Zitat
Bei aller Kritik gebe ich zu bedenken, dass viele Hundebesitzer aufgrund mangelnden Hintergrundwissens einfach nicht in der Lage sind, ihren Hund optimal zu ernähren. Erst recht, wenn der Hund schwer krank ist.
Tierärzte bieten i.d.R. Futter bei speziellen Erkrankungen ( Leber, Nieren,
Harnsteinproblematik, Diabetes , Darmerkrankungen etc. ) an und für viele Tiere ist dieses Futter echt ein Segen.
Überzeugung ist eine Sache, Realität eine andere.
Das mag stimmen.
Allerdings wäre es wünschenswert, dass Grundlagen der Ernährungslehre in den medizinischen Fächern mehr berücksichtigt würden (d.h.schon in Studium/Ausbildung). Leider gehen auch viele Humanmediziner eher an diesem Thema vorbei.
Dabei ist die Ernährung der Punkt, an dem wir drehen können. Die Gene können wir nicht ändern, Ernährung schon.
Ist ein Hund nicht optimal ernährt, dann sollte der TA sich schon die Mühe machen, eine "maßgeschneiderte" Lösung zu finden. Das mag dann auch auf Fertigfutterempfehlung hinauslaufen, wenn der TA bemerkt, dass der Tierhalter allein überfordert ist. Oder eben auf die erwähnten Spezialfutter bei Krankheit.
Alle in eine Richtung drängen zu wollen, ist eher zweifelhaft, dabei ist es mir schnurz, ob die eine Richtung nun Barf, Anti-Barf, oder sonstwas ist.
Allerdings ist mir persönlich auch noch nichts in dieser Art untergekommen, und díe Praxis des TA meines Vertrauens sieht auch nicht aus wie die Filiale eines Futterherstellers.