Das Video zeigt eine Beispielsituation. Wir haben dann nachkorrigiert, sprich die Belohnung weggelassen (ich hab nur nicht Videos von allen Sequenzen und habe diese hochgeladen, damit man eine Vorstellung hat, was wir meinen, bzw. damit man auch Max seine Körpersprache und unser Handeln sieht, ist ja einfacher als es zu beschreiben). Ich bin dann weggegangen (mein Mann stand wie gesagt neben Max) und wiedergekommen ohne vorherige Ansprache zum Hund und ohne Ansprache beim zurückkommen.
Hat aber auch nicht wirklich ein anderes Verhalten ausgelöst, wobei flying-paws natürlich Recht hat, dass das sehr lange Zeit benötigt.
Wir sind halt in Dänemark erst auf dieses Verhalten in ausgeprägterer Form aufmerksam geworden, weil im alltäglichen lassen wir ihn ja nicht einfach mal alleine und gehen weg, bzw. sehr selten, weshalb es in Ansätzen natürlich schon bekannt war aber nicht so ausgeprägt wie in Dänemark.
bungee
Wie ich bereits schrieb. Zuhause haben wir diesbezüglich keine Probleme. Wir haben keine Probleme mit dem aufgefordert werden (d.h. wenn er auffordern möchte wird er ignoriert), wir haben keine Probleme mit dem Gehorsam und mit Grenzen, er bleibt alleine uns respektiert was man sagt. Das einzige ... er schläft im Bett
aber da darf er auch bleiben, weil er sofort zur Seite geht, wenn man selber ins Bett schlüpft. Er reagiert draußen so. Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen, dass er nie wo anders war. Sprich seit wir ihn haben ist er immer mit uns zusammen, er wurde nicht tageweise zu Freunden oder Familie gegeben und er geht noch nichtmal mit jemanden anderen Gassi. Ich habe keine Ahnung in wieweit das nachteilig für ihn war. Es ist im Grundsatz schon wichtig, denke ich, wenn ein Hund sich auch mal "abgeben läßt".
Hier mal ein Video, wo ich ihn mit "bleib" abgelegt habe und dann weggegangen bin. Da habe ich aber den Weg ums Haus, durchs Haus und hinter die Garage gewählt. Anfänglich hat er da auch gejippelt aber dann hat er sich beruhigt. Gar nicht beruhigen, bzw. nur schwerlich, ließ er sich erst, wo ich Richtung Ostsee ging (hatten den Strand in 100 Meter Entfernung) und er sich Spaß von versprach. Das Haus hatte er schon akzeptiert als "neuen Ort", weshalb er sich wohl auch schneller beruhigt hat, bzw. am Ende gar nicht mehr gejippelt hat.
http://www.youtube.com/watch?v=sQ_0Sztf5kc
Eine Hundetrainerin aus einem anderen Forum hat spekuliert, dass es eventuell auch sein kann, dass es ein Sicherheitsproblem ist. Sprich Max als tendenziell unsicherer Hund fühlt sich sicher in klaren Strukturen und so ein Urlaub reißt diese klaren Strukturen natürlich ein. Sprich ein Hund der zwar Gehorsam zeigt, sich aber nicht ausreichend gesichert fühlt. Würde wiederum auch sein Verhalten an der Leine erklären. Dieses Jippeln hat er als Junghund schon gezeigt, wir hatten das damals dann auch trainiert und es war dann wieder weg. Er hat immer "Schübe", wo er Verhalten aus der Junghundezeit wieder vermehrt zeigt. Momentan (seit ca. 3 Wochen) ist er wieder sehr skeptisch gegenüber Fremden (hatten wir auch schon als Junghund. Innerhalb der Wohnung zeigt er diese Skepsis auch aber ist dabei insgesamt sicherer, draußen wirkt er hingegen eher angespannt, ist ständig am schauen und beobachten, wobei er trotzdem locker an der Leine läuft. Er hat aber scheinbar alles im Blick. Kann es also sein, dass er uns beschützen will und deshalb so reagiert? Wir haben unser Verhalten ja massivst geändert (Verhalten/Körpersprache), wurde ja auch alles gefilmt und für gut befinden aber ich denke, bis Max wirklich die Änderung annimmt könnte es auch dauern?!