Das Vorgehen klingt für mich relativ planlos.
Hier wird über Dritte kommuniziert, dabei gehen immer Informationen verloren. Deswegen wäre ich etwas vorsichtig, der Klinik direkt Planlosigkeit zu unterstellen.
Der Hund hat offensichtlich seit langer Zeit schwere Ohrenentzündungen.
Informationen zum Eingriff:
https://www.anicura.de/leistungen/hund/bullaosteotomie-hund/
Schwer vorstellbar das eine Klinik einfach so den Gehörgang entfernen will.
So ist es. Schwer vorstellbar, dass der Gehörgang beidseitig einfach entfernt werden soll. Man darf davon ausgehen, dass ein solcher Eingriff nicht leichtfertig empfohlen wird, sondern, um weiteres Leid zu vermeiden.
Ich bin aber auch fassungslos, dass der allergische Hund weiterhin mit Semmeln vollgestopft wird. Ich hätte alles daran gesetzt, Ebby die Qualen durch die allergiebedingten Ohrenentzündungen zu ersparen.
Simsalagrimm
Wurde während der Narkose ein CT gemacht?
Für mich ist das kein Fall mehr für einen normalen TA, sondern für eine gute Klinik. Wenn es eine Uniklinik o.ä. gibt, würde ich wohl dort anfragen. Ich würde immer eine Zweitmeinung einholen, wenn es um so große Eingriffe geht und es kein hochakuter Notfall ist.
Ich muss diese Entscheidung gerade aus anderen Gründen selbst treffen. Schön ist das nicht...