Wie schon gesagt, zu dem Deckakt gehören immer zwei und wenn man wie ich über so viele Jahre Rüden hatte, dann weiß man, dass die Hündin das kleinere Übel ist, denn die Hündin ist der ruhigere Part auch wenn sie abhauen könnte, so unterhält sie nicht die ganze Nachbarschaft mit ihrem Gesang, wie ein Rüde, der unbedingt zur geliebten Hündin will.
Hier mit Aggression und Trotz zu reagieren halte ich für absolut falsch. Ihr werdet wahrscheinlich noch viele Jahre in der Nachbarschaft zusammen wohnen und dies ist sicher schöner in Freundschaft als im Streit.
Egal ob Du mit dem einverstanden bist, wie die Nachbarin mit ihrer Hündin umgeht, es geht doch um Deinen Rüden und glaub mir, wenn der erstmal "Blut" geleckt hat und weiß, was da in seiner Nachbarschaft wohnt, dann ist mit Gehorsam schnell schluss und nur noch die Fortpflanzung zählt.
Jeder will immer für sein Tier das Beste und man ist immer sehr schnell mit Beurteilungen, die ist aber viel egoistischer und die will immer im Recht sein und die macht das aber falsch und so weiter und so weiter. Es bringt nichts, sich mit solchen Beruteilungen noch mehr anzustacheln. Versuch wirklich, auch wenn es schwer fällt, sachlich an die Sache ran zu gehen und ggf. geht Dein Hundi mal etwas weniger in den Garten, ist doch immer noch besser als einen total gestressten, jammernden und sabbernden Rüden.
Ich wünsch Dir von Herzen, dass Dein Rüde nicht sehr triebig ist und Du somit ganz wenig von der Hündin mitbekommst.
LG
Ulli




