Beiträge von agil

    Traurige Angelegenheit und sehr schade, wenn User nicht damit umgehen können, dass Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Und besonders traurig ist es, wenn User wie Kindergartenkinder reagieren ’mt den Füßen aufstampfen’ und hilfesuchend nach einem Schuldigen ausschau halten, damit sie einen Grund haben warum sie denn mit ihrer Meinung nicht überzeugen können.
    Mit dem Thema hat das nu so garnichts zu tun und ganz ehrlich, das macht echt schlechte Stimmung. Bisher konnte ich in diesem Thread nur Beiträge lesen, in denen User und Moderatoren ihre Meinung mitteilten und versuchten – teilweise auch sehr kritisch - ihren Standpunkt zu erklären.
    Solche Beiträge wie deiner sind es, die die Gemüter hoch kochen lassen und nicht, wenn User und Moderatoren ihre Meinung äußern. Das dürfen nämlich beide, eine eigene Meinung haben und diese sachlich vertreten.
    So, das war nu das Schlusswort und damit ist jetzt hier zu.

    Langsam aber sicher frag ich mich, warum man ein Thread in einem Forum eröffnet, wenn man keine andere Meinung hören möchte.
    Es ist nun mal so, dass man nicht immer einer Meinung ist, warum sich dann aber sooooooooooo viele persönlich angesprochen fühlen, ist mir völlig unverständlich.
    Wenn mir jemand seine Meinung sagt und wie er eine Sache, ein Thema sieht, dann beziehe ich das doch nicht auf mich persönlich. Ja, ich höre es mir an und ich überlege auch ob vielleich etwas von dem, was mein gegenüber erwähnt auf mich zutrifft oder ob mir etwas davon sinnvoll erscheint. Manche Dinge nimmt man an und manche Dinge überzeugen einen eben nicht.

    Kastration ist ein heikles Thema und es gibt nun mal unterschiedliche Meinungen. So lange man sachlich bleibt und seine persönliche Meinung vertritt, kann doch jeder seine persönliche Meinung hier kundtun oder etwa nicht :???:

    Nehmen wir doch einfach mal das hier:

    Zitat

    Die Entscheidung kann Dir hier auch niemand abnehmen. Ich habe Hunde kennengelernt,die waren so schlimm und selbstzerstörerisch drauf,da musste kastriert werden. Aber..
    ich habe jetzt einen 8 Monate alten Labbi wo das Gehirn zeitweise voll auf Error geht. Dreht ab,nicht mehr anwesend,aufreiten ohne Ende ,schnüffeln wie mit Magnet am Boden fest, alle 5 Meter markieren. Sein Vater war hypersexuell.
    Man sagte mir ich könnte Chandro ab 6 Monate kastrieren lassen,also jetzt auf jedem Fall.
    Hallo !!!! Ich sollte ihn vielleicht erst mal erwachsen werden lassen. Es ist schlimm,aber da müssen wir durch. Sollte er mit 1,5-2 Jahren so schlimm drauf sein wie sein Papa, denke ich darüber nach. Auch eine Chemiekeule werde ich nicht so früh ausprobieren. Erst mal wird Bengel gross, und er hat das recht sich jetzt erst einmal stark zu fühlen. Auch später kastrierte Rüden wurden erfolgreich von ihrer Unruhe befreit. Ich lass mich da nicht unter Druck setzen. Ich fürchte Chandro geht den gleichen Weg wie sein Papa, aber erstmal bleibt das abzuwarten.So lange Dein Hund nicht extrem unter seinem Verhalten leidet, solltest auch Du Dich nicht drängeln und verunsichern lassen.
    Mein Sohn war auch eine Katastrophe, trotzdem hat er noch alles und ist heut viel viel erträglicher, sorry,Ironie

    Aus dem Thread: https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ration&start=10

    Komisch, oder? Da wird doch tatsächlich gesagt, ’Ich lass meinen Hund erstmal erwachsen werden’. Nichts anderes sag ich doch auch.
    Mit 11 Monaten ist ein Hund aber noch nicht erwachsen, da ist der Hund voll im pubertären Alter.

    Warum also enttäuscht, nichts anderes ist doch auch meine Meinung. Ich bin doch nur der Meinung, dass die Kastration zu früh ist. Das man die pubertäre Phase abwarten sollte, bevor man sich letztendlich zu diesem Schritt entscheidet. Ist das jetzt flasch :???: ?

    Dann noch hierzu:

    Zitat


    Fühle mich jetzt auch angesprochen.
    Wenn man Familie hat, sollte man sich also dann NUR einen kastrierten, gut erzogenen Rüden aus dem Tierheim holen? Keinen Welpen? Ach so. Dann habe ich wohl auch etwas falsch gemacht. Wenn man Kinder hat, kann man sich leider nicht rund um die Uhr mit der Erziehung des Hundes beschäftigen.

    Gruß Anja

    Warum so persönlich und warum liest Du nicht was da steht?
    Da steht doch ganz deutlich: Ich bin der Meinung, wenn….

    Das ist meine persönliche Meinung.
    Das hat nix mit Kindern oder Familie oder Job zu tun, das hat in meinen Augen mit Verantwortung zu tun.
    Ich bin auch berufstätig und ich kann mich nicht 24 Stunden nur um den Hund kümmern. Das sage ich auch nicht und darum geht es auch nicht.
    Es geht einfach nur darum, dass ich der Meinung bin, wenn ein Hund in der Pubertät Problematisch wird, dann sollte man ihn nicht verstümmeln, bevor man nicht alles versucht hat. Ich gehe gern den komplizierten und anstrengenden Weg, weil ich das Paul schulig bin.

    Und noch mal Wiederholt: Ein Hund ist ein Lebewesen. Es gibt keine Garantie, wie sich ein Welpe entwickelt und welche Charaktereigenschaften er an den Tag legt. Sicher gibt es rassespezifische Merkmale aber auch die sind nicht unbedingt bindend. Und aus diesem Grund sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, dass Probleme auftreten können und wenn man dann nicht bereit ist, den für Mensch Anstrengendären Weg zu gehen, dann ist es besser für den Hund, wenn Mensch auf Hund verzichtet.

    Hier passt wieder ganz klasse die Ironie:

    Zitat


    Mein Sohn war auch eine Katastrophe, trotzdem hat er noch alles und ist heut viel viel erträglicher, sorry,Ironie

    Ich lassen jedem seine Meinung, kann es aber in solchen Fällen nicht lassen, meine Meinung kund zu tun :D

    :D
    Ulli

    Ich hätte diese Entscheidung nicht getroffen.

    Für mich ist dieses ganze Lebensituationsgedönse doch nur typisch Menschlich.
    Es ist so einfach und passiert täglich in der Hundeerziehung... der Mensch redet sich seine Entscheidung doch nur schön.
    Wer bitte schön gibt dem Mensch das Recht so zu handeln?
    Es handelt sich um ein Lebewesen, da schneide ich mal eben die kleinen Kügelchen ab, weil es nicht in meine Lebenssituation passt!
    Super.

    Wie schon so mehrfach von mir erwähnt, ein Hund ist nicht immer Zuckerschlecken und passt unbedingt in den Alltag aber in dem Moment, in dem man sich für einen Hund entschieden hat, hat man die Verantwortung und muss in der Lage sein, sein Leben halbwegs passend zu machen und nicht durch Operationen den Hund passend machen.

    Ach ja und noch was, es geht mir nicht um Nillary persönlich. Es geht mir darum, dass so leichtfertig von soooooooooooo Vielen mit dem Lebewesen Hund umgegangen wird. Und darum, dass der Mensch sich sooooooooooo oft den leichtesten Weg sucht. Es muss immer alles schnell, schnell gehen. Es wird sich nicht wirklich Zeit genommen.

    LG
    Ulli

    Also um das Grundsätzlich zu klären, wenn es keine andere Möglichkeit gäbe und mir mein TA und die vielen anderen Tierärzte, deren Meinung ich noch einholen würde, aus gesundheitlichen Gründen zur Kastration raten würden, dann würde ich meinen Hund kastrieren lassen.
    In dem von dir angesprochenen Fall, Björn, geht es um ein gesundheitliches Problem. Du beschreibst einen Rüden, der krank ist und dem mit einer Kastration geholfen werden kann.

    Wenn es sich jedoch um einen Jungspund handelt, der gerade in der Entwicklung ist, der voller Energie und Lebensübermut strotzt und da sieht Mensch sich überfordert und diese Entwicklungsphase passt nicht in die menschlichen Lebensumstände, dann tut es mir leid für den Hund.

    Ich möchte noch Anfügen - wie bereits schon mal erwähnt - mein erster Hund musste mit 7 Jahren kastriert werden. Bevor es jedoch zur Kastration gekommen ist, bin ich alle vier Wochen zur Ultraschalluntersuchung zum TA. Es wurde immer kurz abgeklärt wie die Veränderungen an der Prostata waren und erst nach einem Jahr, war es bedenklich, so dass wir um eine Operation/Kastration nicht mehr umhin kamen.
    Ja, es war teuer und es war lästig aber ich fand, dass war ich meinem Hund schuldig. Und ich würde es immer wieder so machen. Ich würde nicht um mir das Leben zu erleichtern eine operative Veränderung an meinem Hund vornehmen lassen.

    LG
    Ulli

    Ich habe hier kein Post gelesen, aus dem hervorgeht, dass jemand sauer ist. Wer ist denn hier sauer und sollte sich beruhigen :???:
    Hab ich etwas überlesen?

    Grundsätzlich ist es menschlich, den einfachsten Weg zu suchen und genau daran möchte ich anknüpfen.
    Wenn man sich einen Welpen ins Haus holt, sollte sich meiner Meinung nach jeder darüber im Klaren sein, was das bedeutet.
    In vielen Fällen wird einfach zuviel erwartet und vorausgesetzt.
    Man kann nie im Voraus wissen ob der Hund ein leicht führiger Hund oder problematischer in der Erziehung wird.
    Und ich bin der Meinung, wenn meine private Situation es nicht zulässt, dass ich mich auf diese individuellen Bedürfnisse (Eventualitäten) einstellen kann, dann sollte Mensch sich einen fertigen Hund holen und keinen Welpen oder sogar ganz auf Hund verzichten.
    Mag für einige vielleicht Krass klingen aber so ist meine Meinung.

    LG
    Ulli

    Wie alt ist denn Spike jetzt, wenn man das fragen darf?
    Ist er schon vier und hat seine Entwicklung abgeschlossen?

    Ich frage mich, warum man sich einen Welpen anschafft, wenn man nicht bereit ist, die einzelnen Entwicklungsphasen mit ihm durchzustehen?

    Und ja, ich hätte auch gern eine Antwort auf Corinnas Frage: Wie lange denkt Mensch denn über so eine Entscheidung nach?

    Wieviel Zeit gibt man sich und dem Hund?

    Ein Hund ist ein Lebewesen! Wie jeder Mensch auch, durchlebt er unterschiedliche Entwicklungsphasen. Er hat seine Windelzeit, er hat seine Rüpelzeit, er hat seine Erwachsenenzeit und die Alterszeit.

    Wieviele Jahre gibt Mensch dem Hund für jede Lebensphase?
    Oder hat Mensch 'kurz' gegrübelt und dann den schnellen, einfachen Weg gewählt?

    LG
    Ulli

    Lange, ganz lange habe ich mich auf meine Hände gesetzt und mir gesagt, dazu schreibst du nix aber nu kann ich nicht mehr. Jetzt muss ich auch meinen Senf dazu geben.

    Ich finde es traurig, wenn man einen Rüden nicht erwachsen werden lässt und sich gemeinsam mit ihm durch die Pubertät kämpf.
    Ja, Rüden sind in der Pubertät sehr anstrengend. Sie wollen sich an anderen Rüden messen; Sie wollen sich an dem Menschen messen; Sie rüpeln rum und sind oft super maßlos.
    Aus eigener Erfahrung möchte ich berichten, warum ich es traurig finde, wenn man einen Rüden vor oder während der Pubertät kastrieren lässt:
    Paul hat uns fast in den Wahnsinn getrieben. Alles Erlernte war weg. Hören war ein Fremdwort. Immer und immer wieder wurden wir auf die Probe gestellt und es wurde ausgetestet ob wir das was wir sagen auch wirklich durchsetzen. Jeder Rüde musste mal eben auf den Rücken gedreht werden. Jede Hündin musste bestiegen werden – eigentlich wurde alles bestiegen. Wenn wir auf die Hundewiese kamen, hörten wir schon: Ach da kommt ja wieder DER PAUL.
    Ganz ehrlich, es war zum Kotzen aber wir haben es durchgestanden. Gemeinsam mit Paul.
    Und heute, heute ist Paul ein super angenehmer Hund. Es gibt immer noch Rüden, die er nicht unbedingt mag aber er lässt sich abrufen. Vielen Streitigkeiten weicht er einfach aus. Rüpeleien versucht er zu ignorieren. Kommt es zum Streit haben wir als Menschen zu 99% nicht aufgepasst.
    Um dahin zu kommen, haben wir – mein Mann und ich – ein ganzes Jahr oder sogar länger konsequent an unserer Erziehung festgehalten. Oft gab es Zeiten, da war mein Mann, ja mein Mann, soweit, dass er Paul kastrieren lassen wollte. Da ich aber die ganzen negativen Dinge einer Kastration von unserem ersten Rüden her kannte – ihn mussten wir leider mit 7 Jahren wegen Krebs und Prostata kastrieren lassen und ich habe es immer bereut – habe ich mich konsequent gewehrt. Für mich stand fest, Paul wird nicht kastriert, dass kriegen wir hin. Ich habe gekämpft und mit Paul gearbeitet und das Ergebnis ist klasse. Er lässt sich sogar von einer heißen Hündin abrufen – es sei denn, sie ist in der Standhitze, dann haben wir verloren und müssen ihn holen.

    Ich möchte keinen persönlich angreifen und hoffe auch, dass sich keiner persönlich auf den Schlips getreten fühlt. Ich möchte einfach nur zum Nachdenken anregen. Gut in diesem Fall ist es zu spät, der Rüde ist kastriert aber alle die dieses Lesen, werden vielleicht zum Nachdenken angeregt und versuchen zumindest die Pubertären Phasen zu kämpfen und durchzustehen.

    Sich Gedanken machen und es sich nicht leicht machen ist schön und gut aber wieviel Zeit ist denn ‚Gedanken’ machen? Wieviel Zeit gibt man denn einem Rüden um sich zu entwickeln und um die Erziehung zu festigen? Mit einem Monat, einem halben Jahr oder manchmal auch mit einem Jahr ist es nicht ausgestanden. Manchmal braucht man auch zwei Jahre. Wichtig ist einfach nur, dass der Hund erwachsen werden durfte und das man auch wirklich an sich und dem Umgang mit dem Hund arbeitet, so dass der Hund eine klare Erziehung hat

    LG
    Ulli

    Zitat

    Ich werde eine neue Familie für ihn finden bzw. die Vorbesitzerin wo ich ihn bekommen habe.
    Ich habe einen Hundesitter allerdings kostet er mich pro Tag 20 Euro, das kann ich beim besten Willen nicht bezahlen bei 7 tagen die Woche...

    Ich denke Soulcancer hat hiermit mitgeteilt wie sie vorgehen wird. Vorschläge hat sie auch zur Genüge bekommen also mach ich jetzt hier zu, damit die Gemüter sich nicht noch mehr erhitzen.

    Der Vorfall tut mir sehr leid und ganz ehrlich, du solltest auf jeden Fall Rat suchen um das Erlebte besser verarbeiten zu können.


    Zitat

    Das hab ich mich auch gefragt und dann noch , was soll mit den anderen Tieren passieren , die jeden Tag das gleiche Schicksal ereilt ?

    Liebe Grüsse,

    Katzentier

    Also aus eigener Erfahrung. Wird ein Hund überfahren, so versucht die Polizei den Halter ausfindig zu machen. Der kann dann den Leichnam des Hundes bei der Polizei abholen. Wenn kein Halter festzustellen ist, wird die Leiche des Hundes von der Stadtreinigung zur Tierverwertung gebracht.
    So krass wie es hier dagestellt wird ist es nicht. Der Hund eines Bekannten ist auf die Autobahn vor ein Auto gerannt. Er ist dann ins Unterholz und dort leider an seinen Verletzungen verstorben. Die Polzei hat den Hund sogar im Unterholz noch gesucht und ihn mit zur Autobahnpolizeistation genommen. Dort konnten wir ihn abholen.
    So ein Vorfall ist super traurig aber deshalb auf Deutschland zu schimpfen ist absolut falsch.

    LG
    Ulli