Beiträge von Fantasmita

    Staffy ich glaube nicht ernsthaft, dass du das beurteilen kannst ;) Max orientiert sich gewaltig an uns und achtet auch auf uns. Wir gehen ganz normal unseren Weges und Max folgt.

    Früher war das anders, dass ist korrekt, da haben wir viel viel mehr darauf geachtet, was er macht, wo er hinwill und ob er grade stehen bleiben möchte. Man lernt aber aus seinen Fehlern und grade im Freilauf kann ich sagen, dass er sich hervorragend an uns orientiert, wir haben keinerlei Probleme mit einem Hund der irgendwo rumläuft und vielleicht alle halbe Stunde mal vorbeischaut.

    Es ist echt nicht bös gemeint aber manchmal habe ich wirklich das Gefühl, das du generell alles schlechtreden möchtest, weshalb ich es für besser halte, wenn wir nicht mehr miteinander diskutieren. Ich weiß du bist sehr bemüht und ich zweifele auch deine Kenntnisse nicht an, weshalb ich immer wieder versucht habe mit dir zu schreibseln aber ganz ehrlich, und das bezieht sich nicht nur auf meinen Thread, suchst du überall das schlechteste und erkennst noch nichtmal Dinge an die positiv laufen. Das mag deine Art sein aber ich komme damit leider nicht klar.

    Danke für den Tipp und ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren. In Dänemark hatte ich ihn stundenweise an mich gebunden, dass war vollkommen problemlos. Er hat sehr schnell geschnallt wo es langgeht und hat immer darauf geachtet, wenn ich wieder wo anders hin bin. Ich bin davon abgekommen, weil ich dachte, wenn es Kontrollverlust ist, dass es dann vielleicht nicht von Vorteil ist, wenn er dann noch an mich geschnallt ist, dann hat er mich ja ständig bei sich.

    So ich lasse es damit hier gut sein. Danke für eure Postings.

    Danke für deinen Bericht. Hört sich interessant an.

    Bei uns kann ich da heimisch nicht sonderlich viel verändern, da er zuhause eh zum größten Teil links liegen gelassen wird. Momentan habe ich Urlaub, da kriegt er 2 Streicheleinheiten mehr aber sonst passiert hier eigentlich erst, genau wie wenn ich arbeite, Abends was. Bad und Küche sind für ihn schon tabu.
    Vielleicht braucht die Verhaltensänderung die ich/wir draußen angenommen haben einfach mehr Zeit um sich positiv auf Max auszuwirken, denn mein Verdacht liegt wirklich darin, dass ich denke, dass er vor der Tür das Gefühl hat er müßte "übernehmen".

    Wobei im Freilauf hat er das ja auch nicht, wäre ja auch "draußen" ... vielleicht ist es Revierbedingt?! seine Gegend, seine Gang *gg*. Im Freilauf gehen wir ja auch vor, da ist aber nicht durch die Leine gezwungen bei einem von uns beiden zu bleiben. Er kann sich frei bewegen. Er bleibt zwar in unserer Nähe aber verschwindet auch mal mit seinen Hundekumpels. Vielleicht hat er einfach die Leine falsch verknüpft, wobei er sich immer freut, wenn es rausgeht und sich egal was (Halsband, Geschirr, Leine) gerne anlegen läßt.

    Vielleicht hole ich mir einfach mal eine Trainerin ins Haus. Das Problem ist ja auch keines was einen wirklichen Leidensdruck auslöst, weil es im normalen Alltag gar nicht zum tragen kommt. Nur weil es in Dänemark aufgefallen ist, würde ich es gerne verstehen und auch gerne angehen. Langsam keimt aber in mir die Vermutung, dass man wirklich jemanden vor Ort braucht der sich das anschaut und das werden wir dann wohl auch mal machen.

    Zitat

    Sollte einem doch zu denken geben, oder ? ;-)

    Ja das er da ein entspannter Hund ist ;) .

    Wir haben die Trainerin wegen der aktuellen Sache in Dänemark nicht konsultiert und ansonsten ist sie der Meinung, dass er ein unsicherer Hund ist.

    bungee
    Das habe ich auch schon überlegt. Schaden kann es ja nichts und wenn es nix ändert, kann er ja wieder drauf.
    Er ist 21 Monate alt.

    So ist Max zuhause ... die meiste Zeit des Tages ;) ... er ärgert zwischendurch mal die Katzen, frißt Kopfhaut oder wechselt den Liegeplatz aber ansonsten macht er nicht viel anderes als chillen, egal ob wir da sind oder nicht.

    http://www.youtube.com/watch?v=CNqLFL6x2io

    bungee
    Dito. Ich hab den Thread immer im Auge und bin dabei, sobald ein Treffen halbwegs nah stattfindet. Da kann man ja vielleicht auch im direkten Gespräch noch Punkte finden.

    Gestern haben wir beim "normalen Gassigang" ein bissel das weggehen trainiert. Über die Variante "Hund einfach ignorieren", wie man es früher auch beim alleinebleib Training gemacht hat. Naja ... war nicht so doll :D aber wir haben ja Zeit.

    Das Video zeigt eine Beispielsituation. Wir haben dann nachkorrigiert, sprich die Belohnung weggelassen (ich hab nur nicht Videos von allen Sequenzen und habe diese hochgeladen, damit man eine Vorstellung hat, was wir meinen, bzw. damit man auch Max seine Körpersprache und unser Handeln sieht, ist ja einfacher als es zu beschreiben). Ich bin dann weggegangen (mein Mann stand wie gesagt neben Max) und wiedergekommen ohne vorherige Ansprache zum Hund und ohne Ansprache beim zurückkommen.

    Hat aber auch nicht wirklich ein anderes Verhalten ausgelöst, wobei flying-paws natürlich Recht hat, dass das sehr lange Zeit benötigt.

    Wir sind halt in Dänemark erst auf dieses Verhalten in ausgeprägterer Form aufmerksam geworden, weil im alltäglichen lassen wir ihn ja nicht einfach mal alleine und gehen weg, bzw. sehr selten, weshalb es in Ansätzen natürlich schon bekannt war aber nicht so ausgeprägt wie in Dänemark.

    bungee
    Wie ich bereits schrieb. Zuhause haben wir diesbezüglich keine Probleme. Wir haben keine Probleme mit dem aufgefordert werden (d.h. wenn er auffordern möchte wird er ignoriert), wir haben keine Probleme mit dem Gehorsam und mit Grenzen, er bleibt alleine uns respektiert was man sagt. Das einzige ... er schläft im Bett :D aber da darf er auch bleiben, weil er sofort zur Seite geht, wenn man selber ins Bett schlüpft. Er reagiert draußen so. Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen, dass er nie wo anders war. Sprich seit wir ihn haben ist er immer mit uns zusammen, er wurde nicht tageweise zu Freunden oder Familie gegeben und er geht noch nichtmal mit jemanden anderen Gassi. Ich habe keine Ahnung in wieweit das nachteilig für ihn war. Es ist im Grundsatz schon wichtig, denke ich, wenn ein Hund sich auch mal "abgeben läßt".

    Hier mal ein Video, wo ich ihn mit "bleib" abgelegt habe und dann weggegangen bin. Da habe ich aber den Weg ums Haus, durchs Haus und hinter die Garage gewählt. Anfänglich hat er da auch gejippelt aber dann hat er sich beruhigt. Gar nicht beruhigen, bzw. nur schwerlich, ließ er sich erst, wo ich Richtung Ostsee ging (hatten den Strand in 100 Meter Entfernung) und er sich Spaß von versprach. Das Haus hatte er schon akzeptiert als "neuen Ort", weshalb er sich wohl auch schneller beruhigt hat, bzw. am Ende gar nicht mehr gejippelt hat.

    http://www.youtube.com/watch?v=sQ_0Sztf5kc

    Eine Hundetrainerin aus einem anderen Forum hat spekuliert, dass es eventuell auch sein kann, dass es ein Sicherheitsproblem ist. Sprich Max als tendenziell unsicherer Hund fühlt sich sicher in klaren Strukturen und so ein Urlaub reißt diese klaren Strukturen natürlich ein. Sprich ein Hund der zwar Gehorsam zeigt, sich aber nicht ausreichend gesichert fühlt. Würde wiederum auch sein Verhalten an der Leine erklären. Dieses Jippeln hat er als Junghund schon gezeigt, wir hatten das damals dann auch trainiert und es war dann wieder weg. Er hat immer "Schübe", wo er Verhalten aus der Junghundezeit wieder vermehrt zeigt. Momentan (seit ca. 3 Wochen) ist er wieder sehr skeptisch gegenüber Fremden (hatten wir auch schon als Junghund. Innerhalb der Wohnung zeigt er diese Skepsis auch aber ist dabei insgesamt sicherer, draußen wirkt er hingegen eher angespannt, ist ständig am schauen und beobachten, wobei er trotzdem locker an der Leine läuft. Er hat aber scheinbar alles im Blick. Kann es also sein, dass er uns beschützen will und deshalb so reagiert? Wir haben unser Verhalten ja massivst geändert (Verhalten/Körpersprache), wurde ja auch alles gefilmt und für gut befinden aber ich denke, bis Max wirklich die Änderung annimmt könnte es auch dauern?!

    Sagen wir es so .... er leckt sich zwar noch über die Lefzen, sein Schwanz liegt aber ganz ruhig ... er schaut auch aber bis ich eine Entspannung habe, wie zuhause muss ich schon ne Ewigkeit warten ;) und in der Hundeerziehung soll man doch eigentlich schon kleine Erfolge bestätigen. Sprich deswegen bin ich zurückgekommen als er nicht mehr gejippelt hat .... sprich ich wollte keine Bestätigung seines Jippelns erreichen.

    Ich muss nu erstmal zum TA ... ich schreib später wieder.

    Ansonsten läuft es super. Also das Leinenaggressionsproblem ist wesentlich besser geworden. Ich bin tatsächlich nicht mehr schweißnaß nach dem Gassigang *gg*. Momentan ist es so, dass er auf manche Hunde gar nicht, bzw. sehr sehr wenig reagiert und bei anderen noch vollkommen abgehen möchte, es aber, wenn wir zeitig genug reagieren nicht mehr tut, bzw. sehr schnell zur Ruhe gebracht werden kann.

    Ja das mit dem Frust ist auch ein Gedankenansatz den ich habe. Wobei ich ehrlich gesagt nicht wirklich weiß, wie ich da seine Frustgrenze trainieren soll. Ich habe es bisher so gemacht, dass ich mich z.B. irgendwo hingesetzt habe.... Fuß auf die Leine und ihn nicht mehr beachtet (wieder ... ist für ihn nur draußen ein Frustfaktor ... drinnen null Problem) ... dann dauert es eine Weile und er beruhigt sich dann. Futter und ähnliches ist für ihn kein Problem ... die Trainerin hatte mir ja geraten ihm Futter vor die Nase zu halten und es ihm dann nicht zu geben ... das ist ihm egal ... bzw. er akzeptiert es wenn er nicht dran darf und schaut dann zur Seite.

    Mir ist eingefallen, dass wir das auch gefilmt hatten. Also einen der Ansätze ... sprich ablegen und mit bleib weggehen (hat am Anfang auch nicht funktioniert ... wurde später besser) .... beim wiederkommen haben wir es auch probiert mit Aufmerksamkeit (nachdem ich meinen Mann begrüßt habe) und ohne Aufmerksamkeit. Interessant finde ich auch, dass mein Mann ja danebensteht und er darauf überhaupt nicht reagiert. Ich bin dann zurückgekommen, wenn man Mann mir ein Zeichen gegeben hat, dass er jetzt ruhig ist.

    http://www.youtube.com/watch?v=E9mj2NfAi_Y