Beiträge von Schnaudel

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    Nein, Scherz beiseite...ich denke, die ganze Situation ist total blöd gelaufen. Deine Bekannte hat es nicht richtig eingeschätzt und plötzlich gemerkt, daß ihr Hündin voll in Bedrängnis ist. Du warst überrumpelt, weil es vorher noch hieß "Das klappt schon, brauchst Dich nicht einmischen..." und dann geht sie mit einem Mal dazwischen. Daß sie Boomer so massiv bedroht hat, find ich allerdings mehr als daneben.

    So ähnlich stelle ich mir das ganze auch vor. Dass sie auf einmal Angst um ihre Hündin hatte (ohne Wertung ob berechtigt oder unberechtigt).
    Dazu kommt eventuell noch ein wenig Selbstüberschätzung der Bekannten. Sie wollte vielleicht mal zeigen, wie gut sie "Hunde im Griff" hat, nun ist es nach hinten losgegangen und Boomer ist der Buhmann.

    Ist ja nur schade, weil sie ja vorher anscheinend eine ganz nette Mitgassigeherin war.

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    Um noch mal klarzustellen:

    Wir haben Beide das Verhalten der Hunde beobachtet. Und sie hat mir gesagt, das ich mir keine Sorgen machen soll, die Hündin würde sich wegdrehen. Und ich konnte halt nicht so schnell reagieren wie sie dann dazwischen war.

    Man kann das alles immer nur schwer schriftlich wiedergeben ;)

    Na ja, ok, das hört sich dann in der Tat merkwürdig an. Sie hätte Dich ja auch bitten können, Deine zu rufen.

    Auch wenn die Methoden Deiner Bekannten natürlich nicht die tollsten sind, kannst Du sie nicht auch ein wenig verstehen?

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    Und natürlich - diesmal sind Jack und Boomer auf die Hündin, zusammen ist man ja stark. Obwohl die Hündin Beide "weggebissen" hat, ließen meine Hunde sie nicht in Ruhe. Meine Bekannte dazwischen, meckert meinen Hund an - Boomer reagiert und bellt sie an

    Deine Hunde ließen sie nicht in Ruhe, wäre es nicht Dein Job gewesen, dazwischen zu gehen, zumal Du doch weisst, dass Boomer nicht unproblematisch ist?
    Ich kann sie schon verstehen, aus ihrer Sicht kommt ihre Hündin in dumme Situationen, die Du nicht regelst.....

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    Wie gesagt, es kommt auf die Umstände an, zb. auf Wetter, die Temperaturen. Wenn es mal für einen Tag ist, sehe ich da kein Problem, da der Hund meist schläft. Natürlich sollte das kein Dauerzustand sein

    Jo, schon klar, wenn es mal eine Ausnahme ist. Davon ging ich aber nach dem Eingangspost nicht aus.
    Den wahren Vorteil für den Hund kann ich allerdings trotz allem nicht erkennen.

    Im Prinzip finde ich ja auch, dass ein Hund eine gewisse Zeit im Auto allein bleiben kann.

    Im beschriebenen Fall sehe ich die Vorteile jedoch nicht so ganz.

    Wenn der Hund ein Jahr alt ist, wie Asmodiena als Alter angegeben hat, sollte er auch eine gewisse Zeit allein zuhause bleiben können.
    Ich sehe einfach keinen Vorteil für den Hund, der insgesamt (mit einer Pause), 3,5 Stunden im Auto verharren soll.
    Zuhause kann er sich bewegen, hat seinen gewohnten Schlafplatz, eventuell Spielzeug und in jedem Fall mehr Luft als in jedem Pkw. Die Mutter könnte ihn zwischendurch sogar rauslassen.
    Also, warum sollte er im Auto schmoren :ka:

    Hallo!

    Meine persönliche Meinung wäre: es nicht zu machen. Auch wenn es total schwer fällt.

    Realistisch gesehen: Du hast keinen Plan B in der Tasche. Du musst bis zum Mittag arbeiten, Deine Mutter möchte verständlicherweise keinen weiteren Hund betreuen.

    Gönne Deinem Senior einen ruhigen Lebensabend. Niemand kann Dir vorher sagen, ob sich "der Neue" gut einfügt, Du kannst sie ja nicht einmal zusammenführen. Eventuell bereitest Du Deinem Senior auf seine alten Tage höllischen Stress, wenn der Neue ein Krawallmacher ist.

    Eventuell hast Du das nächste Problem mit Deinen Nachbarn, wenn der Neue nicht allein bleiben kann. Mit zwei Hunden neue Wohnung suchen??

    Leben retten ist eine tolle Sache, aber die Rahmenbedingungen müssen auch stimmen. Kopflose Aktionen aus Mitleid helfen leider weder dem einen noch dem anderen Hund.

    @ Jaelli

    Hm, also diese Frage (zwischen Mischling und Rassehund) grundsätzlich als ethische zu formulieren, halte ich für übertrieben. Denn eigentlich wäre dann doch jede Hundehaltung unethisch, weil es sich bei jedem Hund um ein auf die menschlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Tier handelt (und eben nicht mehr um einen Wolf).

    Ist es ethisch vertretbar, sich einen Mischling zu suchen, der zu einem passt, und nicht denjenigen zu nehmen, der ein Zuhause am allerdringensten braucht? Die Frage könnte man sich dann doch auch stellen?

    Ich stimme Dir allerdings zu, wenn es sich um Tiere handelt (auch beim Nutzvieh), die gesundheitlich eingeschränkt sind.
    Von daher käme es z.B. für - mich persönlich - nicht in Frage, mir einen Mopswelpen zuzulegen.

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    Ok ich werd mich jetzt unbeliebt machen, aber was soll's. Ich behaupte das kein Hund Dankbarkeit empfindet. Egal ob Ex-Strassenhund, TH-Hund, Hund der früher mißhandelt wurde oder sonst ein Hund. Ich halte diese Aussage echt für sehr seltsam (nicht hauen, ja? Nur meine eigene Meinung und ich will keinen damit angreifen!!).

    Doch, doch.... :roll: Und wenn er Probleme macht, ist er natürlich "undankbar" (das wäre doch im Sinne dieser Logik).

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    Ich würde das vielleicht trotzdem mal dem OA melden. Ein Halter hat dafür zu sorgen, dass sein Hund genügend Auslauf hat...
    Und wenns nur ein Besuch ist, den sie dem Nachbar abstatten, vielleicht fruchtet es ja :|

    In dem Fall glaube ich nicht, dass es viel fruchtet... - und eben genug Handhabe gibt es wohl auch nicht....
    Im Zweifelsfall weiß die Nachbarin, wem sie den Besuch zu verdanken hat und es beginnt ein nerviger Kleinkrieg. :/