Beiträge von agil

    Hi,

    ja ich fütter Defu und kann nur gutes berichten.

    Paul hatte immer breiigen Kot und sein Fell war ständig schuppig. Ich habe mehrere Futtersorten ausprobiert von Timberwolf, Eagle Pack, Solid Gold etc. alles ausprobiert aber es wurde und wurde nicht besser. Dann wurde im letzten Jahr im März auf der BioFach das Defu-Hundefutter vorgestellt und ab April 06 ausgeliefert. Ich hab sofort umgestellt und schon innerhalb der ersten Woche gab es keinen breiigen Kot mehr. Die Schuppen verschwanden auch und Paul geht es einfach nur noch gut.

    In unserem Bekanntenkreis füttern mittlerweile alle Defu, auch die, deren Hunde einen Futtermittelallergie hatten, füttern Defu und siehe da, der Hund hat keinen Ausschlag mehr.

    Björn, die Ausweisung der Inhaltsstoffe ist immer eine Frage der Ehrlichkeit und Deklaration. Die Hersteller von Defu gehen her und weisen das Fleisch und das Geflügelfett getrennt aus, müssten sie nicht und wenn sie es zusammen ausweisen würden, dann wäre der Fleischanteil an erster Stelle. In dem Futter ist kein Weizen und keine Gerste, das sind die Getreidesorten, die sehr schlecht für die Gelenke sind. Hafermehl ist sehr gut für die Vertauung und den Darm und somit nicht negativ für den Hund. Hafer ist auch nicht schädlich für die Gelenke. Mais ist in sehr vielen Futtersorten enthalten als pflanzlicher Eiweislieferant.

    Ich persönlich lege sehr großen Wert darauf, dass das Futter welches Paul erhält nicht mit irgendwelchen chemischen Mitteln verseucht ist. Leider kann man das bei den anderen Futterherstellern nicht sagen. Viele Namhafte Hersteller beziehen ihre Zutaten aus China, da kann sich wohl jeder Denken, womit diese Zutaten behandelt wurden. Ebenso ist es bei Futtersorten, auf denen Naturnah oder ähnliches steht. Auch hier kann man sagen, dass es sich nicht um biologische Zutaten handelt, denn das ist eine völlig andere Richtung.

    Es muss jeder selber wissen was er füttert, ich jedenfalls bin absolut von dem defu-Futter überzeugt und am Wochenende gibt es Biofleisch.

    LG
    Ulli

    Danke Britta, Du hast mir echt den Feierabend erheitert.

    :lachtot: immer wieder diese typischen Hundehalter :lachtot:

    Ich radel jetzt lachend nach Hause, freu mich, dass ich bei Paul kein siiiiiiiiiiiiiiiiiiiitz oder plaaaaaaaaaaaaaatz sagen muss und schau mal, wer alles auf der Hundewiese, Deinem nachbarlichen Besuch ähnelt - werden wohl einige sein :D

    Lachende Grüße
    Ulli

    Zitat

    bei meinem sind sie auch nur tastbar, er ist aber schon 19 wochen!????

    Dann sprich doch mal mit Deinem TA. So auf die Entfernung etwas zu sagen ist völlig unmöglich. Da sollte besser mal ein TA schauen ob wirklich alles OK ist.

    LG
    Ulli

    Nein, ich kenne diese Situation nicht.

    Ich habe meinen Hund immer durch eine kurze Schleppleine gesichert gehabt, bis er die Kommandos zuverlässig ausgeführt hat. Wenn er dann aus einem Kommando ausbrechen wollte, so wurde er sofort durch die Schleppleine daran gehindert und kam nicht zu dem erziehlten Erfolgserlebnis.

    Das ist das A und O in der Hundeerziehung. Man muss sich seiner Sache sicher sein, wenn man das nicht ist, sollte man keine Kommandos geben. Bevor der Hund nicht sicher ist, entfernt man sich auch nicht so weit, als das man in dem von Dir beschriebenen Fall, dass ein Passant oder Radfahrer den Hund anfassen wollte, einschreiten könnte. Ebenso, sind diese Ablenkungen doch gerade klasse um den Hund zum Beispiel zum Aufstehen zu provozieren, so dass man dem Hund zeigen kann, dass man sein Kommando durchsetzt. Auf abgeschiedenen Plätzen oder ohne jegliche Ablenkung oder Provokation zu üben ist doch nicht interessant.

    LG
    Ulli

    Es ist absolut unnötig einen Rüden zu kastrieren, wenn der Hundehalter in der Lage ist seinen Hund richtig zu erziehen.

    Unabhängig davon, dass es laut Tierschutzgesetz verboten ist einen Hund ohnen medizinische Indikation zu Kastrieren, ist es völliger blödsinn es dennoch zu tun.

    Aus meiner Erfahrung heraus, ich musste meinen ersten Rüden aufgrund von Prostatakrebs mit 7 Jahren kastrieren lassen, bringt eine Kastration mehr Nachteile als Vorteile. Der Hunger des Rüden steigt enorm, kastrierte Rüden neigen besonders im Alter zu Fetteinlagerungen in der Bauchgegend - wie bei einem Kastraten sieht es sehr schwabelig und dick aus, der Rüde riecht nicht mehr nach Rüde und oft wird er von anderen Rüden bestiegen. Wir haben schon Rüden getroffen, die wurden belästigt wie eine läufige Hündin. Dann habe ich festgestellt, dass sich bei den meisten Rüden das Fell zum Nachteil verändert.

    Ich bin absolut gegen eine Kastration und würde nur schweren Herzens einer Kastration bei meinem Rüden zustimmen, wenn eine medizinische Indikation vorläge. Ich hoffe, dass es nie dazu kommt.

    Alle negativen Verhaltensweisen, die der Hund an den Tag legt, wird er durch eine Kastration mit größter Wahrscheinlichkeit nicht ablegen, da die negativen Verhaltensweisen in 99 % der Fälle die Schuld des Hundhalters ist. Wenn der Hundehalter es bisher nicht geschaft hat, seinen Hund zu erziehen, dann wird er einen besseren Gehorsam durch die Kastration sicher auch nicht erreichen.

    Es ist immer wieder traurig, dass die Menschen versuchen für die von ihnen gemachten Fehler eine medizinische Lösung zu finden. Ist genauso mit den Übergewichtigen, die lieber Fett absaugen lassen als ihre Ernährung umzustellen. :irre:

    LG
    Ulli