Beiträge von agil

    Ist doch schon mal gut, wenn dein Hund in der Nähe bei deinem Mann war und der andere Hundehalter weit entfernt.

    Ich weiß wie blöd solche Situationen sind und in meinen Augen ist es völlig normal, wenn man viele Hundekontakte hat, dass es auch mal schiefgehen kann, nur leider sehen das die wenigsten Hundehalter so.

    Mach dich nicht zu sehr verrückt. Ich denke nicht, dass er sofort zu einem Wesenstest muss. Das halte ich eher für unwahrscheinlich.

    Ich drück Euch die Daumen.

    LG
    Ulli

    Ich kann das nur zu gut verstehen und hasse diese scheiß Diskussionen, die man mit diesen ignoranten Hundehaltern führen muss.
    Paul ist wirklich kaum ein Problem aber es gibt Rüden, die mag er einfach nicht. Wenn ich diese Rüden sehe, dann rufe ich ihn ran und nehm ihn ins Fuss.
    Was machen die anderen Hundehalter, NICHTS, die flatschen und schauen in der Weltgeschichte rum aber nicht auf ihren Hund.
    Der andere Hund pöbelt schon rum, Paul ist sauer bleibt aber im Fuss und grummelt zurück.
    Wenn man dann den anderen Hundehalter darauf aufmerksam macht, wird man auch noch angemacht, man hätte einen aggressiven Rüden.
    Ich könnte ausrasten aber ganz ehrlich, man ändert nix.
    Am Liebsten würde ich Paul losschicken aber was würde dann passieren, die Beiden würden sich in die Haare kriegen und womöglich hat man dann auch noch Tierarztkosten. Und man begibt sich auf das niveaulose Verhalten dieser Ignoranten.
    Ich halte es weiter so, ich nehme Paul ins Fuss, versuche, den anderen Rüden von Paul fern zu halten und zur Not stelle ich mich dazwischen.

    Am allerschlimmsten finde ich die Hundehalter, die wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass ihr Hund pöbelt, anfangen ihren Hund zu rufen. Und dann geht es erst richtig los, weil man hört 100 mal den Namen des Hundes aber der Hund reagiert überhaupt nicht. :kopfwand:

    Es sind wirklich viele Irre :irre: unterwegs.

    Auch wenn es mist ist, so bin ich froh, dass es nicht nur uns so geht. Wir dachten schon es geht nur uns so aber wie man hier sieht, es gibt noch andere, die ihre Hunde vernünftig halten und Rücksicht auf andere nehmen.

    LG
    Ulli

    Mach dich mal nicht so super verrückt.
    In dem Fall haben wohl beide falsch gehandelt.
    Der andere Mann war genauso wenig unschuldig wie deiner.

    1. Es ist ganz normal, dass Rüden unter anderen Rüden ab und an pöbeln. Wenn er seinen Rüden unbeaufsichtigt laufen lässt muss er damit rechnen.
    Das rechtfertigt natürlich nicht, dass euer Rüde den anderen verletzt hat aber es ist nun mal passiert. Deshalb rechtfertigt es aber nicht, dass der andere Hundhalter sofort deinen Mann angeht. Und so sind wir bei

    2. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hat der andere Mann, deinen Mann zuerst geschubst und dann hat dein Mann dem anderen an den Kragen gegriffen.
    Letztendlich könnte dein Mann ihn auch anzeigen.

    Zukünftig würde ich euch raten, euren Hund in der Nähe zu halten. Haltet ihn einfach im Blick, so könnt ihr rechtzeigt, sollte dieser Idiot auftauchen reagieren.

    Dann würde ich grundsätzlich an dem Gehorsam arbeiten. Wir hatten das gleiche Problem mit Paul. Ihr müsst wirklich kosequent jedes Rüpeln unterbrechen. Uns hat damals die Wasserpistole geholfen. Wenn er auf ein Nein nicht reagiert hat, kam sofort ein Wasserstrahl. Jedenfalls ist es super wichtig, dass ihr das in den Griff bekommt - glaub mir aus eigener Erfahrung, es geht. Ich kann Paul heute sogar im Spurt stoppen.

    Was den Wesenstest angeht, so denke ich nicht, dass ihr dahin müsst. Die Anzeige geht erstmal gegen deinen Mann, wegen einer Tätlichkeit - denke ich. Und da kann dein Mann kontern.
    Ebenso, wenn ich es richtig verstanden habe, dann war dein Mann nicht alleine, so hat er ja Zeugen, die seine Version, dass er gerne hilfsbereit gewesen wäre, wenn er nicht von dem anderen sofort angegangen worden wäre, bestätigen.

    Mach deinen Mann jetzt nicht auch noch fertig. Die Situation war blöde genug und wenn es so stimmt, wie du es schreibst, dann ist dein Mann im Recht und ich kann ihn sehr gut verstehen.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Ein Cesar Millan der im TV einem Hundehalter sagt "schmeiss das Laufband auf den Muell und schwing' deinen Hintern von der Couch und geh taeglich 2 Stunden spazieren mit deinem Hund" waere kein Publikumsliebling.....da wuerde jeder zweite Amerikaner das TV abschalten weil es sein Gewissen anspricht.

    ´

    Und genau da liegt für mich das Problem. Um die Hundehaltung in den USA und überall auf der Welt für die Hunde besser zu machen - muss ein Umdenken in der Bevölkerung passieren und das erreicht man nicht, wenn man Publikumsliebling sein will.
    Was erreicht man denn damit, dass man den Hund weiter auf dem Laufband lässt - in meinen Augen nix.
    Der Mensch muss kapieren, dass der Hund Bedürfnisse hat und der Mensch diese zu Erfüllen hat, wenn er sich einen Hund anschafft und nicht der Hund muss sich der Faulheit des Hundehalters anpassen.

    Ganz kurz gesagt, wer Publikumsliebling sein will und die Bedürfnisse des Hundes dabei übersieht, ist in meinen Augen kein guter Hundetrainer.

    LG
    Ulli

    Meine Bewunderung an den Jäger - ob ich das gekonnt hätte wage ich zu bezweifeln.
    Sicher ein Jäger ist es gewohnt auf Tiere zu schießen aber auf den eigenen Hund.
    Er hat jedenfalls das Richtige getan und Heidi von weiteren Schmerzen erlöst.

    An Heidi: Dein Leben wurde viel zu früh beendet. Ich hoffe, du bist jetzt schmerzfrei und glücklich im Regenbogenland.

    Traurige Grüße
    Ulli

    Ein guter Trainer fängt nicht einfach an mit einem Hund zu arbeiten sondern man schaut sich den Hund und sein Verhalten an sowie man versuchen sollte in Erfahrung zur bringen, wo kommt der Hund her, wie wurde er bisher erzogen, wie sind die Hundehalter etc.
    Einfach drauf los geht genauso wenig wie sofort eine Lösung zu erwarten. Gute Hundeerziehung erreicht man nicht mit der Hauruckmethode sondern mit Ruhe, Geduld und Konsequenz.
    Man muss keinem Lebewesen Gewalt zufügen um Gehorsam zu erreichen. Ganz im Gegenteil, mit Gewalt erreiche ich maximal Unterwürfigkeit und genau das würde ich nicht wollen. Ich möchte, dass mein Hund mir freudig folgt und das erreiche ich nur mit Ruhe, Geduld, Konsequenz und was ich oben noch vergessen habe klaren Vorgaben.
    Jeder, der einen Hund an einen dünnen Strick führt, ihn dabei fast Stranguliert, der kann für mich nichts von Hundeerziehung verstehen und dieser Jemand hat für mich keine Achtung vor den Gefühlen des Hundes. Mit solchen Erziehungsmethoden bricht man den Hund und sonst erreicht man gar nichts.

    Wenn das Wasser nicht helfen sollte, dann lass was lautschepperndes fallen. Du brauchst in so einer Situation etwas, dass den Hund erschrickt bzw. von dem abbringt, was er gerade tut (dich beißen) ohne, dass er unbedingt merkt, dass es von dir ausgeht.

    LG
    Ulli

    Zitat

    Bsp.: Ich sitze mit meinem Freun in der Küche am Tisch und Lenny will seine Aufmerksamkeit haben, die bekommt er nicht weil wir uns unterhalten möchten. Dann legt er sich hin und streckt seinen Körper so lang bis er an unsere Füße kommt und beißt rein. :xmas2_nasty: .

    :lachtot: :lachtot:

    Sorry, aber die Beschreibung ist zu schön. So sind sie unsere Vierbeiner.

    Dein Hund wird dich immer wieder Testen - Phasenweise wird es weniger und Phasenweise wieder mehr werden, ist ganz unterschiedlich.

    Ich würde in deinem Fall wie folgt vorgehen. Ich würde mir ne Wasserspritze auf den Tisch legen und in dem Moment, wenn dein Hundi dich in die Beine beist, verpass ihm einen Spritzer. Wichtig nicht mehr - also keine weitere Beachtung. Du machst mit dem weiter, was du gerade tust nur mit dem kleinen Unterschied, dass dein Hund aus heiterem Himmel ne Ladung Wasser abbekommen hat aber keine Beachtung von dir. Wenn du das ne Zeitlang durchziehst, sollte es funktionieren und ihm keinen Spaß mehr machen.

    LG
    Ulli

    Du hast leider keine andere Möglichkeit als dich in irgendeiner Weise zu Bewaffnen - Wasser halte ich persönlich noch für die harmloseste, denn bei Pfefferspray kannst auch du oder dein Hund was abbekommen.

    Was dein Verhalten betrifft, so würde ich versuchen so wenig wie möglich auf die Leute zu reagieren. Wenn sie meinen sie müssen ihren Hund wie die Wahnsinnigen festhalten, dann sollen sie - auf diese Äußerung, du sollst weggehen, weil sie ihren Hund nicht halten kann, würde ich maximal Antworten, dass dies wohl ihr Problem sei und meinen Weg fortsetzen. Ebenfalls würde ich - ganz nett und freundlich erwähnen - dass sie unbedingt an der Erziehung ihres Hundes arbeiten sollten, denn beim nächsten Mal bliebe dir nichts anderes übrig als eine Anzeig zu erstatten. Schließlich musst du ja dich und deinen Hund schützen.

    Dann würde ich mir wirklich Uhrzeit und Datum notieren und eine Anzeige machen. Dann bleibt den Behörden nichts anderes als der Sach nach zu gehen. Noch besser ist es, wenn du im Rechtsschutz bist, denn dann kannst du ggf. auch einen Anwalt einschalten.

    Ich wünsche dir viel Erfolg.

    LG
    Ulli

    PS. Genau solche Hundhalter sind es, die uns das Leben so schwer machen und den Ruf der Hundhalter mies machen.