu bewirken.
Sollen jetzt alle aufhören, mit diesen Tätigkeiten, weil es ein paar schwarze Schafe gibt? Ist doch völliger Schwachsinn.
Was ist mit denen, die hier in Deutschland keinen Cent auf der Tasche haben, aber meinen Hunde retten zu wollen und nehmen Hunde über Hunde auf aber können selbst nicht dafür sorgen. Was machen wir mit diesen „angeblichen“ Tierschützern? Wer verurteilt diese Menschen und leistet Aufklärungsarbeit oder ist das was anderes, weil es ja in Deutschland passiert?
Man kann das doch nicht grundsätzlich verallgemeinern. Es ist doch von Situation zu Situation, von Hund zu Hund zu sehen und eine gute Tierschutzorganisation schätzt das ab und handelt entsprechend. Ich wage zu behaupten, dass z.B. Elke dies auf Teneriffa tut. Sie vermittelt nicht wahllos Hunde, sondern die, die zu lange in der Wildnis leben, werden wenn notwendig behandelt, werden wenn möglich kastriert und wieder in die Wildnis entlassen. Warum denn ist Elke täglich mehr als 10 Stunden unterwegs um die wildlebenden Hunde zu versorgen. Wenn sie es nicht täte, dann wäre dies der sichere Tod für diese Hunde. Was ist an ihrer Tätigkeit falsch? Soll sie die Hunde in der Wildnis einfach ihrem Schicksal überlassen, weil es das Ausland ist und weil die Menschen eben Schweine sind?
Hilfe, entweder bin ich völlig blöd und eine Mörderin oder es gibt welche, die sind mit Blindheit geschlagen und sehen nicht über den Tellerrand hinaus.
Gruß
agil