Beiträge von Schnaudel

    Zitat

    Was ist mit Stuttgart?

    Also, ich habe eigentlich keine Lust auf diese Diskussion. Ich finde es halt hochalbern, jemanden, der wie Du oder ich in Stuttgart, oder Frankfurt oder sonstwo geboren ist auf das "eigene Land" zu verweisen, in dem er sich gefälligst um dies oder das zu kümmern hätte. Mehr sage ich jetzt nicht mehr dazu.

    @ ferik

    Wenn sie in Stuttgart geboren sind und die deutsche Staatsangehörigkeit haben ??

    Du musst mal Dein Weltbild ein bisschen korrigieren. Sind nicht alle gerade gestern von den Bäumen gefallen und radebrechen. Das sind nur die, die immer ins Auge fallen und die Klischees bedienen.

    Zitat

    Und unsere so schlauen ausländischen Mitbürger ... sorry Leute, aber DAS muß ich nach diesem Beitrag loswerden (ich habe erschütternde Bilder gesehen!) achten normalerweise das Tier an sich in keinster Weise!

    Unsere Mit-Bürger, die hier teilweise seit Generationen leben, sind für die Zustände in ihren Wurzelländern sicher nicht mehr oder weniger verantwortlich als Du oder ich.

    Und die schlauen Bürger unseres schönen Landes tragen ebenso gern Geld in eben diese Länder, um Urlaub zu machen.

    Zitat

    Also Menschen die von Natur aus wenig mit Hunden zu tun haben allgemein eine Angststörung anzudichten find ich schon fast frech!

    Nehme ich mal als auf meinen Post bezogen, weil ich das Wort da benutzte.

    Ich habe nicht generell allen Leuten, die zu recht ihre Ruhe vor Hunden haben wollen, eine Angststörung angedichtet. In dem hier im Eingangspost beschriebenem Fall könnte man davon aber ausgehen, denn schlagen und kreischen sind schon sehr starke emotionale Reaktionen. Das ist keine Schuldzuweisung.

    Freilaufende Hunde bereiten Dir generell "würgen" oder nur wenn sie nicht unter der Kontrolle des Halters stehen?

    Zitat

    Danach hat der Rentner auch noch mich angegriffen! Der stand mit erhobenem Spazierstock vor mir, und hat gedroht mich zusammenzuschlagen!!!!

    Wie man sieht, muss man leider in allen Bevölkerungsschichten mit ernsthaften Störungen rechnen. Und das meine ich nicht als Witz.

    Denn selbstverständlich ist das kein adäquates Verhalten, ebensowenig wie eine Angststörung gesund ist.
    Unsere Hunde können so etwas nicht voraussehen oder ahnen, deswegen bleibe ich bei der Meinung - der Hundehalter muss seine Hunde durch den Alltag lenken können - vorne Augen, hinten Augen, seitlich Augen. Oder sonst halt die Leine, wenn es die Situation erfordert oder man selbst bemerkt, dass man nicht die notwendige Aufmerksamkeit erbringen kann.

    Zitat

    und ich ERWARTE einfach, dass da niemand daher kommt u nach meinem Kötz tritt, nach ihm schlägt, keift etc.
    Zumal die eh die Nase am Boden haben und völlig mit sich selbst beschäftigt sind.

    Siehst, Du sagst ja, Du wohnst eher ländlich.
    In der Stadt muss man grundsätzlich mit allem rechnen. Neulich warf sich ein Kind vor meinem Hund auf den Boden und schrie wie irre "ein Wolf, ein Wolf" (ich habe einen Pudelmix!). Weiß nicht, wie er das nun gewertet hätte, wenn er "ohne Aufsicht" gewesen wäre.....

    Zitat

    Ich hab´s an anderer Stelle ja schonmal geschrieben .... als ich so 17 war, kamen in meine Kneipe pro Abend oft vier bis fünf Hunde ohne Leine. Wie haben Karten gespielt, die Hunde hatten ihre eigene Subkultur. Solange es zu keiner Beisserei kam, liefen die Hunde frei herum. Kam es zu einer Beisserei, wurde der Aggressor entfernt, sprich, er mußte im Auto warten, und alle anderen waren wieder frei! Ich kann mich erinnern, daß auch regelmäßig ein Türke da war

    Ist ja auch schon oft erwähnt worden, wir leben jetzt, 2009, die 80er sind vorüber und wir müssen mit den heutigen Menschen und Gegebenheiten klarkommen. Retroromantik hilft uns da nicht weiter.
    __________
    Integration erwarte ich in dem Maße, dass Hunde auf der Straße toleriert werden, was aber keineswegs anstupsen, anbellen, anspringen, etc. beinhaltet.
    Das erwarte ich auch für mich selbst (oh man, obwohl ich deutschstämmige Deutsche bin ;) ).
    ___________

    @ Snuggles
    Leider weiß keiner, ob die Frau, wie Du unterstellst, den Hund "provoziert" hat. Die Themenstarterin sagt selbst, dass sie nicht sehen konnte, was passiert ist.

    Zur Dauerleine. Ist doch Quark. Dagegen hilft, den Hund nicht allein um Ecken flitzen zu lassen und ein zuverlässiger Rückruf.

    Zitat

    Ich bin auch immer wieder aufs neue überrascht, welche Anfeindungen ich mich mit meinem Hund ausgesetzt sehe - auch oder gerade von Menschen, die von sich behaupten, Ängste gegenüber Hunden zu haben.

    lg


    Kann ich so nicht sagen. Ich habe kein Problem mit Hundephobikern.

    Und warum müssen irgendwelche Menschen Kurse besuchen, wenn doch nicht einmal alle Hundehalter in der Lage sind, ihre Hunde so zu führen und zu erziehen, dass sie niemanden belästigen?

    Wenn ich einen Hund halte, ist das doch schließlich ein persönliches Hobby von mir, ich erwarte nicht, dass sich mein halber Stadtteil anpasst, nur weil mein Hund unbedingt ohne Leine laufen muss.

    Zitat

    Entweder habe ich einen Fehler gemacht, dann stehe ich auch dazu, egal was noch drumherum passiert und jammer dann nicht noch groß herum, auch wenn ich vor Wut platzen könnte.

    Genau das ist hier viel eher der kritische Punkt.
    Anstatt sich in den eigenen Hintern zu kneifen, weil einem ein Lapsus unterlaufen ist, werden 1000 Nebenkriegsschauplätze aufgemacht. Die blöden Mitbürger, die Foris, die einen immer falsch verstehen, die knappe Kasse, die eine Erziehung vermasselt (kann mir keine Hundeschule leisten).

    Viel besser wäre es doch, Strategien zu entwickeln, wie ich solche Situationen in Zukunft vermeide.