Beiträge von agil

    -Hallo Tanja,

    unser erster Hund Billy hatte auch das Problem mit dem Urin halten.

    Anzeichen waren wie von Dir beschrieben: viel Trinken und viel Urinieren. Ich musst mit ihm jede Nacht zwei bis drei Mal raus.

    Nach dem mein TA ihn untersucht hatte, hat er die gleiche Diagnose wie bei Deinem Hund gestellt und uns Minirin gegeben. Damit hat sich der Zustand verbessert. Weniger Trinken - also wieder normale Menge - und weniger Urin. Er musst nur noch einmal in der Nacht raus.

    Den Fellverlust würde ich ggf. auf Kushing zurückführen. Unserer sah aus wie ein abgeliebter Schlafteddy :D . Frag mal Deinen TA.

    Die anderen Symtome erscheinen mir altersbedingt und haben nichts mit der Krankheit zu tun. Gegen die Schmerzen bei Arthrose haben wir Rimadyl gegeben. Hat ihm sehr gut geholfen.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.

    Ach ja noch was, Minirin ist in Deutschland sehr teuer. Wir haben es uns immer aus dem Dänemark Urlaub mitgebracht, war wesentlich preiswerter. Achtung, ist aber Verschreibungspflichtig, wir haben es uns in Dänemark beim TA aufschreiben lassen. Solltest Du also einen Auslandurlaub planen, erkundige Dich vorher, ob es in dem Land ggf. billiger ist, so kannst Du Geld sparen.

    Wünsche Dir und Deinem Hundi alles Gute fürs Neue Jahr 2007 und noch eine ganz lange glückliche Zeit.

    LG
    Ulli

    Unser Bill war in der Zeit auch immer ne echte Bangbüx und die Zeit vor Silvester, an Silvester und noch einige Tage danach war immer super stressig. Umso schöner ist es jetzt einen Hund zu haben, der keine Angst vor dem Knallen hat.

    Leider einen richtigen Tipp kann ich Dir nicht geben. Es bleibt echt nur immer wieder zu probieren. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich auch mir Notfalltropfen arbeiten und beim Spaziergang Umdrehen, wenn er zuviel Angst hat.

    Ist sehr schwer bei der Angst wirklich was zu machen. Bleibt wirklich nur Üben und Üben und Hoffen.

    LG
    Ulli

    Da kann ich Silja nur zustimmen.

    Das Problem liegt nicht an Deinem kastrierten Rüden und wenn er wegen diesem Verhalten Kastriert wurde, dann kann ich nur sagen, armer Hund.

    Deinem Hund fehlt die Erziehung.

    Das Verhalten der Trainerin, nur sie greift ein, sehe ich als völlig falsch. Ihr müsst unter ihrer Anleitung Euren Hund aus der Situation herausholen. Ihr müsst den Hund doch erziehen und nicht sie.

    Eurem Hund fehlt die klare Grenze. Wer zeigt ihm die denn, Eure Hundetrainerin oder solltet das nicht Ihr sein? Sorry aber auch unser Paul hatte seine Sturm- und Rangzeit und meinte er müsse anderen Rüden zeigen, wer der Stärkere ist und genau da kommt der Hundehalter. Der Hundhalter muss hier dem Hund zeigen, dass dieses Verhalten nicht geduldet wird.

    Für mich spinnt Dein Rüde nicht, sondern für mich fehlt ihm einfach eine konsequente Erziehung.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Das ist wirklich das Schwierige an der ganzen Situation, wenn er größer wäre, da würde ich mir denken, er kann sich ja ganz gut selber wehren. Nur da er eben realtiv klein ist, hat er gegen einen Großen wohl sehr wenig Chancen. Zumal er doch schon älter ist, will ich ihm eine ernstahfte Rauferei wirklich nicht zumuten müssen. Deshalb bin ich auch sehr, sehr wachsam beim Gassi gehen....

    LG

    Da kann ich Dir nur zustimmen. Mir ging es damals nicht anders und ich denke heute oft, welch ein Glück, dass Paul so groß ist. Da kommen die Probleme gar nicht erst auf. Traurig aber wahr. Viele Hundehalter mit großen Hunden sind verantwortungslos aber zum Glück nicht alle :wink:

    LG
    Ulli

    Das Traurige an dem Anfangspost ist, dass es zum Teil noch falsch ist.

    Einen Hund in der Phase, in der er unsicher ist, zu bedauern macht die Sache nicht besser sondern schlimmer. Ebenso es auf den Tag X ankommen zu lassen.

    Man sollte den Hund/Welpen schon im Vorfeld an solche Geräusche heranführen und nicht wenn es zu spät ist.

    Einen Hund abzuschirmen, alles zu verdunkeln und zu warten bis es los geht, womöglich noch total angespannt da sitzen, damit der Hund erst Recht merkt, da stimmt was nicht und dann bricht die Hölle los. Sorry aber das ist für mich absolut nicht in Ordnung.

    Paul, er war damals 4 Monate alt, war einfach normal im Wohnzimmer als die Knallerei losging. Mein Neffe ist mit seinem Kumpel draußen gewesen und wir waren drin und haben uns ein frohes neues Jahr gewünscht. Also keine Veränderung in unserem Verhalten, besondere Anspannung, Sorge oder Unsicherheit, sondern ganz normal. Paul fand das Ganze super und hat an der Terrassentür gesessen und zugeschaut. Selbstverständlich haben wir im Vorfeld auf einem Hundeplatz mit einer Schreckschusspistole geübt, so war er und auch wir nicht ganz unvorbereitet.

    LG
    Ulli

    Hi Duna,

    ich kann Euch schon verstehen. Auch wir hatten früher einen Rauhhaardackel und in der Regel stimmt bei wirklichen Beißereien das Kräfteverhältnis nicht und der Kleine zieht den Kürzeren. Wir haben einige Tierarztrechnungen deshalb gehabt.

    Was mich nur immer wieder verwirrt ist, dass ich diese Attacken von Hunden so nicht wirklich kenne. Die Bissverletzungen, die wir bei Bill hatten, kamen aus dem Streit ums Stöckchen oder Ball, halt die "natürlichen" Streitereien, die passieren, wenn Hundehalter noch Unerfahren ist.

    Das sich das so verändert hat liegt wahrscheinlich daran, dass unsere Gesellschaft wirklich eine *scheißegalgesellschaft* geworden ist.

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich das vielleicht doch noch ändert.

    Euch auf jeden Fall viel Erfolg im Sicherer werden und hoffentlich keine solche Angriffe mehr.

    LG
    Ulli

    Ich kann mich Caro nur anschließen.

    Natürlich sind nicht alle Hundehalter verantwortungsbewusst aber nicht jeder freilaufende Hund ist gefährlich.

    Man sollte hier Unterscheiden. Beim ersten Post habe ich nichts davon gelesen, dass der Hund gebissen wurde. War das wirklich ein Angriff mit Beißabsicht oder war das ein Anpirschen, Anrempeln und Auffordern zum Toben.

    Bei manchen Hunden ist das Auffordern etwas Grob und auch während des Tobens klingen einige Hunde aggressiv.

    Man tut dem eigenen Hund keinen Gefallen, wenn man ihn wie in einer Glasschatulle hält. Es wird immer mal wieder ein paar Kratzer geben, dass ist wie bei Kindern und da sollte man als Besitzer teilweise echt etwas Gelassener dran gehen.

    Das soll jedoch nicht heißen, dass man seinen Hund von einem anderen Hund zerfleischen lassen soll. Man muss die Augen offen halten und versuchen nicht nur das Verhalten des eigenen Hundes zu lesen sondern auch das des anderen Hundes. Wenn einem das gelingt, dann kann man im Vorfeld besser entscheiden, ist der Hund denn nun wirklich aggressiv und ich muss meinen Hund schützen oder täusche ich mich und der Hund ist gar nicht aggressiv.

    Teilweise reagieren viele Hundebesitzer aber so panisch, wenn ein Hund auf ihren zukommt, dass sie dem eigenen Hund jegliche Möglichkeit der freien Entwicklung nehmen.

    LG
    Ulli