Beiträge von agil

    Giftköder auszulegen ist in jedem Fall strafbar. Wie Kimi schon gesagt hat, können nicht nur Hunde sondern auch Kinder von diesen Giftködern betroffen sein.

    Ich würde eine solche Aussage nicht unbedingt im Raum stehen lassen.

    Wir hatten im letzten Jahr hier einen extrem heftigen Fall, da wurden im Wald mehrere Giftköder ausgelegt, es sind 5 Hunde daran gestorben. Die Polizei hat das komplette Waldgebiet abgesperrt und eine Suchaktion gestartet ob noch mehr Giftköder gefunden werden.

    Also Du siehst, es ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat.

    Erkundige Dich doch mal unverbindlich bei Deiner Polizei, wie Du Dich am Besten in dem von Dir geschilderten Fall verhalten sollst.

    LG
    Ulli

    Das Verbot Pferdeäpfel vom Boden aufzunehmen ist ein grundsätzliches Verbot und wird somit mit keinem Kommando also auch mit keinem Nein belegt sondern wird sofort geahndet. Nur situative Verbote werden mit einem Kommando belegt.

    Das heißt, dass man in dem Moment, in dem der Hund den Pferdeapfel aufnehmen will reagieren muss. Die Reaktion kann wie folgt aussehen:

    Hund sieht Pferdeapfel und will hin, Mensch sieht auch Pferdeapfel und wirft z.B. eine Schelle neben den Hund oder besprüht Hund mit der Wasserpistole. Der Hund wird sich erschrecken und abdrehen. Diese Situation sollte man mehrfach provozieren und am Besten noch mit mehreren Personen, die ebenfalls "bewaffnet" sind. Wenn der Hund sich zum Pferdeapfel bewegt, reagieren alle sofort. Hund erschrickt sich und wird sich abwenden.

    Glaubt mir, das funktioniert perfekt. Aus unserer Gruppe machen alle Hunde einen Schlenker um Pferdeäpfel ;) .

    LG
    Ulli

    Ja Chrissi, es ist schon so, dass man Fehler machen kann und auch dass Hunde verschieden sind aber trotzdem ist es so, dass man in der Hunderziehung auf Hilfsmittel wie Halti und auch Stachelhalsband verzichten kann, wenn man sich an die wichtigsten Grundregeln hält.

    Es ist wichtig, dass man seinem Hund vom ersten Tag an seine Sicherheit und sein Durchsetzungsvermögen zeigt. Wenn man einen Hund vom ersten Tag an - egal was der Vorbesitzer gemacht hat, zeigt, bis hier her und nicht weiter, ich setze meine Kommandos durch, dann stellt der Hund schon nach ganz kurzer Zeit diese Person nicht mehr in Frage. Man muss nur Konsequent bei der Sache bleiben. Wichtig ist auch, dass man in ruhiger Umgebung Situationen provoziert auf die man dann vorbereitet ist und sie entsprechend auch durchsetzen kann.

    Einem Hund, dem man über diesen Weg die Sicherheit nicht gibt, der wird einen immer wieder in Frage stellen und Kommandos nicht ausführen. Ebenso bin ich der Meinung, dass man Hunden mit der Inkompetenz des Halters Lebensqualität nimmt, denn ein Hund, der von seinem Halter nicht die nötige Sicherheit bekommt, steht ständig in dem Zwiespalt, wer hat die Rudelführung und wer beschützt wen. Wenn man hier seine Kompetenz zeigt, gibt man dem Hund Freiheit, denn er muss nichts Hinterfragen sondern kann sich auf seinen Menschen verlassen.

    Dies hat alles nichts mit Anfänger oder Nichtanfänger zu tun, sondern sind ganz einfache Verhaltensweisen, an die man sich nur halten muss.

    LG
    Ulli

    Man sagt kein Kommando, bei dem man sich nicht sicher ist, dass man es durchsetzen kann.

    Also provoziert man zuerst in ungestörter Umgebung Situationen, in denen der Hund nicht hören könnte, z.B. Hund hat während eines Spaziergangs eine dünne Schleppleine dran, man ruft den Hund, der Hund reagiert nicht also kann man sein Kommando aber über die Schleppleine durchsetzen und den Hund anhand der Schleppleine stoppen.

    Ist ein Beispiel von vielen. Bei so wenig Grundwissen, sollest Du schnellstens in eine gute Hundeschule gehen, denn gerade in den Anfangszeiten des Zusammenlebens, kann man wertvolle Grundsteine legen, die das ganze Zusammenleben erheblich vereinfachen.

    LG
    ulli

    Wenn ich die Beiträge hier so lese, dann fällt mir ganz klar ins Auge, dass Dir der nötige Sachverstand fehlt um die Hundeerziehung wirklich richtig umzusetzen.

    Meiner Meinung nach, müsstest Du erst mal die Grundregeln der Hundeerzeihung lernen und dann mit Deinem Hund weiter machen. Wenn Du bisher nicht über normalen Weg ohne Halti und Stachel, Deinem Hund hast zeigen können, dass er hören muss, dann ist für mich ganz klar, dass Du in die Schule gehörst.

    Die wichtigste und einfachste Grundregel in der Hundeerziehung ist, sage ein Kommando nie, wenn Du nicht sicher bist, dass Du es auch durchsetzen kannst. Es sei denn, es ist ein Notfall. Genauso ist das bei der Leine. Ist die Leine kurz, dann hat der Hund neben einem zu laufen, wenn man ihn jedoch von Anfang an immer hat überall hin gelassen, dann muss man jetzt mit den Konsequenzen leben.

    In meinen Augen sind Menschen, die solche Hilfsmittel benötigen ganz schwache Menschen. Man kann einen Hund sehr wohl über positive Bestätigung mit Sinn und Verstand ohne diese Hilfsmittel erziehen.

    LG
    Ulli

    Wirklich merkwürdig, wonach teilweise die Vermittlungsentscheidungen getroffen werden.

    Mich würden echt die Hintergründe mal interessieren, warum ein gleichgeschlechtliches Paar keinen Hund haben sollte. Waren sicher extrem mittelalterliche Menschen, die in dem TH gearbeitet haben. Von der Entwicklung, dass es völlig egal ist, ob Mann-Mann, Frau-Frau oder Frau-Mann, haben die wohl noch nichts mitbekommen. Womöglich ein streng katholisches TH - wußte bis dato noch nicht das es so was gibt :irre:

    Aber was soll man von unserer Gesellschaft erwarten, die setzen Hunderassen auf Listen, was spricht also dagegen auch Menschen, die angeblich anders sind, auch auf Listen zu setzen. Ganz schön schwachsinnig.

    Zum Glück sind ja nicht alle TH so, so dass sie ja jetzt einen Hund gefunden haben.

    Kopfschüttelnde Grüße
    Ulli