Beiträge von Fantasmita

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    und so ein Zustand ist dann das, was wir versuchen, mit der Zeit immer eher hinzubekommen, nicht erst nach über 10min ;)

    Das wird auch immer schneller gehen, wenn du dran bleibst. Bei uns ist es auch schnell nen Problem, wenn wir länger nachlässig sind, dann rächt sich das und wir fangen wieder von vorne an aber dann geht es relativ schnell.

    Ansonsten DANKE!, dass du hier so ausführlich schreibst. Sehr informativ.

    Mit Katastrophen mußt du allerdings auch rechnen. Irgendwann klingelte es an der Tür und man sagte, dass unser Bernie auf dem Giebel des Dachs sitzt und rumbrüllt :D wir sind dann halb aufs Dach geklettert um die Katze zu retten. Zum Glück war das nur ein einmaliger Ausflug :headbash:

    Ich kann dir ja mal von meinen, noch frischen Erfahrungen erzählen. Wir sind gegen Ende April in ein Haus mit großen Garten gezogen. Wir haben 4 Katzen (7 Jahre, 8 Jahre, 8 Jahre, 13 Jahre) die alle vorher Wohnungskatzen waren. Wir haben sie dann ca. 3 Wochen drin gelassen und jetzt sind sie *grübel* ich glaube seit ca. 1,5 Wochen Freigänger. Wir haben einfach die Terrassentür aufgemacht und haben sie alles in ihrem eigenen Tempo erkunden lassen. Erst waren sie nur kurz draußen und wirkten eher verschreckt. Jetzt hat es sich eingespielt und jeder hat einen anderen Bedarf.

    Unser Bernie ist unheimlich viel draußen, entfernt sich auch weit, geht auch über die Straße und erkundet sämtliche Gärten.

    Bärchen (unser 13jähriger), geht kurz vor die Tür ... rennt in den Garten ... und nach 10 Minuten reicht es ihm schon wieder und er kommt rein.

    Timmy geht gerne raus, bleibt aber in der Nähe des Hauses.

    Mischka kommt meist nicht weiter als bis zur Terrasse, wo sie sich in die Stühle legt.

    Ich habe mich damit abgefunden, dass ihnen was passieren kann aber seit sie Freigänger sind erlebe ich sie viel agiler und viel lebendiger und das zeigt mir, dass das einfach artgerechter ist. Sie zeigen es mir sozusagen selber, ohne das es mir jemand sagen mußte. Viele haben mir geraten eine große Katzenvoliere zu bauen ... ich glaube der radikale Schritt zum kompletten Freigänger ist besser. Wenn wirklich was passiert, weiß ich, dass ich den Gedanken vielleicht nochmal überdenken werde ;) .

    Nachts kommen sie meist alle wieder rein, wobei wir das Schlafzimmerfenster auflassen, dann können sie rein und raus wie sie mögen. Wen wir weg müssen und es sind nicht alle drin, dann lassen wir sie halt draußen, im Zweifelsfall können sie ja auf der Terrasse bleiben.

    Übrigens haben wir ein Draußen-Katzenklo aufgestellt, um unsere Nachbarn vor der Katzenkacke zu verschonen. Wird sehr gut angenommen von den Katzen und die Nachbarn danken es :D .

    Ist ja auch legitim ... jeder Fernsehhundetrainer, jeder Fernseh-TV-Kochgott ... sie sorgen dafür, dass sie Kohle machen solange sie gefragt sind ... wer weiß, was in einem Jahr ist, dann ist das Format ausgenudelt und keine Sau kräht mehr nach einem ... also nutzt man die Geldmaschine so lange sie läuft.

    Würde ich kaum anders machen :D .

    Ich hatte von roh auf Teilbarf umgestellt.

    Warum, weil wir einen zweiten Hund bekommen haben und ich keine Lust hatte 2 x im Monat Barfkram zu bestellen (sind ja auch 2 x Versandkosten).

    Meine Erfahrung damit war eine Katastrophe, weshalb ich auch in den sauren Apfel gebissen habe und wieder zurück zu Vollbarf bin.

    Ich hatte damals auf Josera umgestellt und auch nach 2 Monaten haben die Hunde gehäufelt wir die Verrückten, dass waren wir gar nicht mehr gewohnt. Ansonsten haben sie es hervorragend vertragen aber aus welchen Gründen auch immer, ich habe mich mit der Lösung unwohl gefühlt. Nach 2 Monaten sind wir dann zurück auf Vollbarf und alles war wieder tutti :D .

    Alle Beteiligten haben falsch reagiert, wenn die andere Hundehalterin so "schlau" ist und zwischen sich ankeifende Hunde zu greifen, dann muss sie damit rechnen, dass sie gebissen wird ... von ihrem eigenen, wie auch von deinem. Ihr eigener wird keinen Unterschied machen, ob sie ihn rausholt, denn er ist so hochgedreht, dass das Gehirn ausgeschaltet wird.

    Ich würde dort gar nicht mehr hingehen und gar nicht mehr mit denen sprechen (gibt eh nur Ärger), sondern zügig die Wunden meines Hundes dokumentieren lassen, den Vorfall der Versicherung melden und auf gar keinen Fall angeben, dass der eigene Hund gebissen hat, sondern das dies nicht eindeutig ausmachbar ist, dass du aber beschuldigt wirst. Den Rest würde ich die Versicherung machen lassen. Die kennen sich mit sowas aus ... auch mit Hundehaltern die unberechtigte Ansprüche stellen.

    Ich finde die Fachkompetenz hier im Forum, rein aus Schilderungen, ohne das wer dabei war, auch sehr beachtlich.

    Niemand wird sagen können, was wirklich passiert ist aber alle sind sich ihrer Meinung sehr sicher. Interessant :headbash:

    @TE
    Ich finde es gut, dass ihr euch dazu entschlossen habt den Welpen abzugeben. Sicherer für den Kleinen. Ansonsten finde ich die Aussage von flyingpaws sehr nachvollziehbar.

    Zitat

    hmmm. ich denke aber auch das man in sowas reinschlittert.

    In sowas schlittert ein Martin Rütter mit Sicherheit nicht rein. Der ist einfach schlau und nimmt alles mit, was er mit seinem Namen zu Geld machen kann. Warum auch nicht?

    Zum Thema Franchise: Das hatte er doch gemacht. Es gab schon 9 Ableger mit seinem D.O.G.S. Konzept in Kooperation mit Fressnapf. In 2009 hat er das dann aber aufgekündigt.

    Rütter ist reiner Kommerz.