Beiträge von Schnaudel

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    Ich finde das mit der Stars-Borte für Zookie passend.
    Du musst auch aufpassen, wegen der Bortenbreite. Das Gurtband muss entsprechend breiter sein und ich fürchte, dass 25mm Gurtband an der zarten Dame doch sehr wuchtig ist.

    Lustig. Ich auch. Für eine burschikose Dame darf es nicht zu mädchen-mädchen sein..... ;)

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    Bei aller Kritik gebe ich zu bedenken, dass viele Hundebesitzer aufgrund mangelnden Hintergrundwissens einfach nicht in der Lage sind, ihren Hund optimal zu ernähren. Erst recht, wenn der Hund schwer krank ist.
    Tierärzte bieten i.d.R. Futter bei speziellen Erkrankungen ( Leber, Nieren,
    Harnsteinproblematik, Diabetes , Darmerkrankungen etc. ) an und für viele Tiere ist dieses Futter echt ein Segen.

    Überzeugung ist eine Sache, Realität eine andere.

    Das mag stimmen.
    Allerdings wäre es wünschenswert, dass Grundlagen der Ernährungslehre in den medizinischen Fächern mehr berücksichtigt würden (d.h.schon in Studium/Ausbildung). Leider gehen auch viele Humanmediziner eher an diesem Thema vorbei.
    Dabei ist die Ernährung der Punkt, an dem wir drehen können. Die Gene können wir nicht ändern, Ernährung schon.
    Ist ein Hund nicht optimal ernährt, dann sollte der TA sich schon die Mühe machen, eine "maßgeschneiderte" Lösung zu finden. Das mag dann auch auf Fertigfutterempfehlung hinauslaufen, wenn der TA bemerkt, dass der Tierhalter allein überfordert ist. Oder eben auf die erwähnten Spezialfutter bei Krankheit.

    Alle in eine Richtung drängen zu wollen, ist eher zweifelhaft, dabei ist es mir schnurz, ob die eine Richtung nun Barf, Anti-Barf, oder sonstwas ist.
    Allerdings ist mir persönlich auch noch nichts in dieser Art untergekommen, und díe Praxis des TA meines Vertrauens sieht auch nicht aus wie die Filiale eines Futterherstellers.

    Auf dem Bild auf roter Decke, da schaut sie schon recht keckig.... mit der werdet Ihr bestimmt noch viel Freude haben, wenn sie ganz aufgetaut ist.
    Bin ja mal gespannt, was man wegen ihrer Pfoten erreichen kann.....
    Ich drück die Daumen und: Grüßle!

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    Ok.. aber sollte man das nicht dann mal so weitergeben? Damit die Leute mittleren Alters noch besser auf Hygiene achten und es nicht zu weiteren Mensch-Mensch-Übertragungen kommt?

    Ich weiß ja nicht, ob die Verteilung überall so ist, das sind ja hier "subjektive" Verteilungen, so wie es in den einzelnen KH aussieht.
    Ansonsten:
    " [...]In den vergangenen Jahren bestand die größte Gefahr für kleine Kinder, an schweren Formen der EHEC-Infektion zu erkranken. Beim aktuellen Ausbruch sind vor allem Erwachsene betroffen. Die meisten Fälle betreffen Frauen. Allerdings wurde bislang die Quelle der Infektionen nicht geklärt. Eine genaue Aussage über die Gefährdung ist daher nicht möglich [...]."

    Aus: http://www.tagesschau.de/inland/ehec114.html

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    @ Sternenflut: Danke für deine Erklärung! Betroffen sind alle das stimmt.. aber als RISIKOgruppe werden nach wie vor Kinder, ältere Menschen und Immunschwache genannt... das meinte ich damit.

    Und wegen der Toten: Nur bei der 83-Jährigen wurde das Bakterium als Todesursache bestätigt.. bei den anderen beiden Frauen ist die 80-Jährige raus.. sie starb an etwas anderem.. so Heiner Garg von der FDP. Bei der 24-Jährigen ist es noch ungewiss, ob EHEC der Auslöser für den Tod war.

    Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/80-Ja…id15219326.html

    Es sind auch hier viele Erwachsene im mittleren Alter betroffen, da deckt sich die Info mit Sternenfluts Angaben. Und das eigentliche Problem momentan ist die begrenzte Anzahl der Dialyseplätze, damit man alle adäquat behandeln kann.

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    Ich bin ganz entspannt...
    EHEC ist nun wirklich keine große Neuigkeit, den kennt man schon lange, eben vorwiegend bei Wiederkäuern unter unsachgemäßer Fütterung.

    Ja, ehec gab es schon immer.
    Nun haben wir in Norddeutschland aber außergewöhnlich viele Fälle, und eigenartigerweise trifft es auch sehr viele Erwachsene im mittleren Lebensalter.
    Das mit dem Gemüse mag merkwürdig anmuten, tatsächlich ist es aber so, dass das Robert-Koch-Institut auf Hochtouren arbeitet, um ein Ansteckungsprofil zu erstellen. Mal abwarten, was rauskommt.

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    Ach ja, ich liebe Sommerlöcher... Die letzten Jahre hatten wir von Gammelfleisch, über Vogelgrippe und BSE hin zu Schweinepest und Hormone+Antibiotika im Essen alles mögliche. :roll: Und auch damals wurde viel Wind um nichts gemacht, wichtig war nur, das die Bevölkerung "Angst" bekommt und sich nicht mit wirklich wichtigen Dingen beschäftigt. Ich werde weiterhin Rindfleisch essen, denn die Wahrscheinlichkeit von einem Bus überfahren zu werden, ist vermutlich höher als den Darmkeim zu bekommen. ;)

    Moin, moin.... in Hamburg werden die Dialyseplätze aufgrund von EHEC knapp. Nicht aus den Medien, aus erster Hand. Panik braucht man sicher nicht haben, aber runterspielen würd ich es auch nicht.

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    Und die Verantwortung liegt letztendlich am Züchter, wenn er damit "werben" will. Solange immer davon geredet wird das es zwar schwarze Schafe gibt aber man nicht bereit ist genau an dem Punkt anzusetzen, solange werden wir vor kommerziellen Vermehrern nicht geschützt sein.

    Ganz im Gegenteil. Die können sich Sicher sein das ihre Geschäfte gut laufen. Denn den späteren HH kennt man nicht. Aber den Züchter. Also wäre da mein erster Ansatz. Dort muss endlich Ordnung herrschen, ein Standard hat immer im Sinne des Hundes zu sein (Wesen, Gesundheit, Aussehen).

    Wenn es dann auch noch eine sinnvolle Regelung für Mischlinge gäbe (nein kein Züchten) dann könnte man endlich dem zukünftigen HH ehrliche, brauchbare Tipps geben und die kommerziellen Vermehrer würden dann vielleicht endlich ausgerottet werden.

    D´accord. Wenn ich Dich -diesmal :D - richtig verstehe, dann soll jeder die Eigenverantwortung wahrnehmen, der Züchter aber eine besondere Verantwortung für das Wohl der Rasse und insbesondere seiner Hunde.

    Wie will man das erreichen? Mehr staatliche Kontrollen und Vorgaben? Papi Staat hält sich ja bei diesem Thema auffallend zurück. Jeder kann ziemlich schalten und walten, wo doch sonst sogar die Höhe des Gartenzauns reglementiert ist.

    Lebhaft erinnere ich mich an den Fall einer "Züchterin" hier im näheren Umfeld. Da die Kleinen im Hause lästig wurden, wurden sie sehr früh von der Mutter separiert und schrieen stundenlang im kalten Geräteschuppen. Nach Anzeige kam ein Vet., aber grundlegend geändert hat sich nichts. Und genug Handhabe zum Einschreiten gab es wiederum auch nicht.
    Ach so. Vor jedem Interessentenbesuch wurden die Welpen dummiemäßig ins Haus geholt und die heile Welt vorgespielt. Zum Haareraufen. Auch, weil man so hilflos ist.

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    Irgendwie hatte ich ja festgestellt das die Zucht der Erhaltung einer Art/Rasse/Gebrauch unterworfen ist. Jetzt stellt sich mir die Frage mit welchem Ziel Züchter an die Sache heran gehen. Wollen sie eine Rasse erhalten oder verbessern? Oder geht ihr Ziel in die kommerzielle Richtung? Nach der obigen Aussage verstehe ich es so. Wie bei einem Auto oder Mantel oder Geschirrspüler oder.... . Es wird ja oft bemängelt das Hunde in der Rechtsprechung als Sache gesehen werden. Ist das in der Zucht, nur bezogen auf die obige Aussage, wirklich anders?

    Wenn ich an meinen Hunden hänge, wenn ich ein bestimmtes Zuchtziel vor Augen habe dass das Wesen, Gesundheit und Aussehen bestimmt, so werde ich bei einem Lebewesen doch nicht nach Angebot und Nachfrage richten. Wenn ich dies als Grundlage sehe dann fällt mir nur noch das Wort Vermehrer ein. Gibt halt noch ein paar Papiere dazu die den Stempel VDH tragen und schon klingelt es in er Kasse. Oder?

    Das war ich, deswegen gehe ich mal darauf ein.
    Zum einen war diese Aussage nicht mal speziell auf VDH-Züchter gemünzt. Zum anderen sehe ich Hunde/Tiere nicht als Sache. Auch wenn Du es mir nach diesem Zitat unterstellen könntest.

    Meine Aussage sollte in etwa diese sein: solange ich selbst nicht züchte (und das werde ich nie) kann ich an den bestehenden Verhältnissen nur etwas ändern, wenn ich mein Nachfrageverhalten ändere. Die beste aller Welten wäre natürlich, wenn kein Züchter mehr geschundene Kurznasenhunde züchten würde. Die zweitbeste jedoch, wenn er keine Abnehmer finden würde.

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    Dennoch sollte doch ein GUTER Züchter aus EIGENANTRIEB die Rasse verbessern, oder? Ich bin immer geschockt, welche Übertreibungen beim VDH bewusst in Kauf genommen und gefördert werden. Wer sich auf die Fahnen schreibt, er züchtet aus Liebhaberei, sollte doch eigentlich NICHT nach der Mode gehen, selbst wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt. :/

    Ja. Hast recht. Es ist traurig, dass es nicht so ist.
    Wäre für mich persönlich auch ein Grund, mich gegen die Rasse Mops im Allgemeinen zu entscheiden. Allerdings: machen die Liebhaber es wirklich besser? Dieser Nachweis ist doch auch nicht erbracht.