Beiträge von Fantasmita

    silvi-p
    Das ist auf jeden Fall so. Im Freilauf sind wir bekannt, wie nen bunter Hund. Beim Gassigang eher nicht, weil wir mit den beiden getrennt gehen (Ersthund Max nicht mehr leinenaggro, Neuzugang Big noch leinenaggro) und die Leute sie nicht auseinander halten können, so denken viele in der Umgebung wir hätten nur einen Hund :D, weil in den Freilauf fahren wir ja mit dem Auto *gg*.

    @ Ati und Aaron
    Keine Bilder von mir im Internet *gg*

    Zitat

    .aber ich bin mir sicher, das ich dann drastische Maßnahmen einführen MÜßTE...denn ich glaube hier vor unserer Haustür gäbe es keinen anderen Weg...

    Ohne deinen Hund zu kennen würde ich behaupten, dass du es unter entsprechender Anleitung überhaupt nicht drastisch machen müßtest.

    Ich weiß was du damit meinst, dass du dich gut informiert hast, wie du korrekt abbrichst aber ich habe bei mir selber gesehen, dass eine riesen Diskrepanz herrscht zwischen dem was man denkt was man richtig macht und wie es tatsächlich richtig ist. Seitdem ist meine Meinung, dass es wirklich wichtig ist, dass Geld zu investieren und sich ein paar (ich habe 3 gebraucht) Stunden bei einem guten Trainer zu gönnen. Einfach um sich mal draufschauen zu lassen, denn man selber steckt viel zu tief drinnen in der Problematik. Ich sehe bei anderen auch 1000x besser was sie falsch machen als bei mir selber :D. Man selber ist ja auch emotional involviert.


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    vielleicht steigere ich mich auch nur rein...ich sehe das jetzt nicht in meinem Hund...aber ich hätte schon Angst, das sich die gute Beziehung (jetzt nicht direkt zu mir) verändert.

    Wenn es falsch durchgeführt wird, dann sind das auch berechtigte Ängste.

    Aber man merkt dir ja an, dass der momentane Weg genau dein Ding ist und da sieht man ja auch mal wieder, dass nicht alles auf jeden paßt .. und sei es rein von der Einstellung oder den persönlichen Emotionen.

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    Und der Abbruch funktioniert bestimmt, aber wie Staffy schrieb, muss man den vorher in harmlosen Situationen üben.
    Nur, wer übt sowas, wenn er noch keinen Leinenaggressiven Hund hat?

    Ich glaub nicht, dass staffy das so gemeint hat ... sozusagen die Leinenaggro trainieren solange man sie noch nicht hat :D ... sondern wenn man ein Leinenaggroproblem hat Ersatzkonflikte im kleinen produzieren und darüber dann sich an den eigentlichen großen Konflikt ranarbeiten.

    dragonwog
    Kannst du mal den Link des Threads einstellen auf den du dich beziehst? Mich würde der ganze Thread interessieren, da ich eigentlich immer nur positives von Linda gehört habe und das die Leute sehr erfolgreich mit ihr arbeiten? Es ist immer blöd, wenn nur ein Ausschnitt zitiert wird, ich fände es auch nicht nett, wenn du von mir irgendwas in einen anderen Thread kopierst ohne die Quelle zu verlinken ;) .

    Da du ja noch nichtmal den Namen der Userin mitzitiert hast ;) ist es schon sehr grenzwertig ohne Quelle, denn krass gesagt, kannst du das auch selber geschrieben haben. Davon gehe ich nicht aus aber ich würde den Thread gerne lesen.

    Hört sich für mich eingentlich relativ unspektakulär nach Leinenaggression bei dem großen Hund an. Er ist also nicht per se aggressiv und will deinen Dackel killen, sondern verhält sich an der Leine so. Das sieht für unerfahrene und nicht Betroffene aus, wie ne wilde Bestie.

    Ungünstig war die Schleppleine, weil man da bei unvorhersehbaren Vorfällen nicht schnell genug eingreifen kann. Hier würde ich ggf. das Gespräch mit dem Besitzer suchen. Der weiß mit Sicherheit um sein Problem und je nachdem wie man das Gespräch anfängt kann das sehr produktiv sein.

    Wenn ich einen kleinen Hund hätte und es wäre ein tatsächlich bedrohende Situation - auch hier gehen die Wahrnehmungen ja auseinander - dann würde ich ihn auch hochnehmen und wie hier beschrieben, mich mit dem Rücken zum Pöbler stellen, da ansonsten ein Hund auf dem Arm auch massiv zum hochspringen animiert.

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    Fanta genau deswegen clicker ich. Frueher war es ein Abbruch = den Hund in ein Loch "hauen" und dort lassen.

    Genau so hat der Abbruch meiner Meinung nach denn aber auch keinen Wert. Ich stell mir vor, dass man dann wirklich einen bedröpelten Hund neben sich hat der sich keinen Mux mehr traut. Das ist vielleicht auch das Mißverständnis was bei dem Thema vorherrscht.

    Ich denke der Clicker kann hier auch ne gute Möglichkeit sein, dass ganze zu kombinieren. Wobei ich nun auch nicht der Mensch bin der Lust hat immer an alles zu denken bevor er rausgeht .. hab ich die Leckerlies .. hab ich den Clicker. Ich hab schlichtweg keine Lust das immer mit mir zu führen und in gewisser Art und Weise würde ich mich dann davon abhängig fühlen aber im Endeffekt bin ich dann als Person auch eine Art Clicker :D .


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    die unvorhersehbaren Begegnungen im Alltag tragen nicht selten dazu bei, dass man nicht von der Stelle kommt.

    Ich finde das kommt darauf an, wie man mit so einer unvorhersehbaren Begegnung umgeht. Für mich persönlich habe ich das nie so empfunden, dass mich solche Begegnungen zurück werfen. Ich habe die Situation gleich genutzt, um den Hund, auf den Max vorher ausgeflippt ist, zu verfolgen ... nebenher ... hinterher ... vor ihm ... Hauptsache der andere bleibt im Sichtfeld. Was das auch irgendwelchen Gründen nicht möglich, bin ich gleich auf die Jagd nach dem nächsten Hund gegangen, um eine positive Trainingssituation anzuknüpfen. Das hat in unserem Fall immer sehr gut funktioniert.
    Wo ich dir zustimme ist, dass ein Training immer in Wellen läuft ... eher selten konstant nach oben. Schön wärs :D .

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    Mein eigentlicher Grund aus dem ich wieder mit dem Clickern angefangen habe war, das mein Hund nach dem Abbruch nie in eine einigermaßen entspannten Zustand erreichte...

    Ich habe mal eine Frage zu dem Teil, weil mir aufgefallen ist, dass du das oder ähnliches jetzt schon öfters gepostet hast. Für mich hört sich das ein bisschen so an, als hättest du den Abbruch alleine erarbeitet und es fehlt das "auffangen" des Hundes, die andere Seite ... Sicherheit, Freude, Spaß zu vermitteln. Für mich hört sich das nur nach Abbruch an und das der Hund hängen gelassen wurde.

    Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

    Hast du den Abbruch mit einem Trainer erarbeitet oder alleine? Wie wurde das Training genau gestaltet (wenn du das nicht öffentlich schreiben möchtest gerne auch über PN .. interessiert mich einfach :) .

    Ich will gar nicht um deinen jetzigen Weg rumdiskutieren, denn jeder Weg ist gut (ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass Starkzwang nicht gemeint ist aber hier gehe ich von einer Selbstverständlichkeit aus), wenn der Halter das Gefühl hat er kann ihn gut umsetzen, er fühlt sich wohl dabei und er hat auch in Bezug auf seinen Hund ein gutes Gefühl und motivierende Erfolge. Da muss einfach jeder seinen eigenen Weg finden... oft ist es eh nicht Weg a oder b ... sondern ein Mischmasch ... was ja auch zu hoffen ist ... nicht das man nach Schema F verfährt, sondern das der Mensch präsent bleibt und sein Bauchgefühl und seine persönliche Einstellung mit in die Hundeerziehung einfließen läßt.

    Ja jetzt hab ich es auch geschnallt :D ... schade da steht gar nix über die Trainer drin .. naja wurscht .. Hauptsache euch wurde geholfen. Ich glaube das was du schreibst ist auch der Kern von allem ... die eigene Person ist der Schlüssel zur Lösung. Wobei es schon erstaunlich ist, wenn das an einem Wochenende klappt .. da haben sich die 500 km tatsächlich gelohnt *gg*.