Beiträge von Schnaudel

    Ja, ich denke, wenn jemand in meiner Familie transplantiert würde, dann würde ich auch meine gesamte Küchenhygiene auf den Kopf stellen und noch genauer sein!

    Wenn der Hund Kontakt mit dem Erkrankten haben soll, dann ist es klar, dass er Keime von draußen reinbringt. Die Frage ist doch hier im Kern: warum nicht das beeinflussen, was ich beeinflussen kann?

    So wichtig könnte mir eine Fütterungsart gar nicht sein, dass ich nicht auf meinen Papa Rücksicht nehmen würde. Und wenn das Risiko nur im untersten Promillebereich liegen würde? Wäre mir in dem Fall egal. Ich würde umstellen. Der Hund wird es überstehen.

    Also ganz ehrlich, in einer solchen Situation würde ich mir ganz bestimmt keinen Kopf machen, ob der Hund einen irgendwie gearteten Schaden davon trägt, wenn er aus Gründen der Hygiene gekochte Mahlzeiten oder sogar Fertigfutter bekommt.

    Hier sind wohl die Schwerpunkte durcheinandergeraten.
    Wenn ein enger Angehöriger so sehr erkrankt ist, nein, dessen Wohl hätte für mich die absolute, aber die absolute Priorität und ganz sicher würde ich keine komischen Wahrscheinlichkeitsrechenspielchen veranstalten, sondern alles tun, was auch nur ansatzweise in meiner Macht steht.

    Wie weit sind wir mit der Futterpropaganda eigentlich schon gekommen?

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    Da ich zum großen Teil im Büro im Haus arbeite und daher oft zu Hause wäre, ist der Hund zwar nicht oft allein, aber ich bin mir nicht sicher, ob Kinder eine so enge Bindung zu einem Hund aufbauen können und sich dann auch steitig um das Tier kümmern. Meine Angst ist in gewisser Weise, dass wir jetzt einen Hund aufnehmen und ich mich nach drei Wochen dann allein um ihn kümmern muss. Ich habe leider auch keine Erfahrung, was Hunde anbelangt. Klar verspricht unser Sohn jetzt, dass er alles für den Hund macht. Wir haben mit ihm auch Gespräche geführt, was es bedeutet, sich 7 Tage die Woche um einen Hund zu kümmern und obwohl die Züchterin meint, dass die Hunde sehr robust und wenig anfällig und arbeitsintensiv sind, bleiben meine Bedenken.

    Ich bin selbst mit Hund aufgewachsen, seit ich drei Jahre alt war. Ohne jede Anfeindung kann ich Dir sagen: Deine Vorstellung ist total utopisch. Kinder können nach und nach mehr Verantwortung übernehmen. Aber als 9-Jähriger? Das wird nicht klappen. Es wäre auch nicht fair. Dein Sohn kann überhaupt null einschätzen, was er da gerade verspricht. Das kann man sich ja in allen Ausmaßen kaum als Erwachsener ausmalen. Wenn es dann nicht klappt mit den ganzen Versprechungen hat er vielleicht ein schlechtes Gewissen und Versagensgefühle.
    Also: ein bisschen einbinden - ja, die ganze Verantwortung: nein, auf keinen Fall.
    Ehrlich gesagt: ich würde auch einen 9-Jährigen nicht allein Gassigehen lassen mit dem Hund. Zum einen fehlt die Weitsicht für eventuell hakelige Situationen, zum anderen ist man mit Hunden ja nicht allein auf der Welt und muss sich im Zweifel mit nicht immer ganz freundlichen Artgenossen herumschlagen.
    Auch ein kleiner Hund muss erzogen werden.
    Es dauert, bis er stubenrein ist.
    Zu fairen Bedingungen für alle gehört auch, den Hund sorgfältig auszuwählen, zu schauen, aus welchen Verhältnissen er kommt. Wie geht es den Muttertieren, z.B., oder werden hier wild merkwürdige Mixe produziert.
    Zur Rasse: es ist ein Irrglaube, dass besonders kleine Hunde besonders gut zu Kindern passen. Zu bedenken ist, dass sie noch mehr Rücksicht brauchen wegen ihrer körperlichen Konstitution.

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    Hat jemand Erfahrung mit dem Mix? Ist der geeignet für Kinder? Was haltet ihr grundsätzlich von einem Hund als Therapeut? Wie läuft es bei Euch mit Kind und Hund?

    Für ein paar Ratschläge, oder auch Punkte zum Überdenken, wäre ich sehr dankbar.

    Vielen Dank schon mal.

    Puh, ich kann das grundsätzlich schwer beurteilen. Zuerst sollte der Hund als Familienmitglied mit eigenen Bedürfnissen gesehen werden, das eine Menge Anpassung und Rücksichtnahme erfordert.
    Also auf jeden Fall ehrlich schauen: was können und wollen wir einem Tier bieten und nicht nur auf die Seite: was kann das Tier für uns tun.
    Wenn sich aus der Tierhaltung positive Nebeneffekte für das Seelenleben ergeben ist das eine tolle Sache.
    Aber grundsätzlich würde ich einen Hund um des Hundes willen halten und die Erwartungen klein halten.

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    Das Leben kann man so schön planen und es kommt doch immer anders als man denkt. Ich versuche im Jetzt zu leben denn die Zukunft ist immer ungewiss, egal wie unkündbar ein Job ist.

    Das ist der Kern und die Essenz des Lebens, dass wir es nicht zu 100% in der Hand haben.

    Aber den Umkehrschluss, ich mache jetzt alles auf Biegen und Brechen, denn es gibt im Zweifel keine Nachspielzeit finde ich IN PUNCTO HUND nicht in Ordnung.
    Denn ein Hund lebt zwar ebenso im Hier und Jetzt, aber er ist von Deinen -bedachten oder unbedachten- Entscheidungen abhängig.
    Ich finde es richtig, gerade in sehr jungen Jahren, wenn man logischerweise noch vor sehr viele Weggabelungen gestellt wird, besonders nachzudenken. Wird, aller Voraussicht nach, mein Berufswunsch später zur Hundehaltung passen?
    Hege ich insgeheim den Wunsch nach Auslandserfahrung?
    usw. usw.
    Wer nimmt den Hund, wenn ich nicht mehr kann/will/ bin (das sollte sich jeder überlegen).

    So einfach "ich lebe halt jetzt, und das Leben ist kurz" finde ich für viele Dinge richtig, aber nicht für die Tieranschaffung.
    Da kann es schnell auch Egoismus sein. Nur mal so als Gedankenanstoß.

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    O.k., das ist die Standardbegründung. Kenn ich.

    Weißt, was mir aber nicht in den Kopf will. Eine andere Standardmeinung besagt, dass ab einem
    Alter von 2,5 Jahren die Kastration sich nicht mehr positiv auf die Enstehung von Mammatumoren auswirkt. Es bringt einfach nichts mehr.

    Es will mir grad nicht in den Schädel, warum ich meine 4-jährige Hündin dann kann kastrieren soll ???

    Wo ist mein Denkfehler ????

    Dein Denkfehler liegt darin, dass die Frühkastration sich auf die Entstehung der Krankheit auswirkt.

    Darum geht es aber nicht mehr, wenn schon ein Tumor da ist. Denn dieser kann durch Hormone beeinflusst werden. Deswegen wird in vielen Fällen bei menschlichen Brustkrebspatientinnen eine Anti-Hormon-Therapie eingesetzt.
    Beim Menschen bestimmt man, ob das Tumorwachstum durch Hormone stimuliert wird (Hormonrezeptorstatus).
    Ich weiß nicht, ob das bei Hunden auch gemacht werden kann.
    Je nach Ergebnis kann es sehr wohl sinnvoll sein, eine Hündin zu kastrieren, ich würde es bei Vorliegen eines malignen Tumors auf jeden Fall in Erwägung ziehen.

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    Ja und die Vertreterin ist eine gute Freindin meiner Mutter... Die weiß aus welchen Verhältnissen ich komme und dass meine Eltern sicher nicht mit ansehen würden, dass ich meine Wohnung verwüste...

    Vermutlich hast Du deswegen die überhaupt die Wohnung bekommen ;) Aber ich denke, es hat mit dem Vermieter selbst wenig zu tun, wie seine "Stellvertreterin" nun zu Dir steht und ob sie Hunde mag oder nicht. Sie hat sich nach meinem Empfinden zu Beginn ja auch ein bisschen schwammig geäußert, "mit prinzipiell stünde einer Hundehaltung nichts entgegen", so ein klares "ja" wie alle hier hören ist das für mich nicht....

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    Aber so ist es eben. Es wird "im Einzelfall" entschieden und man hat die A- Karte. Das und nichts anderes meinte ich! (Und jaaa, ich weiß, dass es auch vermieter gibt, die wirklich triftige Gründe haben, weshalb ein Hund nicht einziehen soll oder eben Angst haben, dass aus einem nachher fünfzehn werden, aber dann soll man das doch bitte einfach im Mietvertrag festhalten)

    Jetzt mal angenommen, Du hättest eine Wohnung, Deine sauer erarbeiteten Penunzen stecken als Kapital drin, das ist Deine Altersvorsorge, Du bist kein Immobilienhai ;) mit größerem Vermögen: würdest Du ausnahmslos einen Hund erlauben?

    Hallo!

    Zur Grunderkrankung kann ich nicht viel sagen, aber ich habe einen Hund, der zur Übersäuerung des Magens neigt und auch Erbrechen von schaumiger Gallenflüssigkeit.

    Als einzigen Tipp habe ich: häufiger füttern. Jetzt gibt es morgens und spätabends noch eine Miniportion, seitdem geht es wirklich viel besser.
    Als Notgeheimwaffe habe ich immer etwas Dinkelzwieback im Haus (ich habe gelesen, dass Du möglichst wenig Getreide füttern möchtest, von daher weiß ich nicht, inwieweit Du diesen Tipp umsetzen möchtest), auch Matzen ist hilfreich. Außerdem gibt es bei Akutproblemen eine kleine Menge Maaloxan (Suspension), das hilft gegen die Übersäuerung, inzwischen brauchen wir es nur noch sehr, sehr selten.

    Ich wünsche gute Besserung!

    Bislang verstehe ich das noch als eine "Kann-Regelung", die für mehr Rechtssicherheit in Fällen von Bissverletzungen sorgen soll:

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    Derudover bliver det fremover muligt at inddrage hundesagkyndige i vurderingen af skambidssager, hvilket også har været et stort ønske blandt interessenter og hundeejere.

    Außerdem wird es zukünftig möglich sein, einen Hundesachkundigen bei der Bewertung von "Skambidfällen" hinzuziehen, was einem großen Wunsch von Interessenvertretern und Hundehaltern entspricht.

    Zitat aus der Rede von Minister Dan Jørgensen
    http://www.ft.dk/samling/20131/…artItem=136#nav