Beiträge von Fantasmita

    BloodredPoetry
    Mach das mal so, wie LisaSaar beschrieben hat, damit müßte das super klappen.

    Schön wäre es, wenn unsere Hunde kommen würden, nur weil sie ihren Namen gelernt haben :) Nur ist ein zuverlässiger Rückruf nicht so einfach, denn ein Hund unter Ablenkung hat halt andere Prioritäten, wie du schon bemerkt hast. Deswegen versuch es so wie sie beschrieben hat und wirklich langsam Schritt für Schritt aufbauen, damit du dir den Rückruf nicht kaputt machst indem du zu schnell vorgehst.

    Bezüglich der Hundeerziehung gibt es soviele Ansichten wie Hunderassen glaube ich manchmal. Deine Hundetrainerin scheint eher der "alten Garde" anzugehören. Früher hat das auch wunderbar geklappt und die Leute hatten teilweise weniger Probleme mit ihren Hunden als heute, von daher würde ich da nicht alles schlecht reden wollen ... nur mal ehrlich ... Hunde sind ja nicht blöd und wenn wir nun anfangen sie zu imitieren, dann lachen die sich doch bestimmt tot. Da ist der Schnauzengriff genauso albern, wie die Leute die mal das Buch "Calming Signals" gelesen haben und nun nach allen Kräften ihren Hund versuchen zu beschwichtigen :D .

    Ich finde es ist relativ einfach ... wir sind Menschen ... Hunde sind Hunde. Was wir machen können ist uns der hündischen Kommunikation anpassen aber nicht sie zu imitieren. D.h. wir haben z.B. gelernt, dass es einem Hund leichter fällt zu einem zu kommen, wenn man sich klein macht, sich umdreht, weggeht und wenn man sich seitlich abdreht .. das können wir für uns nutzen.
    So Sachen wie knurren und Schnauzengriff sollten wir den Hunden überlassen, die machen das viel besser, viel schneller und punktgenau.

    Ich empfehle dir jetzt zu allem Elend auch nochmal ein Buch was zwar etwas teuer ist aber es ist jeden Cent wert und zwar das Buch

    Auch Bücher sind Geschmackssache aber ich denke würde jeder Hundehalter das Buch lesen, wenn er sich einen Hund anschafft oder besser noch davor, dann hätte man hintenrum weniger Probleme.

    Ich entwurme nie, dafür gebe ich regelmäßig Kotproben ab und lasse diese analysieren. Das Ergebnis ist aber, dass ich bisher nie entwurmen mußte.

    Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Hundehalter immer noch nicht ausreichend aufgeklärt sind und ihre Hunde ständig dieser Chemie aussetzen. Eigentlich läge es ja in der Verantwortung des Tierarztes aufzuklären, dass die Entwurmung nicht vorbeugend hilft sondern nur bei akutem Wurmbefall, der defakto ja eher selten vorliegt.

    Da bezweifele ich allerdings, dass du dafür einen Canis-Trainer benötigst. Ich sag mal so, ein Canis-Trainer ist für mich sowas wie der letzte Weg bei massiven Problemen.

    Ich kann dir eigentlich schon jetzt sagen, wie beim Canistrainer vorgegangen wird bei deinem Problem.

    Vielleicht solltest du deine Kommandos einfach neu aufbauen, weil ich das Gefühl habe, dass du falsch bestätigst hast, bzw. nur bestochen statt belohnt. Deine Ausführungen sprechen da für sich. Es fehlt mir auch der Teil, wo man flexibel belohnt, damit eben keine Spielchen draus gemacht werden. Auch richtig belohnen ist halt nicht so einfach.

    Wenn du bei Canis antrittst wird es über negative Bestärkung laufen. Z.B. du möchtest, dass dein Hund sitz machst, er hustet dir was und dann sollst du halt seinen Po runterdrücken ;) . Leinenführigkeit wird über Leinenimpulsen laufen und vor ab machst du ein häusliches Programm. Ich will nicht ketzerisch sein, weil das Training einem durchaus bei massiven Problemen helfen kann, wo alle "netten" Mittel gescheitert sind aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Individualität fehlt, dafür habe ich mich mit zuvielen Unterhalten die bei einem Canis-Trainer waren und überall war das Programm sehr ähnlich.

    Ich habe nichts dagegen auch mit negativer Verstärkung zu arbeiten aber nicht, wenn ich das Gefühl habe, dass vorher im Trainingsaufbau einfach Fehler gemacht wurden, denn die wenigsten Hunde sind tatsächlich stur und wollen nicht. Viele wissen einfach nicht, was man von ihnen will, weil es zwar positiv aber falsch aufgebaut wurde.

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    ... ihr eine Decke über den Hund werft? (Reaktion wenn Hund schläft und wenn er irgendwo rumsteht)

    Mr. Big: Beim schlafen: er schläft wohlig weiter. Beim rumstehen: Läuft mit der Decke durch die Gegend.
    Max: Beim schlafen: er schläft wohlig weiter. Beim rumstehen: Läuft mit der Decke durch die Gegend und fängt an damit zu spielen.

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    ... wenn ein Kleinkind in ihrer Nähe auf den Fussboden herumkrabbelt?

    Mr. Big: Kriegt Panik und fällt wie wild an zu bellen.
    Max: Ist zurückhaltend aber neugierig. Pirscht sich schnüffelnd an und macht dann eher einen großen Bogen, ist aber ungefährlich, wobei er früher war wie Biggi.

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    ... sie bei entsprechenden Wetter 20 Minuten im Auto warten müssten?

    Mr. Big und Max: Schlafen, nach draußen schauen, ruhig sein.

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    ... euch jemand im Dunkeln entgegen kommt?

    Mr. Big und Max: Schauen aber ruhig weiterlaufen.

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    ... ihr spazieren geht und kommt an einen See vorbei? (Hund ist ohne Leine)

    Mr. Big: Bleibt bei uns.
    Max: Sprintet ins Wasser und schwimmt eine Runde.

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    ... ihr hinfallt und nicht gleich aufsteht?

    Max und Mr. Big: Kommen beide und schauen, ob alles in Ordnung ist. Ich bin mal über ein Loch im Boden gestolpert und hab mich voll hingesemmelt :D .

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    ... Wenn plötzlich ein unbekannter Hund kläffend und ohne Leine auf sie zustürmt? (Eigener Hund ist auch ohne Leine)

    Max: Checkt ob der Hund bespielbar ist und versucht ihn zum spielen zu animieren.
    Biggi: Schaut ob er eins auf die Nuss braucht oder ob man besser mit ihm spielt.

    Wenn die Mensch-Hund-Konstellation stimmt, dann ist kein Hund schwierig.

    Es gibt natürlich Hunde die sind nicht ganz so leichtführig, die fordern mehr Aktivität, sind vielleicht eigenwilliger und werden dann, wenn sie beim "falschen" Hundehalter gelandet sind, als schwierig empfunden.

    Hier ist der nächste Wohlfühlknurrer.

    Mr. Big hat diesbezüglich für einige Verwirrung gesorgt als er zu uns kam. Selbst unser älterer Max war verwirrt und hat lieber das Weite gesucht, wenn Biggi so geknurrt hat. Mittlerweile haben wir uns alle daran gewöhnt. Er macht das, wenn er gestreichelt wird und wenn er einschläft :) .

    Also ich bin auch dafür, dass du auf dein Bauchgefühl hörst, denn niemand kann von außen beurteilen, was wirklich das Problem ist.

    Für mich hört sich das alles nicht so dramatisch an. Es ist unerfreulich, dass du niemanden erreichst aber dafür kann es tausend Gründe geben. Würde ich mich in der Hundeschule wohlfühlen, denn an dem Training kann ich nichts besonders zum aussetzen finden, grade nicht nach dem Termin mit dem "Chef", dann wäre ich vielleicht genervt, dass niemand zurückruft, würde dann eine entsprechende Nachricht auf dem AB zurücklassen aber es wäre für mich kein Weltuntergang.

    So sind halt die jeweiligen Empfindungen die jemand hat unterschiedlich. Höre auf dein Bauchgefühl und wenn du dich nicht wohlfühlst und das Gefühl hast man hilft dir nicht, dann such dir eine andere Schule. Es ist aber absolut normal, sinnvoll und gut, dass man nicht gleich an die Hunde geht und das Verhalten deckelt, sondern die Ursache für das Problem angeht. Eine gute Hundeschule würde nie gleich mit dir an die Hundeproblematik gehen, von daher sehe ich den Gewinn für dich nicht, zumal du scheinbar einen guten Trainer hast und dort auch schon Geld investiert hast.

    Mein Senf und deine Entscheidung :) . Viel Glück!

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    Das hast du schon mehrfach erwähnt und ich frage mich, wo ich den ganzen Strang nun gelesen habe, ob Nightstalkers Tipp mit dem räumlichen Begrenzen nicht doch in Erwägung zu ziehen ist.

    Ich werde es zumindest überdenken, da es am sinnvollsten erscheint, grade da ich einen klaren Grund nicht erkennen kann.

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    Wobei, wie sie schon sagte, sowas mit einer Katzenpsychologin/therapeutin zB abgeklärt werden müsste. Ist ja ne Wissenschaft für sich :roll:

    Ich auch weiß schon, wie ich an eine entsprechend ausgebildete Person komme :gut:

    aber nach ihr möchte ich keine Katze mehr. Sie sind toll, aber eben auch teils speziell. [/quote]

    Dito ... ich hab sie alle lieb aber sie sind schon sehr speziell ... alleine das Thema Futter oder Spielzeug treibt mich phasenweise in die Verzweifelung. Kauf ich tolles Spielzeug extra für sie, ist das total öde, der Karton in dem es geliefert wird ist viel toller. Dann sag ich "ok ist jetzt euer Karton" .. ab dem Moment ist er öde. Kaufe ich Liegeplätze für sie, sind die doof ... irgendein altes Omakissen ist viel besser. Naja aber sie sind auch liebenswert ...grade weil sie teilweise so eigen sind. Seit meine Freigänger sind finde ich es noch toller, weil man einfach sieht wieviel Freude sie an der Freiheit haben und sie sind noch anhänglicher geworden.