Beiträge von agil

    Die Problematik bei solchen Attacken liegt in dem Zusammenleben.

    Der Hundehalter sollte in erster Linie sich und seine Vorgehensweise überdenken. Das Problem liegt ganz klar beim Hundehalter und nicht beim Hund. Ein Hund sieht nicht rot, grün, gelb, ein Hund geht einen klaren Weg und der muss vom Hundehalter auch klar vorgegeben werden.

    Wenn ein Hund einen Besucher, den ich in meine Wohnung lassen will angreift, dann meint der Hund er ist der Rudelführer, er ist der Chef.

    Das wiederum heißt, dass der Hundehalter völlig unklar mit dem Hund Kommuniziert.

    Das ist kein Spiel oder ist Belustigung für Mensch und Hund, dass ist ein ernstes Problem und wird auch nicht dadurch aus der Welt geschafft, wenn man den Besuch draußen empfängt und den Hund noch mit Leckerchen belohnt.

    Da macht der Mensch doch wieder einen entscheidenen Fehler. Der Hund zeigt ein Fehlverhalten aber dieses Fehlverhalten wird nicht vom Hundehalter korrigiert und der Hund wird nicht in die richtige Richtung gelenkt, nein, der Hundehalter passt sich und das ganze Umfeld dem Hund an, der Besuch muss nun draußen empfangen werden und ach du großer Gott, der Hund bekommt auch noch einen Belohnung für sein Fehlverhalten.

    Merkt ihr nicht was da passiert. Euer Hund erzieht Euch und bestimmt Eure Lebensabläufe.

    Ihr als Hundehalter braucht Hilfe, nicht der Hund, der Hund funktioniert völlig normal und macht nur das, was ihr zulasst.

    Ach ja und dann noch was. Einem Hund, den man ständig mit der Frage leben lässt 'bin ich jetzt Rudelführer oder nicht', dem nimmt man Lebensqualität, denn dieser Hund kann nicht frei seinen Weg gehen, weil er immer wieder hin und her gerissen ist, wer ist denn nun Rudelfüher ich oder mein Hundeführer.

    Nehmt Euren Hunden nicht diese Lebensqualität und arbeitet an Euch und Euren Vorgaben. Macht nicht heute HÜ und Morgen HOT. Euer Hund wird es Euch danken, Euer Besuch wird weniger hinter Eurem Rücken über Eure Schwäche in der Hundeerziehung lachen und lästern und Euch wird es das Leben ungemein erleichtern. Plötzlich stellt ihr fest, wie schön und einfach das Zusammenleben mit Eurem Hund sein kann. Das ist ganz einfach. Nur klare Vorgaben und Richtlinien, die Ihr Euren Hunden vorgebt und die Ihr Konsequent durchhaltet.

    LG
    Ulli

    Ich glaube Moppele, du benutzt die falsche SL.

    Im letzten Jahr hatten wir drei Hunde gleichzeitig mit Schleppleine auf dem Spaziergang. Einer mit 30 Metern, einer mit 20 Metern und einer mit 5 Metern und keiner hatte damit ein Problem. Wobei zwei von diesen Hunden zwei Jahre mit der Schleppleine liefen.

    Mir fehlt bei Dir irgendwie die nötige Motivation und ich glaube, du kennst Dich mit der Thematik nicht wirklich aus. Sorry aber ist meine Warnehmung aus Deinen Beiträgen hier.

    Wie bitte willst Du eine Bindung zu Deinem Hund herstellen, wenn er in dem Moment wo es draufankommt, dass er auf Dich hört, aus Deinem Kommando ausbricht :/ ? Er kann Dich doch gar nicht ernst nehmen und muss Dich und Deine Kommandos doch immer wieder in Frage stellen, weil Dein Hund doch immer wieder zu seinem gewünschten Erfolg kommt.

    Mal ganz logisch gedacht, würden wir nicht auch unser Gegenüber belächeln und in Frage stellen, wenn er das was er Vorgibt nicht auch durchsetzt? Ich schon.

    Wichtig ist, dass der Hundehalter lernt und fest in seinen Handlungen ist, ohne das gibt es keine wirkliche Beziehung und Bindung.

    LG
    Ulli

    Also dann noch mal:

    Das Schleppleinentraining dauert nicht nur einen Tag, eine Woche oder einen Monat. Es gibt Hunde, die brauchen ein Jahr und länger. Man muss einfach so lange machen, wie es dauert und nicht nach dem Motto, ach Gestern und heute hat es geklappt, dann kann ich aufhören, das funktioniert nicht.

    Ebenso muss man solche Situationen provozieren. Es bringt nichts darauf zu warten, bis der Hund reagiert und der Hundehalter hat es mal wieder zu spät gesehen. Es geht darum, dass der Hundehalter immer darauf vorbereitet ist - gerade in der Übungsphase. Also egal womit der Hund Probleme hat, man provoziert diese Situationen.

    Ich hab z.B. in der eigenen Wohnung einfach Fleisch auf den Boden fallen lassen, mein Mann war vorbereitet, Paul wollte hin, ich sage nein, Paul will trotzdem hin, mein Mann hat sofort reagiert und Paul am Schleppleinchen zurückgezogen. Man kann das auch mit Schellen, Wasserpistole machen, wichtig ist nur, dass der Hund nicht zum Erfolg kommt.

    Hundehalter sagt das Kommando, Hund darf NIE zum Ziel kommen, der Hundehalter muss das Kommando durchsetzen und den Hund von seinem Vorhaben abhalten.

    Wir haben viele solche Situationen provoziert und siehe da, heute spukt Paul sogar das Steak aus, wenn er es im Mund hat und ich sage nein, bzw. er nimmt es gar nicht erst auf, bevor ich ihm nicht sage, nimms.

    Ach ja auch noch wichtig, nur weil es eine Zeitlang geklappt hat, heißt das nicht das es auch weiterhin klappen wird. Das Zusammenleben Mensch und Hund ist ein immer währender Lernprozess und man darf nicht aufhören immer mal wieder solche Situationen zu provozieren, nur so bleibt dem Hund das Gelernte auch wirklich erhalten und er stellt es nicht in Frage.

    Aus diesem Grund, das ganze Gejammer nützt nichts, wenn nicht der Hundehalter anfängt zu lenken und zu handeln und ganz super wichtig, seine Kommandos auch durchzusetzen.

    LG
    Ulli

    Paul war auch so einer, der nie Apportiert hat. Alles war blöd und dann auch noch zum Frauchen zurückbringen, das war megablöd.

    Dann habe ich aber das Ultimative gefunden. Ich habe eine Futtertasche angeschafft, diese mit Superlativen Käsewürfeln gefüllt und ihm zur Belohnung auf dem Spaziergang nur die Leckerchen aus der Futtertasche gegeben. Dann hab ich die Futtertasche weg geworfen und wenn Paul die Tasche aufgehoben habe geklickert und ihr werdet es nicht glauben innerhalb kürzester Zeit hat der Dussel Paul es geschnallt und heute gibt er mir die Futtertasche sogar in die Hand.

    Mein Tipp also Futtertasche mit Superleckerchen. Das sollte hoffentlich funktionieren.

    LG
    Ulli

    Ich würde auf keinen Fall bis Morgen warten.

    Sofort zum TA. Du kannst doch gar nicht wissen, was er ggf. gefressen hat oder was sonst passiert ist.

    Wenn er Gift gefuttert hat ist Morgen definitv zu spät.

    besorgte Grüße

    ulli

    Björn, auch wir schaffen diese Zeit und es gibt Tage da schaffen wir noch mehr.

    Morgens von halb sechs bis sieben = 1,5 Std.
    Mittags mein Mann 1 bis 1,5 Std.
    Nachmittags wir beide 1,5 bis 2 Std.

    und im Sommer wird es abends auch mal mehr.

    Du siehst, das geht.

    LG
    Ulli

    Moppele,

    versuch doch bitte einfach mal sachlich und beim Thema zu bleiben. Versuchen alle anderen hier auch.

    Wäre schön, wenn Akita hier ihre Frage beantwortet bekommt und nicht mit negativer Anmache bombardiert wird.

    Wer hier für oder gegen so ein Sprayhalsband ist, tut letztendlich nichts zur Sache. Hier sind ganz viele, die versuchen Akita andere Wege aufzuzeigen und nicht nur auf sie einzudreschen, denn das bringt keinen auch nur ein einziges Stück weiter.

    Wir wissen jetzt alle Deine Einstellung zum Sprayhalsband und du brauchst nicht weiter auf Akita einzudreschen, ich glaube, sie kennt Deine Meinung auch.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Ich für meinen Teil lass mir lieber in freundlichem Ton vorschlagen, was ich ändern kann, um an mein Ziel zu kommen, als mich anpampen zu lassen, dass ich jawohl von Hunden keine Ahnung haben kann. Von jemandem, der mir einfach nur sagt, dass ich keine Ahnung von Hunden habe, nehme ich keine Tipps an.

    Das könnte vielleicht der Grund sein, warum sich hier sonst keiner so geäußert hat wie Du.

    :gut: :gut: :gut: :gut: :gut:

    Ich finde es immer sehr traurig, wenn man den Hund in ein anderes Zimmer oder in einen anderen Teil der Wohung des Hauses verbannt.

    Ein Hund ist ein Rudeltier und gehört auch Nachts zu seinem Rudel. Ich kann verstehen, dass man einen Hund nicht im Bett haben will aber man sollte ihm schon die Möglichkeit geben in der Nähe zu schlafen.

    LG
    Ulli