Beiträge von agil

    In den Situationen, in denen Dein Hund bellt, musst Du absolut souverän und sicher auftreten. Geh ohne jeglichen Kommentar an die Dinge heran. Z.B. der unechte Hund bei Deinem Nachbarn, geh mit Deinem Hund dahin und fass einfach diesen Hund an. Dann gehst Du wieder weg. Jegliches Bellen, Deines Hundes beachtest Du nicht. Dies wiederholst Du mehrere Tage hintereinander. Ebenso mit allen anderen Dingen, wo sie dieses Verhalten zeigt. Du wirst feststellen, dass das Verhalten langsam nachlässt, denn es ist ein Zeichen von absoluter Unsicherheit. Diese Unsicherheit kannst Du nur nehmen, in dem Du Deinem Hund zeigst, Du brauchst keine Angst zu haben, schau hier, ich mache das und mir passiert nichts.

    LG
    Ulli

    Mal ein kleiner Hinweis: Ihr weicht gerade absolut vom Thema ab. :wink: .

    So und nun wieder zum Thema.

    Ich glaube Du verlangst von Deinem Hund einfach zu viel am Anfang. So wie Du schreibst, hast Du den Hund nun seit einer Woche, da ist es völlig normal, dass er noch nicht alleine bleiben kann. Er hat in seinem Leben schon mindestens einmal sein Rudel verloren, da ist es doch verständlich, dass er jetzt erst mal das nötige Vertrauen braucht um alleine bleiben zu können. Nimm Dir hier einfach mehr Zeit und geh es in Ruhe an, dann wird es auch klappen.

    Was Deine anderen Prolematiken betrifft, kann ich mich Silja (Staffy) nur anschließen. Ich würde es genauso machen. Jogger, Fußgänger, Fahrradfahrer, da rufe ich Paul auch ran und gehe vorbei oder lasse ihn kurz am Rand sitzen. Wichtig hierbei ist, dass Du Deinem Hund souverän zeigst, dass wie er sich zu verhalten hat.

    Das Verhalten, welches für Dich als Spielaufforderung aussieht, hört sich für mich mehr nach Unsicherheit an. Er nimmt eine Position ein, die so halb Spiel aber auch Angriff bedeuten könnte. Er wartet ab, was passiert und kann dann entsprechend lospreschen.

    Was ihr beide jetzt braucht ist viel Zeit und Geduld Euch aneinander zu gewöhnen. Ebenso würde eine gute Beratung durch eine gute Hundeschule und andere Hundehalter sehr gut tun. Oft meint man, die Dinge müssten doch so schnell funktionieren und wenn man sich mit anderen Hundehaltern austauscht, stellt man fest, dass die ähnliche Prolbeme haben oder hatten und bekommt hilfreiche Tipps, wie hier :wink: .

    Wird schon werden.

    Ich wünsche Euch alles Gute und ganz viel Freude.

    LG
    Ulli

    Paul ist auch so ein mühseliger Esser. Ich habe mir am Anfang auch immer Sorgen gemacht aber das war völlig unnötig.

    Wenn Du ihm jetzt das Futter immer wieder mit neuen Dingen schmackhaft machst, dann lernt er ganz schnell, dass er nur Mäkeln muss und er bekommt was besseres. Deshalb, stell ihm sein Futter einfach hin, lass es stehen und Du wirst sehen er wird irgendwann fressen. Unser Paul ist ein Nachtesser - er frisst am Liebsten nachts ganz in ruhe. Da er kein Figurproblem hat und nicht übermäßig frisst, lassen wir ihm sein Futter halt stehen und gut ist.

    LG
    Ulli

    Die Problematik bei den von Euch angewendeten Methoden ist, dass ihr dem Hund kein grundsätzliches Verbot gebt sondern das was er tut wird immer mit einem Kommando belegt.

    Der Unterschied bei einem grundsätzlichen Verbot ist, dass es kein Kommando gibt sondern sofort die Konsequenz. Dies bewirkt man am Einfachsten z.B. bei Pferdeäpfeln in dem man sofort, wenn der Hund zu den Pferdeäpfeln hin geht, ihn mit z.b. einer Wasserpistole beschießt oder Schellen neben ihn werft. Der Hund merkt sofort, das was ich tue ist unerwünscht und ihr werdet ganz schnell feststellen, dass ihr damit zum Ziel kommt.

    Ich kenne keinen Hund, bei dem das nicht geklappt hat.

    Wichtig ist, dass ihr diese Situationen Provoziert. Sucht solche Stellen, legt Köder aus, an denen ihr vorbei gehen müsst und dann sofort die Konsequenz und kein Kommando.

    LG
    ulli

    Mensch Gina, echt klasse Foto aber leider zu groß.

    Setz es doch bitte kleiner wieder rein - vorausgesetzt es ist Dein Foto oder Du hast eine Genehmigung, dass Du es verwenden darfst :wink: .

    LG
    Ulli

    Bitte keine Box. Keiner weiß, was der Hund wirklich durch gemacht hat und ich glaube nicht, dass da eine Box hilfreich wäre.

    Ich würde versuchen, den Hund über Tag richtig auszupowern und so wenig wie möglich schlafen lassen, so dass er abends richtig müde ist. Wenn das auch nichts bringt, dann hilft echt nur Zeit und Geduld.

    Schimpfen ist verständlich aber sicher auch nicht der richtige Weg. Der Hund muss sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Wer weiß ob gerade nachts immer extreme Ansprannung herrschte, die Meute auf Jagd war oder sonstiges. Keiner kann es wissen. Wenn man dem Hund jedoch genügend Zeit zum Umgewöhnen gibt - hier fällt mir noch als Hilfsmittel ein großer leckerer Fleischknochen ein, so dass der Hund sehr lange beschäftigt ist - dann wird er sich sicher bald an die neue Umgebung und veränderten Lebensbedingungen gewöhnen.

    LG
    ulli

    Was es sein könnte, kann hier sicher keiner genau sagen. Eine Ferndiagnose von lauter nicht Tierärzten :wink: ist hier sicher nicht hilfreich.

    Das Beste ist wirklich, mit dem Hund zum TA zu gehen und sie genau untersuchen zu lassen.

    Könnte alles mögliche sein, von Wurmbefall, Magenverstimmung usw. Wer kann das besser feststellen als der TA.

    Bis zum TA-Besuch würde ich sie ruhig und warm halten. Wenn es uns nicht gut geht, wollen wir ja auch lieber unsere Ruhe haben. Ebenfalls würde ich wenig zu Essen geben. Lieber ein bißchen weniger als zu viel und ihr wird noch übler.

    Wünsche der kleinen auf jeden Fall gute Besserung.

    LG
    Ulli

    Hallo Caro, die Spritze verändert eine Läufigkeit und das soviel ich weiß durch Hormone. Wenn man es mal macht ist es nicht super schlimm aber es ist schon ein Eingriff in die Natur.

    Aus diesem Grund würde ich es auch nur im absoluten Notfall, wie jetzt bei Dir, anwenden. Besser als Deinem Rüden jetzt auf seinen alten Tage noch eine läufige Hündin vor die Nase zu setzen.

    Genauere Auskünfte bekommst Du sicher von Deinem TA.

    LG
    Ulli