Wisst Ihr denn etwas über die Vorgeschichte von Ronja?
Zu den Angaben des Tierheims über das Alleinbleiben. Es kann sogar ganz gut sein, dass sie es vorher konnte. Oder die Vorbesitzer haben rumgepillert, auch das ist möglich.
Die Probleme können durch die Abgabe selbst entstanden sein, dass sie völlig durch den Wind ist. Oder sie hatte tatsächlich niemals ein richtiges Alleinbleibtraining in ihrem Leben. Oder sie kann es nur in einer Umgebung, die für sie sicher ist.
So wie Du es schilderst, denke ich, dass drei Stunden sie völlig überfordern (dafür spricht auch das Stresskoten mit weichem Stuhlgang). Wenn sie nach 6 Minuten schon Alarm macht.
Da ich selbst so einen Kandidaten habe (ebenfalls aus dem TH), kann ich nur dringendst raten, diese langen Zeiten zu Anfang zu vermeiden. Um es plakativ auszudrücken: was Du mit den Händen aufbaust (immer wieder kurz rausgehen, usw.) reißt Du so mit dem Hintern wieder runter. Lieber wirklich kontinuierlich aufbauen, ohne den Hund zwischenzeitlich immer wieder zu überfordern.
Es könnte sogar sein, dass sie die Zeiten nach den zwei Wochen noch nicht schafft (zwei Wochen ist fürs Trainieren ein eher kurzer Zeitraum), vielleicht wäre es ganz gut, sich für diesen Fall übergangsweise Betreuungsmöglichkeiten zu suchen.