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2) eine laufleine die mindestens 5 meter lang ist!!! dann hat man zwischen den übungen mehr spielraum!
Ein Hund der wirklich an der Leine zieht und nicht leinenführig ist, der nimmt die 5-Meter-Leine, rennt an deren Ende und zerrt dann halt da weiter.
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3) wenn du zb fertig bist und nach hause gehst ohne zu üben halte die leine hinter deinen rücken so dass der hund hinter dir geht!
so kann er nicht überholen und auch nicht ziehen!!!
Paßt vielleicht für nen kleinen Hund aber nen Dobermann, ne Dogge, nen Schäferhund der lacht darüber hinter dem Rücken geführt zu werden und zerrt dich durch die Gegend das die hören und sehen vergeht.
Das mit den nie niemals nie ziehen hört sich schön an, ist die Idealvorstellung aber das Leben entspricht selten den Orginalvorstellungen und optimalen Trainingsbedingungen. Wir haben Termine, es muss mal schnell gehen und wenn Hund da mit soll/muss, dann kann man halt nicht nebenher noch ordnungsgemäßes Training machen.
Ein Training muss immer auf Hund und Halter passen. Hat man einen Halter der das "nie ziehen" realisieren kann, dann ist das wunderbar. Die wenigsten werden aber dieses Zeitpotential haben, da sie noch diverse andere Dinge (Arbeit/Haushalt/Kinder/Einkauf/Behördengänge/etc. etc. etc.) unter einen Hut kriegen. Im Einzelfall gibt es auch da den perfekten Hundehalter, die Realität sieht aber so aus, dass die meisten Menschen nur ne halbe bis eine Stunde Zeit haben intensiv mit ihrem Hund zu trainieren und auch da muss man Lösungen finden.
Hier ist eine Lösung, wie Geschirr/Halsband oder lange Leine/kurze Leine optimal. Meine Hunde lernen die Leinenführigkeit über lange Leine/kurze Leine und das funktioniert einwandfrei. Mit der Zeit wird die Leinenführigkeit generalisiert und auch an der langen Leine wird einwandfrei gelaufen.