Das Verhalten eines Hundes ist meist das Spiegelbild der Erziehung.
Die Ursache in dem Verhalten Deines Hundes liegt ganz klar in der eigenen Inkonsequenz. Wenn man einen Hund geradlinig und konsequent erzieht, lässt man keinen Spielraum für solche Eskapaden.
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Wichtig ist, dass Du Deinen ganzen Umgang mit dem Hund überdenkst. Ebenso solltest Du Dir einen Plan aufstellen, was willst Du und wie kannst Du es am Besten erreichen. Der einfachste Weg einen Hund zu erziehen ist, sich nicht auf Diskussionen einzulassen. Kurzes Beispiel aus dem Umgang mit einem Kind: Es sieht nach Regen aus und die Mutter möchte, dass das Kind den Regenmantel anzieht, dies bringt sie aber nicht klar rüber und fragt das Kind: Möchtest Du Deinen Regenmantel anziehen? - und das Kind antwortet: Nein.
Was ist passiert? - Die große Diskussion ist im Gange. Einfacher wäre gewesen, gleich eine klare Aussage zu machen: Wenn Du raus gehst, ziehst Du den Regenmantel an!
In der Hundeerziehung ist das nicht anders. Wenn man dem Hund die Möglichkeit gibt, selbst zu entscheiden, wann er was macht, dann wird er es auch in allen anderen Dingen tun. Ein Hund braucht eine klare und konsequente Linie. Wenn man sagt, Nein, dann muss man es auch durchsetzen. Wenn man ihn ruft, dann muss er auch kommen, kommt er nicht, dann muss sofort die Konsequenz folgen.
Wenn man sich an diese kleine Regel hält, vereinfacht man sich das Zusammenleben mit einem Hund ungemein. Es entstehen keine Reibungspunkte, weil man diese nicht zu lässt.
LG
Ulli