Beiträge von agil

    Zitat

    Also, wenn Du meinst, daß man Rüden dazu erziehen muß eine läufige Hündin zu akzeptieren, erinnert mich das doch sehr an Alice Schwarzer !

    Lachende Grüssen, Katzentier

    Der Satz ist traumhaft!!!
    Ja, man kann den Trieb bei einem Rüden bis zu einem gewissen Grad steuern und über Gehorsam halbwegs kontrollieren aber so gut mein Rüde auch erzogen ist und ich behaupte, dass Paul sehr gut erzogen ist, bei einer Hündin in der Standhitze habe ich verloren, da mach ich nix mehr mit Gehorsam, da ist der Verstand woanders aber nicht mehr im Hirn.
    Und mal ganz ehrlich, für mich gehört eine läufige Hündin nicht auf einen viel frequentierten, offiziellen Hundefreilauf. Ja, auch eine läufige Hündin muss raus und braucht ihren Auslauf. Begegnet mir eine läufige Hündin im Wald und ich werde von weitem schon darauf aufmerksam gemacht, dass die Hündin läufig ist, dann ruf ich Paul sofort, sollte ich es zu spät bemerken und er belästigt die Hündin, hole ich ihn weg und entschuldige ich mich.
    Kommt aber der Hundehalter auf die Hundewiese am Besten noch, in der meist frequentierten Zeit und puscht die ganzen Rüden auf, und dann beschwert sich der Hundehalter, weil seine Hündin belästigt wird, da hab ich absolut kein Verständnis für.
    Eine läufige Hündin puscht die Rüden hoch. Das Risiko, dass sich die Rüden in die Haare kriegen steigt, denn es ist nun mal der Urtrieb der Vermährung, der da ruft.
    Wenn beide Seiten ein wenig Nachdenken und Rücksicht nehmen, entstehen diese Probleme nicht.
    Ich stehe dazu, dass ich wütend reagiere, wenn mir auf der Hundefreilaufwiese eine läufige Hündin begegnet. Und ganz ehrlich, wenn ich dann noch den Spruch kriege, die ist nur ein bißchen Heiß, dann ist sie halt später auch nur ein bißchen Schwanger.

    Gruß
    Ulli

    Wie du in deinem anderen Thread schreibst, ist deine Tochter 8 Jahre alt und hat auch mit dem Welpen öfters geschimpft.
    Hunde nehmen Kinder nicht unbedingt ernst und darin wird auch das Problem liegen. Außerdem sind Kinder unkontrolliert in ihren Handlungen.
    Du solltest auf jeden Fall deine Probleme in der Hundeschule ansprechen und dich/euch genau beraten lassen.
    Der Hund verhält sich völlig normal, ihr müsst den richtigen Umgang mit dem Hund lernen, dann hören auch die Problem auf.
    Dann solltet ihr auf keine Fall eure Tochter mit dem Welpen alleine lassen, ihr könnt nie kontrollieren, was wie gelaufen ist. Erst wenn die Erziehung wirklich sitzt und der Welpe seinen Platz in eurer Familie gefunden hat, könnt ihr mal darüber nachdenken, dass eure Tochter mit dem Welpen alleine raus geht.

    LG
    Ulli

    Mein Standpunkt ist, dass ein Hund die Führung braucht um sicher durch das Leben zu gehen.
    Ein Hund, der keine klare Führung hat bzw. den Hundehalter nicht als die Führungsperson sieht, dann fehlt ihm Sicherheit. Er ist immer in der Zwickmühle, wer ist denn nun Rudelfüher, muss ich mein Herrchen oder Frauchen jetzt beschützen etc.
    Diese Fragen muss sich ein Hund, mit einer klaren Führung nicht stellen und somit gewinnt er Lebensqualität. Denn der Hund mit der klaren Führung, kann frei sein Leben genießen ohne diese Zwickmühle.
    Deshalb bin ich der Meinung du nimmst deinem Hund nicht die Kindheit sondern du gibst ihm Lebensqualität und im Rahmen des Möglichen/Erlaubten Freiheit.

    LG
    Ulli

    Hi Sandra,

    das Problem kannst du nur über den Gehorsam in den Griff bekommen. Ich glaube es liegt ein wenig in der Natur des Podencos, da bei Paul, in dem so ein wenig Podenco steckt, ein ähnliches Verhalten bestimmten Hunden gegenüber zu beobachten ist.
    Ich stoppe Paul dann über das HIER, er soll einfach zu mir zurück kommen und wenn ich ihn wieder los schicke und er zeigt das gleiche Verhalten, dann stoppe ich ihn wieder.
    Anleinen halte ich grundsätzlich für falsch, da durch die Leine seine Stärke - verlängerter Arm, Bindung zu dir - nur noch verstärkt wird.
    Ich würde notfalls im Fuß oder Hier langsam mit ihm auf die Hund zu gehen, so hat er gar keine Möglichkeit seine Vorgehensweise durchzuziehen.
    Wichtig ist auch, dass du dein Kommando durchziehst. Lass ihn gar nicht losstürmen, stopp ihn notfalls über Sitz oder Platz, wenn du weiter weg sein solltest und dir nicht sicher bist, dass er zu dir zurück kommt. Er darf absolut keinen Erfolg mehr haben und die Möglichkeit auf einen anderen Hund zuzustürmen.
    Um dein Kommando auf Entfernung durchzusetzen könntest du auch ne Wasserpistole nehmen - sollte dein Hundi genauso Wasserhasser sein wie Paul :D . Die Wasserpistole hat bei Paul in der Beziehung echt Wunder bewirkt - mit einer Reichweite von 10-15 Metern konnte ich ihn immer gut stoppen ;) .
    Sollte er im Fuss oder Hier das richtige Verhalten zeigen, dann lob ihn und belohne ihn, bei falschem Verhalten ändere ggf. die Richtung und halte ihn im hier, so lenkst du ihn ab - wenn ich Paul im Hier habe und er nicht auf mich reagiert, dann stubse ich ihn schon mal auf den Bollen oder zubbel am Fell, so dass er merkt, er soll sich auf mich konzentrieren. Das hilft auch immer wieder.
    Es hat sicher nichts mit Euch zu tun oder dass ihr keine Hundeschule besucht habt. Wir haben eine Hundeschule besucht sogar eine sehr gute Hundeschule und trotzdem fing Paul irgendwann mit diesem Verhalten an und zeigt es auch heute teilweise noch. Dies kann man aber in den Griff bekommen. Mit einer Hundeschule oder in einer Gruppe ist es teilweise leichter, weil man immer wieder auf die eigenen Fehler aufmerksam gemacht wird und die eingeschlichenen Fehler vor Augen geführt bekommt aber ich denke auch ihr alleine könnt das hinbekommen.

    Ich hoffe, es ist halbwegs verständlich erklärt, da es immer schwer ist das was man so im Alltag routinemäßig macht, gebündelt aufzuschreiben.

    Viel Erfolg
    Ulli

    Das dein Hund weiß wann er die SL dran hat und wann nicht ist in gewisserweise völlig normal. Deshalb baut man die SL auch langsam ab. Man verkürzt die SL langsam aber stetig.

    Egal wie sicher du ein Gebiet abgecheckt hast, Wild lässt sich nicht planen und deshalb kann man sich nie wirklich sicher sein ob nun ein Hase oder Reh oder sonstiges Wild plötzlich deinen Weg kreuzen wird. Hier hilft nur ein ständiges und kontinuierliches Training. Wenn man einen richtigen Jäger als Hund hat, dann kann das über Jahre dauern. Die Hündin meiner Freundin (Parson) ist jetzt vier Jahre alt und läuft seit ca. einem Jahr ohne SL - kreuzt ein Hase unverhofft unseren Weg, so lässt sie sich schwerlich stoppen aber sie lässt sich stoppen.

    LG
    Ulli

    Hallo Chrissie,

    unser erster Hund hatte auch einen Mastzelltumor. Leider ist das eine ganz aggressive Tumorart aber bei frühzeitiger Erkennung und großflächiger OP, kann es auch gut gehen.
    Bei unserem Bill wurder der Tumor in seinem 6ten oder 7ten Lebensjahr festgestellt - er ist noch fast 16 geworden.
    Wichtig ist, dass die Tumore immer rechtzeitig erkannt und entfernt werden. Deshalb zeig jede auch noch so kleine Stelle deinem TA.

    Ich drück euch die Daumen, dass dein Hundi soviel Glück hat wie unser Billy und noch ein langes und glückliches Leben hat.

    LG
    Ulli