Beiträge von Distel

    Hallo!!
    Ja, ich denke ich werde die Kastra jetzt auch wirlich durchziehen, werde den TA aber auf jeden Fall nochmal wg. dem Termin/Hormonstatus ansprechen und mir wenn möglich auch noch dieses Buch von Fr. Niepel besorgen. Mir steht gerade auch noch so deutlich die letzte Scheinschwangerschaft mit all dem Stress damals vor Augen dass ich jetzt ein besseres Gefühl zu der Op habe...Tamala´s, Naijra´s und Gina´s "Erfahrungsberichte"machen mir da auch Mut, Danke!!!

    Von Carla kam die Info über die "Ammenfunktion" scheinträchtiger Hündinnen im Rudel;da ist mir endlich ein licht aufgegangen :2thumbs: ich wusste schon vorher dass die anderen Hündinnen bei der Aufzucht als "Ammen" mithelfe nund dachte mir schon dass sie deshalb weniger Probleme mit ihrer Scheinschwangerschaft haben(wie merle als Katzenmama) , aber jetzt ist mir erst eingefallen dass deswegen vielleicht auch Risiko an Mammatumoren zu erkranken sinkt. Wenn die TÄ mit dem erhöhten Krebsrisiko von intakten Tieren "drohten" habe ich mich immer gefragt was dann nur die ganzen scheinträchtigen Wildhunde machen ...Bei Menschen ist es zumindest so dass Frauen die ihre Babies Stillen ein signifikant niedrigeres Risiko haben an Brustkrebs zu erkranken, vielleicht trifft dass auf Hunde auch zu???Könnte ich mir gut vorstellen...

    Der Zusammenhang zwischen Scheintächtigkeit und Endometritis hat mir mein TA so erklärt, dass halt bei langer und massiver Scheinschwangerschaft die Gebärmutterschleimhaut sich nur langsamer wieder auf ihren "normalen"(im Sinne von weniger stark hormonell beeinflußten) Zustand abbaut.Und wenn sie dann halt noch lange schön augelockert, gut durchblutet usw. ist einfach bessere Bedingungen für krankmachende Erreger herrschen.(War auch der Muttermund/Portio weiter gestellt/geöffnet??Weiß ich nicht mehr...)

    Wie dem auch sei,bei Merle besteht leider ein deutlicher zusammenhang und ich denke wie oben schon geschrieben dass ich ihr und mir diesen Stress nicht mehr zumuten will. Auf jedenfall haben mir eure Antworten super weitergeholfen nochmal vielen Dank!! Ich muß auch nochmal loswerden dass mich der nette und teilnehmende Ton (Grüße, Gute Wünsche usw.) echt total gefreut hat!!Das tut richtig gut Danke!! ;) :D

    Wow, ich freue mich total über die vielen Antworten, Vielen Dank!!
    Ich merke richtig dass mich eure Anteilnahme erleichtert, besonderen Dank dafür an Kerstin, Schopenhauer, Bibi und Naijra(hoffentlich keinen vergessen...) :umarmen:
    Schopenhauer, Danke für Deine Info über den richtigen Zeitpunkt!! Da werde ich mich auf jeden Fall noch mal informieren!
    Auch Benitas Kommentar über die "Verhütungsspritze" ist sehr aufschlussreich, Danke!!
    Von Jörg wurde ein Aspekt angesprochen der mich auch total interessiert,nämlich ob die Endometritis noch andere Ursachen haben könnte bzw. ob zu der Bedingung Läufigkeit noch andere Faktoren kommen bis es eine Infektion gibt....Gäbe es z.B. hygienische Maßnahmen die vorbeugend getroffen werden können???Da bin ich halt leider auch sehr uninformiert, ehrlich gesagt weiß ich gerade nicht mal mehr welcher Keim bei Merle der Krankheitserreger war usw....Vielleicht ist dass von Schopenhauer empfohlene Buch da eine gute Quelle.

    n, auf jeden Fall fühle ich mich durch eure Antworten wirklich bestätigt und sogar ein bisschen getröstet, also noichmal Danke und liebe Grüße vom Land!

    Liebe Forumsleute! Die Diskussion "Kastration der Hündin-Pro&Contra"habe ich nun schon mehrfach in diesem Forum entdeckt.Dennoch möchte ich nochmal eine Frage zu diesem Thema stellen und wäre super dankbar für eure Antworten.
    :hilfe:
    Meine erste Hündin war kastriert worden, das ganze OP- Prozedere fand ich damals sehr belastend. Das mag allerdings auch daran liegen dass ich mich im damals "zarten" Alter von 15 Jahren weitestgehend allein um meine Hündin gekümmert habe, die Kastration war zwar eine Vorraussetzung meines Vaters für die Anschaffung des Hundes, die Betreuung oblag aber vor allem mir...Abgesehen von dieser etwas traumatischen OP- Erfahrung entwickelte ich im Laufe der Jahre eine entschiedene Meinung gegen die Kastration. Für mich spielten hierbei ethisch-moralische Gründe eine Rolle, außerdem mißfällt mir das Pathologisieren von natürlichen Zuständen zutiefst und es stört mich dass zu diesem Thema so wenig seriös informiert wird(Damit meine ich dass z.B. Hundehaltern massiv Angst gemacht wird um für eine Kastration zu argumentieren, sowas mag ich garnicht!!!!! :motz: )
    Dementsprechend wollte ich unsere nun bald 3 Jahre alte Merle nicht kastrieren lasse...Nun ist es aber so dass ausgerechnet dieser Hund , dem ich so gerne einen "Intakten" Körper ermöglichen möchte, ganz arg mit Scheinschwangerschaften und Gebärmutterschleimhautentzündungen zu tun hat. Nach den letzten 3 läufigkeiten war sie extrem schlecht drauf und hatte wie gesagt jetzt 2 mal eine Endometritis, was jeweils sehr schrechlich und beängstigend war!!!Zum Glück griff jeweils die Antibiose, die Abstillmedikamente brauchten allerdings recht lange zur Wirkungsentfaltung....Wirklich einen guten Eindruck machte Merle nur während einer Scheinträchtigkeit, während der gerade ein neues Kätzchen ins Haus gekommen war dass sie prompt adoptierte und 2 Monate lang säugte!!Süüüß!! :D Aber wir können ja nicht immer Adoptivbabies für sie beschaffen...Wir versuchten allerdings mit Hilfe einer Tierheilpraktikerin und der Homöopathie ihr diese Zeiten etwas zu erleichtern, meiner Meinung nach ging es ihr psychisch dadurchetwas besser, die Gebärmutterentzündung konnte aber nicht verhindert werden...
    Jetzt steht im März die dritte Läufigkeit bevor und ich habe tatsächlich einen Termin für die Kastrations OP nächste Woche vereinbart, obwohl es mir soo leid täte...Deskhalb meine Frage o. Bitte: Kennt ihr evt. prophylaktische Maßnahmen gen diese Probleme? Hat evtl. einer Erfahrung mit der "3-Monatsspritze"??Oder habt ihr sonst noch Meinungen, Ideen zu diesem Thema???Bin echt total hin-und hergerissen und für weitere Hilfen zur Entscheidungsfindung dankbar!!Vielen Dank + LG, Distel