Ich kann dir ja mal von meinen, noch frischen Erfahrungen erzählen. Wir sind gegen Ende April in ein Haus mit großen Garten gezogen. Wir haben 4 Katzen (7 Jahre, 8 Jahre, 8 Jahre, 13 Jahre) die alle vorher Wohnungskatzen waren. Wir haben sie dann ca. 3 Wochen drin gelassen und jetzt sind sie *grübel* ich glaube seit ca. 1,5 Wochen Freigänger. Wir haben einfach die Terrassentür aufgemacht und haben sie alles in ihrem eigenen Tempo erkunden lassen. Erst waren sie nur kurz draußen und wirkten eher verschreckt. Jetzt hat es sich eingespielt und jeder hat einen anderen Bedarf.
Unser Bernie ist unheimlich viel draußen, entfernt sich auch weit, geht auch über die Straße und erkundet sämtliche Gärten.
Bärchen (unser 13jähriger), geht kurz vor die Tür ... rennt in den Garten ... und nach 10 Minuten reicht es ihm schon wieder und er kommt rein.
Timmy geht gerne raus, bleibt aber in der Nähe des Hauses.
Mischka kommt meist nicht weiter als bis zur Terrasse, wo sie sich in die Stühle legt.
Ich habe mich damit abgefunden, dass ihnen was passieren kann aber seit sie Freigänger sind erlebe ich sie viel agiler und viel lebendiger und das zeigt mir, dass das einfach artgerechter ist. Sie zeigen es mir sozusagen selber, ohne das es mir jemand sagen mußte. Viele haben mir geraten eine große Katzenvoliere zu bauen ... ich glaube der radikale Schritt zum kompletten Freigänger ist besser. Wenn wirklich was passiert, weiß ich, dass ich den Gedanken vielleicht nochmal überdenken werde
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Nachts kommen sie meist alle wieder rein, wobei wir das Schlafzimmerfenster auflassen, dann können sie rein und raus wie sie mögen. Wen wir weg müssen und es sind nicht alle drin, dann lassen wir sie halt draußen, im Zweifelsfall können sie ja auf der Terrasse bleiben.
Übrigens haben wir ein Draußen-Katzenklo aufgestellt, um unsere Nachbarn vor der Katzenkacke zu verschonen. Wird sehr gut angenommen von den Katzen und die Nachbarn danken es
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