Beiträge von Fantasmita

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    Also sie muss schon seit längerem alleine bleiben und es kam ganz plötzlich. Sie ist schon so dass sie mir überall folgen will aber sie bleibt auch schon mal alleine in einem Zimmer liegen aber dann meistens im Flur, wo ich an ihr vorbei muss um nach draußen zu kommen.

    Genau da müßtest du beim Alleinseintraining anfangen. Nämlich bei den ganz kleinen Dingen. Sprich, dass sie dir nicht mehr folgt, dass sie damit klarkommt dich nicht zu beobachten, usw.

    Dann wäre es sinnvoll sie zu filmen, wenn du rausgehst, damit du siehst was ihre Motivation ist, hat sie Streß, ist es Kontrollverlust, etc.

    Sinnvoll wäre es, wenn du einen Trainer zu Rate ziehst.

    Zitat

    Dobis mit Schlappohren sehen sooooo toll aus :liebhab: Und das Geschirr steht ihm super!!

    Das ist aber lieb. Biggi sagt lieb Danke schön

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    Das Geschirr war noch gar nicht richtig eingestellt. Ich fotografiere ihn bei Gelegenheit mal stehend ... so sieht das irgendwie komisch aus :D

    Normalerweise habe ich die Geschirre bisher bei http://hundenaehstube.de/html/news.html nähen lassen, weil die günstiger sind und die gleiche Qualität liefern aber die waren nun im Urlaub, also hab ich mal bei Blaire bestellt und das ist nun Mr. Big sein neues Geschirr ... er weiß das noch nicht so richtig zu würdigen, wenn man seinem Gesichtsausdruck glauben darf :D

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    Ich habe einen Artikel von Dr. Gansloßer gelesen, wo er schreibt, dass wenn man schon kastriert, dann auf gar keinen Fall beide Rüden im Haus, da das zu größeren Problemen führen kann. Ich muss da erstmal nach suchen. Muss jetzt aber grade weg. Wenn ich es nachher finde, dann stell ich es nochmal rein.

    Ansonsten würde ich nie eine OP wählen ohne vorher den Chip auszuprobieren.

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    Oder ein Hund, der andere Hunde immer toll fand, will zu Hause lieber doch keinen haben, der IMMER da bleibt...

    :gut:

    Von daher denke ich, dass die Haupteckpunkte eher sind, dass der Ersthund aus dem gröbsten raus ist und dann kann man nur grob austesten, ob es passen könnte indem man z.B. den Neuzugang vorher öfters besucht und mit dem Ersthund vertraut macht. Garantien, dass es klappt hat man nie, dafür sind es halt Lebewesen und die "funktionieren" nunmal nicht nach "Lehrbuch".

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    Nachdem ich das hier gelesen habe


    Ist mir auch sofort Das hier in den Kopf gekommen.


    Der Sheltie ist ein Hund mit dem man viel Spaß haben kann, er ist sehr gelehrig, man kann muss aber nicht zwangsläufig mit ihm Hundesport machen und er eignet sich auch gut zum Reitbegleithund.

    Dem darf ich mich anschließen :gut:

    Ich würde vom Grundsatz auch eher von so einem Mix Abstand nehmen, egal ob vom Vermehrer oder aus dem Tierheim. Eigentlich habe ich ja kein Problem mit Erziehungsproblemen aber diese Kombination geht so komplett aneinander vorbei, dass ich mir gar nicht vorstellen möchte, was das wird, wenn es älter wird.
    Wenn jetzt jemand sagt "ich bin bereit mich täglich ausführlich um die Erziehung zu kümmern, den Hund auszulasten und mit allen aufkommenden Problemen auseinanderzusetzen", dann bin ich sogar geneigt zu sagen "lass dich drauf ein auch wenn es hart werden könnte. Aber wenn man die Anforderungen hat, wie oben von Fluffy zusammengefaßt, dannn kann ich nur und aus tiefstem Herzen davon abraten.

    Ich habe einen Dobermann-Setter-Mix ... war auch nicht immer einfach, hat viel Arbeit gekostet und ist heute ein absoluter Traum eines Hundes aber er hat zu keinem Zeitpunkt die oben genannten Erfordernisse erfüllt.

    Lass sie erst solange neben dem Fahrrad, welches du schiebst, hergehen, bis sie es kann. Natürlich schönes gehen bestätigen unerwünschtes Verhalten unterbinden. Ich denke sie ist vielleicht überfordert aber das ist nur eine Vermutung aus der Ferne. Wenn sie dann neben dem Fahrrad gehen kann ohne hochzuspringen (in meinen Augen eher eine Übersprungshandlung als eine Maßregelung), dann stellst du dich auf eine Pedale und läßt das Fahrrad leicht rollen. Wenn sie damit klarkommt, setzt du dich drauf ... usw. .. kleine Teilschritte.

    Max war früher auch komplett überfordert beim joggen. Er drehte dabei total auf. Von daher haben wir es auch in kleinen Schritten aufgebaut.

    Hast du deine Trainerin den angesprochen bezüglich deines Fahrradproblems ? Sie wäre für mich die erste Ansprechpartnerin.

    Zu dem Thema "braucht der Ersthund überhaupt einen Kumpel" möchte ich auch noch noch meinen Senf abgeben. Bei Max sind wir genau darauf gekommen, dass er einen Kumpel braucht, weil er andere Hunde einfach liebt, unheimlich gerne mit ihnen spielt und agiert. Er wirkte zwar so auch nicht unglücklich aber er ist so ein richtiger kleiner Schnösel, der freundlich in die Welt springt und alle Hunde lieb hat.

    Unser Mr. Big, also der Zweithund, war anfänglich ein Hund der andere Hunde überhaupt nicht zu brauchen schien. Lange Zeit habe ich hier noch angezweifelt, ob unsere Entscheidung wirklich so schlau war, denn ich hatte oft den Eindruck, dass Max für ihn nur lästiges Beiwerk war. Seine Menschen waren Biggi eindeutig wichtiger. Nun hieß es aber auch abzuwarten, denn er hatte ja alleine im Wald gelebt und somit gar keinen Kontakt zu anderen Hunden gehabt, geschweige denn mit Hunden gespielt. Sein einziges Streben und Denken war ja seinem eigenen Lebenserhalt gewipnet.

    Im Lauf der Zeit hat sich dies jedoch immer weiter verändert. Und nach ein paar Monaten fing er tatsächlich an zu spielen und agierte immer aktiver mit Max, wo er sich vorher nur mühsam zum spielen animieren ließ. Er fing an immer mehr die Nähe von Max zu suchen, immer mehr mit ihm zu interagieren, mit ihm zu spielen und und und ... sie wurden ein richtiges Dreamteam und Big ist mittlerweile ein richtig alberner Hund, der Max genauso braucht, wie Max ihn.

    Schön ist es wenn sowas von Anfang an klar ist aber je nach Vorgeschichte und Hund kann sich das auch im Laufe der Zeit entwickeln. So denke ich, dass es auch sein kann, dass ein Ersthund tendenziell wirkt, als würde er keinen Kumpel brauchen aber mit ihm trotzdem aufblüht.