Beiträge von Schnaudel

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    O.K das wußte ich nicht. Weißt du warum das so ist? Denn das wäre für mich schon ein gewichtiger Grund kein Tier aus dem Tierschutz bei mir aufzunehmen.

    LG

    Franziska mit Till

    Da stimme ich Dir zu. Wenn ich jetzt umziehen würde, könnte es auch sein, dass ich nicht unbedingt daran denke, das TH zu informieren....Gruselige Vorstellung, dass dann mein Hund per Foto in x Foren gesucht wird.
    Ich kann das Anliegen grundsätzlich schon verstehen, aber das würde mir persönlich echt zu weit gehen, zumal man - ob man es nun will oder nicht - bei so einer Suchaktion immer etwas blöd ausschaut.....

    Ich sehe inzwischen das Thema Kastration relativ emotionslos....(bin zwar Rüdenhalterin, das Thema stellt sich aber in ähnlicher Form immer und immer wieder).

    Wenn es dem Hund offensichtlich gut geht, er lenkbar und ansprechbar ist, keine Stereotypien aufweist - natürlich braucht man dann keinem eine Kastration anraten....

    Was mich an der ganzen Diskussion ziemlich nervt, ist dieses permanente schlechte Gewissen Gemache, wenn jemand kastrieren will. Da wird unterstellt, er wolle sich die Erziehung ersparen, der Natur ins Handwerk pfuschen und seinen Hund nicht mehr Wolf sein lassen.
    Da wird von Amputation gesprochen, gesunden Organen, die man tierschutzwidrig entnehmen will und ganz dick mit der moralischen Zaunlatte gewedelt.
    Ganz zu schweigen von den selbsternannten Missionaren gegen kastrierede Tierärzte, manche von ihnen würden wirklich einen guten Mormonen abgeben.....Da wird ein Thema brisant gemacht... ich finde an einer Kastration nichts Brisantes.

    Ich sage ganz klar: wenn mein Rüde noch öfter so durch den Wind ist, wie vor kurzem, als seine Lieblingshündin läufig war, dann kommen die Glocken ab. Das muss ich ihm nicht antun - und da es nunmehr nach 7 Lebensjahren so gesteigert aufgetreten ist, kann ich kaum an ein Erziehungsproblem glauben ;)

    Von natürlichen Zuständen sind unsere Sofawölfe doch weit entfernt... z.B. sind ihre Möglichkeiten, Stress- und Erregungszustände selbständig durch vermehrte Bewegung nach eigenem Wunsch und Drang abzubauen doch sehr begrenzt.
    Zudem zwingen wir viele unserer Hunde, in unnatürlicher Dichte miteinander zu leben, ohne nach eigenem Ermessen ausweichen zu können.

    Also sollte doch bitte jeder den Zustand seines Hundes und seine Lebensumstände beurteilen dürfen - und meiner persönlichen Meinung nach brauchts nicht gleich lebensbedrohliche Situationen, um sich für eine Kastration entscheiden zu "dürfen".

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    Na, da hast du dann aber wirklich etwas vor dir ;)

    Ich glaube, Russland wäre nichts für mich :D Immer Winter zu kalt und im Sommer zu warm (ja,ja...die Deutschen haben ja eh immer was zu meckern)... . Aber im Großen und Ganzen sollen die Russen ja recht hundefreundlich sein oder irre ich mich da?

    Nach meinen Erfahrungen auf jeden Fall! Allerdings gibt es trotzdem in vielen Orten eine Menge Straßenhunde, teils wegen mangelnder Infrastruktur, teils wegen mangelndem Bewusstsein der Hundehalter (Hunde so laufen lassen und Vermehrung nicht unterbinden). Wie es nun im Speziellen in Krasnodar ist, kann ich nicht sagen.

    Die Kälte im Winter würde mir nicht so viel ausmachen, aber die heißen Sommer... ich müsste wohl eher nach Murmansk ziehen.....

    Das scheint von Hund zu Hund unterschiedlich zu sein.
    Bei meinem funktioniert es mit Milch wunderbar... aber die zeigt bei Deinem Hund ja wenig Erfolg.

    Mein Geheimtipp ist immer Reiswasser, also Reis ganz wässrig kochen, das Kochwasser wird hier gern getrunken. Vielleicht würde es auch mit Reisdrink/Reismilch gehen?
    Das Futter in viel Wasser einweichen ist doch schon mal gut, ebenso könnte man zusätzlich gekochte Mengen an Gemüse mit etwas Garwasser geben.... Oder mal Stücke an Obst oder Gurke füttern, wenn es vertragen wird, das sind wasserreiche Nahrungsmittel.
    Ich habe auch schon mal im Sommer einen Minischuss schwarzen Tee (also wirklich nur mini) ins Wasser gegeben, da wurde dies dann auch gleich etwas interessanter.

    Die Schuldfrage ist da ja wohl noch nicht eindeutig geklärt.
    Wie wäre es, wenn Du das nächste Mal einfach etwas aufmerksamer bist? Nicht abgelenkt soll man Bällchen spielen, sondern die Umgebung beobachtend. Dann kann man Bällchenmörder schon im Vorfeld blocken.
    Deutsche Gerichte bewerten solche Fälle nicht sehr einheitlich.... musst mal nach Urteilen suchen. Am strengsten wird wie immer in Bayern verurteilt. Da hat man schlechte Karten als Bällchenkiller....

    Ich habe das Problem für mich gelöst - ich habe eine Vollkaskoversicherung Hundespielzeug. Tarif ist unterschiedlich. Ganz günstig ist die Gebrüder Securballina AG.

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    Aber was verstehen die unter richtig gesicherter Hund??? Reicht angurten, Gitter oder doch Box??? - Das wird nirgendswo richtig erleutert....

    Ich glaube da geht es ziemlich wenig um den Hund selbst...
    Zum einen muss ausgeschlossen werden, dass der Hund Dich beim Fahren stört - wie will man das machen ohne Anschnallen, ohne Gitter? Da lassen sich Versicherungen sicher eher nicht auf Beteuerungen, wie brav der Hund ist, ein....
    Zum anderen muss die Sicherung dem Gewicht des Hundes angemessen sein, so dass er nicht "durch die Gegend fliegen kann".
    Viel Raum für Streitereien....

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    Emma fährt nur im Fußraum... Sie kann weder im Kofferraum noch auf der Rückbank oder dem Beifahrersitz fahren, weil sie dann nur am reiern ist. Ich denke von daher kann sie ja ruhig hinter mir liegen.

    Emma gilt im Fußraum als gesichert, da sie nicht nach vorne "schnellen" kann. Natürlich wenn mir jemand in die Seite fährt kann es auch böse ausgehen aber das kann es auch so! Die Polizei hatte auch nichts dagegen, das Emma im Fußraum hinter mir fährt! Ich denke mal, sonst hätte ich ja das Ticket dafür kassiert oder?

    Mein alter Hund wurde auch immer im Geschirr auf dem Rücksitz angeschnallt...

    Ok, es gibt einen handfesten Grund für Dich. Warum auf anderen rumhacken?

    Interessant wird diese Frage besonders im Versicherungsfall:

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    [...]Tiere sind laut Gesetz Ladung. Diese muss der Fahrer ordentlich sichern (Paragraf 23 StVO). Unterlässt er das, kann er nach einem Crash bei der Kasko ganz schnell auf den Hund kommen. Die zahlt wegen grober Fahrlässigkeit nicht, wenn ein nicht richtig gesicherter Hund den Unfall mitverursacht hat. So gingen verunglückte Fahrer leer aus, deren Hund im Fußraum oder ohne ein Trenngitter im Heck eines Kombis mitfuhren.[...]

    Quelle:
    http://www.autobild.de/artikel/vierbe…ord-891325.html