Beiträge von agil

    Also nur freundliche Rüden zu treffen ist nicht so ganz einfach.

    Ich kenne es nur so: Paul interessieren intakte Rüden nicht wirklich bzw. er taxiert sie schon, riecht um festzustellen gibt es hier Konkurrenz oder nicht. Es gibt Rüden, da wird sich kurz um kreist, es gibt Rüden, die gehen ignoranterweise an einnander vorbei und es gibt ein/zwei Rüden, da muss ich aufpassen, weil da gibt es Streit.

    Was ich festgestellt habe ist, dass das Alter in den meisten Fällen entscheident ist. Jüngere Rüden werden meist ignoriert und nur, wenn sie zu forsch und frech sind kurz in ihre Schranken gewiesen. Ältere Rüden werden kurz taxiert oder ingnoriert und bei gleichalten Rüden muss man ein wenig aufpassen, da scheint die Konkurrenz am Größten zu sein.

    Als Paul in der Rüpelphase war, war er extrem und meinte er müsse jeden Rüden mal eben auf den Rücken werfen. Ich hab in der Zeit grundsätzlich eine Wasserpistole (pumpgun) dabei gehabt und ihm ganz klar gezeigt, dass ich so ein Verhalten nicht dulde. Das hat er nach einem Sommer Intensivtraining kapiert. Heute fragt er mit einem Blick an ob er darf :D .

    Die Wasserpistole kann dir aber auch bei Übergriffen von anderen Rüden auf deinen helfen. Ich kann es dir nur empfehlen. Meist lassen die Rüden sofort ab, wenn man sie mit Wasser bespritzt.

    Das Taxieren oder auch mal so Komentkämpfe solltest du jedoch nicht unterbinden, denn das ist Spielen fürs Leben. Er muss doch üben, wie er sich am besten verteidigen kann.

    Die Problematik, dass du Rüden begegnest, die dein Rüde nicht mag oder die deinen Rüden nicht mögen, wird bei einem nicht kastrierten Rüden immer bleiben. Wichtig ist, dass der Grundgehorsam stimmt, so kannst du deinen Hund im Vorfeld stoppen. Um solche Signale im Vorfeld zu erkennen, braucht man jedoch einiges an Übung. Man muss lernen seinen Hund zu lesen. Beobachte deinen Hund beim Spazierengehen genau und besonders in solchen Situationen. Nach einiger Zeit wirst du die Reaktionen deines Hundes verstehen und lesen können, so dass du besser reagieren kannst.

    Ob dein Hund immer verträglich bleibt hängt nicht von den Begegnungen mit anderen Rüden ab sondern mehr von deiner Erziehung. Es ist wichtig dass die Erziehung stimmt und er weiß, dass du die Rudelführung übernimmst und nicht er. Paul darf sich verteidigen, wenn er angeriffen wird aber er darf keinen Streit anfangen. Hier bin ich oder in deinem Fall du als Hundehalter gefragt. Bleib konsequent und geradlinig in deiner Erziehung, dann wird dein Hund auch nicht zum Problem.

    LG
    ulli

    Zitat

    Also die Papiere beim SV sind rot. Nichts anderes, keine Staffelung...alles andere ist Dessidenz.

    Ich bin der Meinung, dass man die Hochzucht-Hunde boykottieren sollte! Vorne Hund, hinten Frosch und oben Karpfen...ist doch nicht mehr normal. Ich will einen Hund, keine Hyäne oder so... :no:

    Das ist ganz meine Meinung.

    Nadine, deine Schwägerin und dein Schwager haben da sicher einen nicht astreinen Hund übernommen. Sie sollten unbedingt zum TA und den Hund genau untersuchen lassen. Sollte er noch Zucker haben, dann ist es ganz wichtig, dass er weiter entsprechend behandelt wird. Ebenso mit seinen Hüften. Also ab zum TA und den Hund untersuchen lassen.

    Ich kenne diese sogenannten Hochzuchten (für mich eher Schrägzuchten). Bisher ist mir da auch noch kein gesunder Hund begegnet.

    Unser Billy hat die Tabletten über Jahre bekommen. Ich glaub es waren so 10 Jahre. Er hat super damit gelebt und beschwerden frei.

    Ich kann sie nur empfehlen und würde sie immer wieder geben.

    Ich würde den Hund auf seinen Gesundheitszustand untersuchen lassen. Im Besonderen auch die Bauchspeicheldrüse. Ist nämlich merkwürdig, wenn er futtert und es draußen wieder ausspuckt.

    Wenn er völlig gesund ist, dann würde ich ihn hungern lassen, er wird es irgendwann fressen, denn kein gesunder Hund würde verhungern, wenn der Napf voll ist.

    Ich tippe darauf, dass dein Hund euch gerade um den Fingerwickelt oder er ist krank.

    Baffo, deine Hunde waren im Tierheim und somit versorgt und mussten nicht acht Stunden und länger einhalten. Natürlich ist das Tierheim nicht schön aber du hast dafür gesorgt, dass sich jemand um Deine Tier kümmert. Das ist doch Verantwortungsbewusst und richtig. Falsch wäre gewesen, wenn Deine Hunde zu hause geblieben wären und sie einmal am Tag raus gekommen wären.

    Darum geht es.

    @thinha, ich denke es ist immer eine Frage der Bereitschaft und was einem wichtig ist. Wenn Deine Mutter in einer Klinik war, dann war sie dort versorgt und brauchte Eure Hilfe nicht rund um die Uhr. Der Hund jedoch war in keiner Betreuung und war auf den Türöffner angewiesen um sich zu lösen.

    Es gibt für mich da keine Ausreden. Mein Mann war vier Wochen am Stück im Krankenhaus, ich habe meinen kompletten Jahresurlaub für diese Zeit verbraucht, um für unseren Hund sowie für meinen Mann da zu sein.

    Wie schon gesagt, es ist eine Frage der Bereitschaft. Mir ist es wichtig, dass ich die Bedürfnisse meines Hundes decke und dass er nicht länger als irgend nötig einhalten muss. Ist dir klar wie lange ein Hund, der Stubenrein ist und muss aber nicht raus kann, versucht einzuhalten und was das für eine Qual ist.

    Sorry aber für mich gibt es da keine Ausrede. Wenn ich für meinen Hund nicht 15 Jahre und länger sorgen kann, dann schaffe ich mir keinen an. Natürlich kann ich nicht vorher sagen ob mir ein tödlicher Unfall passiert aber das wäre ein Schicksalsschlag, den man nie einplanen kann. Grundsätzlich geht es jedoch in diesem Thread um den normalen Alltag und wenn man den schon nicht bereit ist Hundegerecht zu planen, dann sollte man besser nur Gassigänger werden und auf einen eigenen Hund verzichten.

    Zitat

    oh, in was für glücklichen lebensumständen du dich doch befindest.

    was aber tust du wenn es keine freunde oder familie gibt die den hund nehmen würde und du dir keine hundebetreuung leisten kannst?

    man kann sein leben nicht 15jahre voraus planen. es gibt durchaus mal lebensphasen wo alles nonoptimal läuft und man aus einer notsituation heraus arrangieren muss - vielleicht auch mit dingen die man selbst nicht gut findet.

    Ein Hund ist ein Lebewesen und wenn man sich für ein solches Lebewesen entscheidet, dann muss man dafür sorgen, dass die Bedürfnisse dieses Lebewesens auch für 15 Jahre erfüllt werden können.
    Einen Hund täglich mehr als 5 Stunden allein zu lassen ist in meinen Augen quälerei.
    Jeder, der seinen Hund über einen so langen oder gar noch längeren Zeitraum in der Wohnung allein lässt ohne die Möglichkeit sich mal zu lösen, den würde ich gern auch mal ohne Toilette einsperren.
    Ist nicht schön, wenn man muss aber keine Toilette da ist.

    Ich hab eine Marktlücke entdeckt:

    Einen transportablen Zwinger mit Hütte und Sonnenschirm. Wenn man den dann auf den Nachbarparkplatz aufstellt, wäre es ja so, wie ein Zwinger zu hause, der ist erlaubt. ;)

    Achtung, ist meine Idee, wer die Klaut ist ein Dieb :lachtot: