Beiträge von agil

    Die Problematik liegt in dem wie man etwas sagt.

    Auch in deinem letzten Beitrag kommen immer wieder die Abwägungen und Abschwächungen. Nur weil man etwas klar und deutlich sagt muss es keinen Nachbarschaftsstreit kommen.

    Hier mal ein Beispiel: Es regnet, die Mutter zu ihrem Kind: Es regnet, möchtest du deinen Regenmantel anziehen. Das Kind: Nein.

    Was passiert: Die Diskussion geht los, denn die Mutter wollte, dass das Kind den Regenmantel anzieht.

    Wo liegt der Fehler? Ganz einfach, die Mutter hätte nicht Fragen sondern sagen sollen: Es regnet, du ziehst den Regenmantel an.

    Genau so solltest du auch bei deinem Nachbarn und überhaupt grundsätzlich vorgehen. Wenn du etwas nicht möchtest, dann sagt man nicht, och bitte tu das doch nicht, sondern klar und deutlich, das möchte ich nicht.

    Lass die Abschwächungen einfach mal weg und du wirst merken, dass du deine Ruhe hast.

    LG
    Ulli

    Selbstverständlich bekommen Tiere vom TA auch Humanmedizin, darin liegt auch kein Problem.

    Das Problem liegt darin, dass der Mensch feststellt, dem Tier geht es nicht gut und dann selbst anfängt zu Diagnostizieren und Medizin verabreicht.

    Natürlich muss man nicht wegen jedem Zipperlein zum TA rennen aber es gibt Situationen, da geht man zum TA, der hat nämlich Studiert und kennt sich aus. Bevor ich also meinem Hund Schmerzmittel verabreichen würde, würde ich doch die Ursache vom TA abklären lassen. ;)

    Was ich aus dem ganzen Text lese ist, dass du total unsicher bist und null Vertrauen in deinen Hund hast. Ebenso, dass du dir von einem zehnjährigen auf der Nase rumtanzen lässt.

    Dir fehlt einfach Selbstbewußtsein und der Wille deine Ziele auch durchzusetzen.

    Wenn du deinem Hund ein Kommando gegeben hast, wie das von dir beschriebene Sitz, dann sollte dein Hund sich von keinem und schon gar nicht von einem zehnjährigen ablenken lassen. Dieses Verhalten zeigt deutlich, dass die Zusammenarbeit mit dir und deinem Hund nicht stimmt. Deshalb kann auch von Außen immer wieder eine Störung kommen.

    Die Ursache liegt meist am Verhalten und der Inkonsequenz des Halters. Wenn du merfach deine Kommandos nicht durchsetzt und unsicher reagierst, ist es völlig klar, dass dein Hund dich nicht ernst nimmt.

    Wenn du diese Grundregel erst mal beherrscht, dann treten auch die anderen Probleme nicht mehr auf.

    Die Leinenproblematik hast du super beschrieben. Wenn du dir deinen Text durch liest, dann wirst du feststellen, dass auch hier das Problem bei dir liegt. Du siehst einen großen Hund und schon stellt sich bei dir Unsicherheit und Panik ein. Wie wird sich mein Bowie jetzt wohl verhalten? Die Sorge kommt dir aus allen Poren. Dann noch deine Unsicherheit dem Jungen und fremden Hund gegenüber. Der Jung ist zehn Jahre alt und du um einiges älter und ich denke doch, dass du Erwachsen sein möchtest. Dann bitte zeig es ihm und verhalte dich dem Jungen nicht genau wie deinem Hund gegenüber. Zeige einfach mal energisch auf, das will ich nicht.

    Wo liegt das Problem dem Jungen mal deutlich zu sagen, bis hier her und nicht weiter. Das geht natürlich nicht, wenn du sagst: Komm doch bitte nicht näher, mein Bowie hat Angst. Da musst du schon energischer vorgehen.

    Sag dem Jungen: STOPP, du kommst jetzt nicht hier her und dann stell dich zwischen den Hund/Jungen und deinem Bowie. Du änderst nichts, wenn du jedesmal gleich anfängst zu jammern aber nicht wirklich was unternimmst.

    Glaub mir, wenn du dich mal energisch und selbstsicher zeigst, dann wirst du schnell feststellen, dass dein Hund mehr auf dich achtet und das Zusammenleben einfacher wird.

    Du redest hier von einem Zehnjährigen. Den solltest du doch wohl händeln können auch ohne, dass seine Mama einschreiten muss. Es wäre doch traurig, wenn du dir von einem Zehnjährigen auf der Nase rum tanzen lässt.

    LG
    Ulli

    Bevor du mit Augentropfen hantierst lass lieber den TA mal schauen.

    Wenn nix ist, kannst du dir die Augentropfen sparen und sollte doch etwas sein, bekommst du vom TA die richtigen Augentropfen.

    LG
    Ulli

    Das von mir erprobte beste Mittel ist Zwiebel.

    Wenn ich gestochen werden, schneide ich eine Zwiebel auf und reibe die Stelle mit der Zwiebel ein. Hilft in den meisten Fällen sofort. Manchmal muss man es auch wieder holen.

    Ob das jedoch am Auge auch so klappt weiß ich nicht aber versuchen würde ich es.

    Boa ist der peinlich :lachtot: aber wenns ihm gefällt.

    Sag ihm bloß, dass er seinen Tussis nix von dem Schlafgemach erzählt, die halten ihn sofort für Schwul und schauen ihn nicht mehr an. Sollte er dich ärgern könntest du ihm auch damit drohen, dass du es seinen Freundinnen erzählst :lachtot: :lachtot:

    Danke Annette für die OT-Info. Ist doch schön zu wissen, wie es weiter geht.


    Das Buch hab ich im Urlaub gelesen und war total begeistert. Natürlich fällt es einem als verantwortungsvollen Hundehalter schwer abzuschalten und das Buch und die Story zu genießen.

    Es ist super geschrieben und macht freude zu lesen. Wichtig ist jedoch, dass man zurück denkt wie es war als man selber mal angefangen hat und nicht nach seinem Maßstab, den man heute in Bezug auf Hundehaltung hat zugrunde legt.

    Mir ist das zu Beginn des Buchs schwer gefallen aber wenn man von seinem hohen Ross runter kommt, stellt man fest, dass es ein wunderschön geschriebenes Buch ist und wir alle nicht unfehlbar sind.

    Ich finde es bemerkenswert wie frei und sachlich der Autor seine Mißgeschicke beschreibt und zu seinen Fehlern, die er macht steht.

    Letztendlich können wir uns alle eine Scheibe von dieser Sachlichkeit abschneiden ;) .

    Zitat

    erst foto vom wauzi dann antworten wir :D

    Was ist das denn für eine Antwort. Sorry aber ist wohl völlig daneben.

    Border-Welpe, ich bin kein Borderfachmann und habe nicht wirklich viel Ahnung in Bezug auf Border-Collies aber das Verhalten deines Hundes zeigt deutlich, dass er Unterbeschäftigt ist bzw. das Verhalten eine Ersatzhandlung für seinen Hüteinstinkt ist. Und genau daran musst du arbeiten.

    LG
    Ulli