Beiträge von agil

    Ich habe bisher nur sehr gute Erfahrung mit meiner Wasserflasche gemacht.
    Die Streithähne sind so erschrocken, wenn sie ne Ladung Wasser erwischt, dass sie auseinander gehen.
    Jedenfalls ist das Mitnehmen einer Wasserflasche - ich hab eine Trinkflasche - in meinen Augen die einfachste Methode und man verletzt keinen Hund.

    Wie schon vorher geschrieben, ich hatte jahrelang einen Rauhaardackel und es mehrfach erlebt, wie er von größeren Angegriffen und schwer verletzt wurde. Das schlimmste war ein Goldirüde, der sich meinen Bill packte und ihm den ganzen Hals aufgerissen hat. Ich werde diese Begegnung nie vergessen. Und der Oberknaller war der Besitzer, der auf keine meiner Aufforderungen, seinen Hund zu packen reagierte - außer, das machen die schon unter sich aus. Erst als ich dann seinen Hund am Schwanz packte und Hochzog und er merkte, dass seiner so keine Chance mehr hatte und Bill dadurch bessere Chancen bekam, hat er dann eingegriffen.
    Das Geld für den TA haben wir nie erhalten. Den HH habe ich auch nie wieder gesehen.

    Solche Begegnungen sitzen tief und ich stehe dazu, ich würde meinen Hund jederzeit unterstützen, wenn ich Angst hätte, dass ihn ein anderer Töten könnte.

    LG
    Ulli

    An Hühnern aus der Legebatterie ist nix dran. Die sind total dünn und sehnig, deshalb werden sie nicht für genommen.
    Viele Hundefutterhersteller verwenden diese Hühner nun für Hundefutter, da sie bisher immer im Abfall gelandet sind.
    So habe ich es von einem Hühnerzüchter erzählt bekommen.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Legehühner und Fleischhühner sind verschienene paar Schuh - ich würde mich auch erst mal nach Medis erkundigen, die Legehühner evt. bekommen aber für Fleischhühner nicht erlaubt sind?

    Auf jeden Fall werden Legehühner nicht für den menschlichen Verzehr genutzt.


    Das stimmt wirklich. Legehühner werden nicht für den menschlichen Verzehr genutzt sondern sind Abfall, wenn sie zum Eierlegen nix mehr taugen.
    Ich würde diese Hühner nicht verfüttern. Gehl lieber auf dem Markt und halte Ausschau nach einem guten Geflügelbauern. Da kannst du dann ab und an ein Huhn für deinen Hundi kaufen und fütterst was ordentliches und kein Abfall.

    LG
    Ulli

    Ich stimme keiner Aktivität zum Aufruf von Gegengewalt zu. Also auch keinen Elektroschocker oder ähnlichem.
    Aber in so einem Fall nicht unbedingt alleine unterwegs zu sein, wie du ja schon mehrfach erwähnt hast, weiß keiner, wie der andere HH sich verhält, kann je nach dem wirklich besser sein.

    Den Menschen, sollte er sich denn wirklich so verantwortungslos verhalten, jedoch einfach gewähren lassen und seine Wegstrecke ändern halte ich für falsch.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Na wenn das so ist, brauchen wir ja in Zukunft, niemandem mehr irgendwelche Tipps geben, denn wir sind ja selten oder gar nie dabei, oder doch?

    Und anzeigen oder nur mal damit drohen, ist auch ein Himmelweiter Unterschied, zumindest für mich.


    LG Conny

    Genau das habe ich auch grad gedacht und wollte es schreiben.

    Ich habe in keinem meiner Beiträge je den anderen Hundehalter negativ dagestellt.
    Grundsätzlich geht es darum, dass jemand fragt, was er tun kann, wenn ihm ständig ein aggressiver Rüde begegent, dessen Halter sich nicht darum schert.
    In diesem Fall könnte man natürlich hergehen und seine Zeiten verändern aber muss man das. Ich denke nicht, ich sehe es so, dass man solches Verhalten schon ahnden sollte. Wenn jeder solches Verhalten toleriert, wie sollte der Verursacher lernen, dass er sich falsch verhält? Wohl gar nicht, er kommt ja immer wieder durch.

    Ob sich beider Hundehalter sachlich verhalten haben, stand hier nie zur Disskusion.

    Es ging darum wie man sich richtig verhalten sollte. Und in meinen Augen ist es richtig, wenn sich jemand verantwortungslos und gefährlich verhält, dass ggf. zur Anzeige zu bringen. Denn mit Ignoranz erreicht man nix.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Nein ich kusche nicht, aber ich wäge ab - das ist ein Unterschied. Verhältnismäßigkeit der Mittel. Der Dackel ist auch kein Sonnenscheinkind und auch an ihm sollte gearbeitet werden. Wenn ich weis das es mit diesem Hund speziellen Rüden Stress gibt, geh ich ihm aus dem Weg. Damit vermeide ich alles.

    .

    Der Hund lernt nix, wenn man jedem Problem aus dem Weg geht.
    Es ist einfach zu sagen, Mein Hund hört, wenn man jeder Konfrontation aus dem Weg geht. So einfach machen es sich viele Menschen und wundern sich dann, wenn man mal nicht Ausweichen kann.
    Die eigentliche Hundeerziehung funktioniert jedoch nicht in dem man jedem Problem aus dem Weg geht sondern in dem man sich Situationen sucht, in denen der Hund sich falsch verhält und dann mit dem Hund arbeitet.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Ach so, Du machst nicht das, worauf Du ein Recht hast, sondern gehorchst dem Gesetz des Stärkeren und kuschst vor den Uneinsichtigen?

    Sorry, aber nee, DAS geht mal gar nicht.

    Und ich finde es auch nicht verwerflich, nach dem Arm des Gesetzes zu greifen, wenn man ihn mal wirklich benötigt.


    Man sollte auch beachten, dass es sich hier nicht um eine "einfache" Kabbelei handelt. Sondern der andere Hund hat schon wiederholt den Dackel angegriffen. Ob man sich da einmischen soll, kann ich nicht beurteilen. Ich würde es mir aber definitiv nicht gefallen lassen. Zumal es für den anderen HH keine Zumutung wäre, seinen Hund an die Leine zu nehmen, wenn sie sich treffen.

    Dem kann ich nix mehr zufügen - absolut richtig

    Steffen, Hundestreitereien sind nicht gleich Hundestreitereien. Wenn das Kräfteverhältnis nicht stimmt, dann musst du sehr wohl dazwischen gehen und deinen Hund retten.
    Wahrscheinlich kannst du es nicht nachvollziehen, weil du nicht weißt wie es ist, wenn man einen kleinen Hund hat, der von so einem Riesenkalb angegriffen wird.
    Sorry aber ich hab das mehrfach bei meinem ersten Hund erlebt und wenn du daneben stehen kannst, wie z.B. ein Rauhaardackel von einem Goldenretriever in die Mangel genommen wird, dann kann ich das nicht verstehen. Ich jedenfalls hab meinen Hund da raus geholt.
    Ebenso würde ich jederzeit meinem Paul zur Seite stehen, wenn ich sehen würde, er braucht meine Hilfe.
    Es ist einfach zu sagen, man soll sich nicht einmischen. Aber manchmal sollte man genauer überlegen und bedenken, dass es ganz gravierende Größen- und Kräfteunterschiede gibt.
    Und bevor man seinen Hund killen lässt, hilft man lieber.

    Eingreifende Grüße
    Ulli

    Zitat

    Conny

    Es mag alles gerechtfertigt sein. Das Verhalten des RR Halters ist Sch** - hab ich auch geschrieben - aber sich Methoden auszudenken, wie man ihm am besten an den Karen fahren kann - finde ich mehr als Maßlos daneben. Wo kommen wir denn hin, wenn gleich nach Zeugen mitnehmen gebrüllt wird, wollen wir jeden jetzt anzeigen nur weil uns das Verhalten missfällt?

    In dem Falle würde ich mir denken: " Lächeln schenken - :zensur: denken!" und würde meine Zeiten bzw. Strecken so wählen das ich erst gar nicht einer Provokation gegenüberstehe. Einfach weil mir das zu dämlich mit dem Typen wäre.

    Ich finde es absolut traurig, dass man überhaupt mir solchen rücksichtslosen Menschen konfrontiert wird. Man selbst geht durchs Leben und versucht nicht unbedingt anzuecken und nimmt Rücksicht auf andere und dann ist da einer, der meint ihm gehört die Welt und er darf sich verhalten wie die Axt im Wald.
    Sorry aber ich bin da ganz anderer Meinung. Ich würde diesen Menschen ggf. auf sein Fehlverhalten aufmerksam machen, wenn er es nicht einsehen will und zukünftig sich weiter so rücksichtslos benimmt, dann würde ich ggf. auch zur Anzeige übergehen.
    Ebenso würde ich meinen Hund und auch mich vor dem Hund schützen. Ich würde jedenfalls nicht tatenlos zusehen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich das Gesetz in meine eigenen Hände nehmen würde. Und ja, ich würde, wenn es nicht anders geht auch Zeugen mitnehmen.
    So ist es nun mal in unserer Welt. Wir üben keine Selbstjustiz sondern es gibt Gesetze und der der sich nicht an die Gesetze hält, den muss man ggf. anzeigen.

    LG
    Ulli

    Ich würde dir eine Hundeschule oder einen Hundetrainer empfehlen, der mit dir und deinen Hunden zusammen arbeitet.
    Das Verhalten eines Hundes richtet sich nach dem Verhalten des Hundehalters. Wenn der Hundehalter unsicher und unentschlossen ist, entwickelt sich ein Hund in den seltensten Fällen als selbstbewusster Hund.

    Hunde kommunizieren über Bellen und Knurren. Deine Hunde haben sich verständigt und verständigen sich auch weiterhin über diese Art und Weise.

    Ich denke als Erstes brauchst du unmittelbar vor Ort jemanden, der dir Hilfestellung gibt und die Verhaltensweisen deiner Hunde erklärt. Und dann kannst du unter Anleitung die Problematik angehen.
    Hunde sind ganz feinfühlige Lebewesen und dein Neuzugang hat sofort deine Unsicherheit gemerkt und nutzt diese schamlos aus.
    Verändern kannst du das nur indem du ihm durch klare Vorgaben zeigst, dass du das Kommando hast.
    Jetzt kommt wieder mein Leitsatz: SAGE NIE EIN KOMMANDO, WENN DU NICHT SICHER BIST, DASS DU ES AUCH DURCHSETZEN KANNST. ES SEI DENN, ES HANDELT SICH UM EINEN NOTFALL.

    Zurzeit jedenfalls scheint der Neuzugang die Richtung vorzugeben - bei dir sowie bei deinem anderen Hund. ;)

    LG
    Ulli