Beiträge von Schnaudel

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    Sorry!!!Aber ICH bin nicht neidisch auf die Rassebesitzer!!Ich bin stolz auf meinen Mischling.

    Ich auf meinen auch, sogar sehr.

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    Hier werden die Mischlinge mal eben gerade sowas von nieder gemacht!!!
    Mensch Leute,mir ging es nicht darum das der Hund nur 50 Euro gekostete hat,sondern,das er völlig ungeschützt und zu früh von der Mutter weg kam!!!!!!Und es soll da nicht gut ausgesehen haben!!!War es jetzt deutlich genug?????

    Hier werden keine Mischlinge nieder gemacht, sondern die Umstände, unter denen viele von ihnen "vermarktet" werden.
    Vielleicht hast Du mit Deiner Überschrift die falschen Schwerpunkte gesetzt, wenn es doch so unwichtig ist.
    Ich verstehe Dich übrigens auch ganz prima ohne tausend Frage- und Ausrufezeichen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    Klar, hat das nichts mit Mischlingskäufen zu tun, aber ich wollte dieses Beispiel dennoch mal anführen, weil ich finde hier wird zuviel mit dem Preis argumentiert und ich denke einfach, es gibt sicher auch Mischlingsverpaarungen die durchaus verantwortungsbewusst gemacht werden.

    Ich beziehe mich im großen und ganzen auf das Beispiel im Eingangspost, das sicherlich für eine gewisse Art von Verkäufern und Käufern repräsentativ ist - und, wenn man sich hier im Forum umschaut - doch gar nicht mal die Riesenausnahme ist. Und da ist der Preis schon - im gesamten Kontext - eine Aussage für sich.
    Und ich bleibe da bei der Meinung: ein Kauf dort sollte nicht erfolgen, auch nicht aus Mitleid.
    Dass es vielleicht irgendwo auch ganz tolle Mischlingsverkäufer geben mag oder man in gewissen Hundesparten auch ohne Papiere gut züchten kann, ja, Ausnahmen bestätigen jede Regel.
    Diese sollten aber nicht generell als Argument für schnelle Billigkäufe dienen....

    hüterin,

    diese Einzelbeispiele haben aber meiner Meinung nach recht wenig mit dem - ich sage mal Mainstream - der Mixkäufer zu tun. Wenn Deine Hunde keine guten Arbeitseigenschaften aufweisen und kränklich sind, dann bist Du doch in der professionellen Szene weg vom Fenster.... Da ist doch die "Marktselektion" voll gegeben.

    Außerdem werden auch eher selten "süße, knuffige AHs" angeboten, sondern es sind -allermeistens- wilde Mixe von Rassen, die gerade in Mode sind und damit auch auf jeden Fall Käufer finden. Und da kann man in den wenigsten Fällen auch nur ansatzweise Generationen zurückverfolgen...
    oder sich in irgendeiner Weise ein Bild über Arbeitseigenschaften, etc. pp. machen.

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    Das Problem hier wimmel es von Kindern.Und eine Straßenecke weiter ist auch eine Grundschule.Wir sind also Tag täglich damit konfrontiert.Meine Frau lässt auch keinen Kinderkontakt zu,außer bei einem Mädel hier im Haus,diese liebt unsere Hündin,und andersrum genauso-dazu muss ich sagen sie weiß auch mit Hunden umzugehen ( ihre Tante ist Tierpflegerin).Nur fremde kinder lassen sich ungerne was sagen,und die machen sich auch teilweise einen Spaß wenn sie uns sehen.

    Frau geht mit der Hündin draußen spazieren,beide total entspannt,dann stehen 2 Kinder auf dem Gehweh soweit ist alles noch okay,unsere Hündin interessiert sich garnicht dafür.Und dann wenn beide auf gleicher Höhe sind springen die Kinder wie vom Blitz getroffen auf die Seite und schreien( finden das lustig) und genau in diesem Moment wird unsere Hündin wild,klar ist ja auch verständlich.

    Wie soll man bei sowas dem Hund vermitteln ( Kinder sind nicht schlimm) ??? ..
    Dort wo wir vorher gewohnt haben war das noch ein Ticken schlimmer,selbst die Erwachsenen sind dort einen Bogen um unsere Hündin gelaufen,und den kindern wurde eingedrichert Hunde sind dreckig und Böse.Da gab es Kinder die haben bei dem Anblick von Hunden schon angefangen zu heulen.

    Ich find das alles so traurig.

    Natürlich ist dieses Verhalten von den Kindern nicht schön.
    Und es macht das Arbeiten mit dem Hund nicht gerade leichter.
    Aber ich denke, der Beginn einer echten Arbeit am Problem ist: anerkennen, dass ICH mit meinem Hund das Problem habe. ;)
    Nur nebenbei, wir haben und hatten definitiv auch Probleme mit unserem Hund.
    Es bringt aber wirklich nichts, die Problem nach außen zu delegieren.
    Es sind einfach nicht die Nachbarn "schuldig", die sich so blöd über den Hund beugen, dass er schnappen "muss".
    Nicht die Nachbarn sind zu laut im Treppenhaus, mein Hund hat nicht gelernt, gewisse Dinge zu ignorieren.
    Das ist ein Denkansatz, der mir persönlich geholfen hat, die Probleme anzunehmen und zu bearbeiten.
    Übrigens hatten wir Einzelstunden bei einem Trainer, und diesen Weg würde ich jedem empfehlen, der ernstere Probleme mit seinem Hund hat. :smile:

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    Liebe Leute, NEIN, es ist eben nicht ok. Ich verspreche euch, ihr (genau wie ich) koenntet in den meisten Faellen keinen Vermehrer vom Zuechter unterscheiden wenn ihr nicht genau bescheid wisst. Die bieten naemlich auch das heile Familienleben mit den Eltern an. Dass die Eltern dann entweder garnicht die Eltern sind, oder bei jeder Laeufigkeit werfen muessen, das kann man haeufig nicht sehen! Gesaeuge sind naemlich schonmal kein Hinweis, viele Huendinnen sehen nach einem Wurf total ausgeleiert aus.
    Menno, geht zum Tierschutz oder geht zum Zuechter. Wenn euch so viel Geld zu viel ist fuer einen Hund, dann ueberlegt mal ob es euch nicht wert sein sollte dass der Hund gesund ist, unter super Bedingungen aufgewachsen ist, gut sozialisiert ist, ihr euch bei Fragen und Problemen immer wieder an den Zuechter wenden koennt.
    Ich finde diese "Ich hab nicht so viel Geld, will aber einen Hund, selber Schuld wenn ich dann einen billigen Unfallwurfhund kaufe" Mentalitaet echt total :mute:

    Das ist wohl wahr. Hier gab es eine reinrassige Modehund Rassenverpaarung (die liebe XYZ und der stattliche ZYX haben Welpen) .... Von außen alles picobello, wohlhabende Leute, schönes gepflegtes Stadthaus. Auch der Verkaufszettel, der in örtlichen Läden hing, hörte sich sooo prima an.
    Tja, Eingeweihte wissen natürlich, dass man stundenlanges Welpengeschrei aus der Gartenlaube hörte und der Amtsvet schon mal zu Besuch war.....
    Aber die Käufer natürlich nicht. Wer kommt auf die Idee mal in der Gegend die Leute anzuhauen, doch wohl eher die wenigsten.....

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    eine freundin von mir wollte sich früher gerne einen rasse goldi (vom vdh) holen, hat sich extra informiert und eine züchterin in ihrer nähe gefunden.die frau wollte 1200€ für ihre welpen haben, auf die frage ob sie es in 2!!! raten abbezahlen könne hiess es "dann holen sie sich nen schäbigen mischling aus dem tierheim wenn sie sich keinen rassehund leisten wollen!" finde ich auch nicht ohne so ne aussage, ich meine 2 raten wären dann auch 600tacken im monat gewesen... :???:

    Damit hätte sich die Züchterin bei mir schon menschlich disqualifiziert und wäre definitiv auch keine Person, der ich mein Geld anvertrauen würde.

    Mara2011,

    hier geht es doch um das eher "gewerbsmäßge" Verkaufen.
    Angenommen, Dir würde ein Ups passieren gehe ich davon aus, dass Du wahrscheinlich kaum die Welpen aus der Hand geben könntest, geschweige denn zu früh und ohne Medizincheck.... und wenn Du gute Freunde hättest für die Du die Hand ins Feuer legen könntest, spielt der Preis eh keine Rolle... und das meine ich auch nicht. Wenn allerdings jemand käme und mit Dir über den Preis handeln wollte, würdest Du wahrscheinlich schon hellhörig werden.... in gewissen Maße spielt der Preis eben doch eine Rolle.

    Und wenn ich gezwungen wäre, zu inserieren - ja dann würde ich schon einen gewissen Preis angeben, allein um eben jene Geschenkjäger: "will jetzt mal schnell nen Hund" auszuschließen.

    Natürlich ist der Wert eines Hundes nicht in Euro festzumachen.
    In dem hier geschilderten "Schacher"umfeld macht der Preis aber den Hund zur billigen Austauschware...und zieht im Zweifel die falsche Klientel an.
    Und da muss sich ein Käufer schon fragen lassen, ob er den richtigen Menschen sein Geld gibt.

    Es ist eben nicht so, dass der, der Hunde aus diesen Verhältnissen kauft, der edle Retterdemokrat ist, weil er den Underdogs ein Zuhause bietet.
    Ebensowenig wie derjenige, der sich bewusst einen Rassehund vom Züchter kauft, zwingend der Renommiersnob ist.

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    Ja und Nein.

    Bei einem Vermehrer, der seinen "Designer-Mischling" für mehr als 500 Euro verkauft und auch los bekommt hat der Preis für den Hund, vor allem für die Hündin sicher keiner Schutzwirkung. Im Gegenteil. Nur weil es sich lohnt wird das arme Tier ja immer und immer wieder gedeckt.

    Das stimmt, und Du weißt ja auch, was ich davon halte...
    Ich bezog mich hier aber ausdrücklich auf die 50 Euro, die zum völlig unüberlegten Kaufen anregen und aus einem Hund wirklich einen "Geschenkartikel" machen.

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    Ich habe in all den Jahren auch sooooo häufig die selbe Situation erleben müssen. Wie nervig!

    [...]


    :???: Habe ja auch einen eher kleinen Hund, und klar, kann jedem mal passieren, dass der Hund von der Fahne geht.
    Aber regelhaft?
    Schnallen die alle nicht, dass sie so mit der Unversehrtheit ihres Kleinhundes spielen?
    Da wäre ich echt wie der Blitz da, um meinen Hund einzusammeln.....

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    Benni darf nicht aufs Sofa und nicht ins Bett.
    Ich brauch meinen Platz einfach und will mich nicht einschränken :D
    Außerdem find ich es nicht hygienisch, ich ziehe mir ja auch die Schuhe aus, aber dem Hund jedesmal die Pfoten waschen, hmmm...

    Ja, ganz genau!
    Sofa, Bett und Küche sind bei uns hundefrei, und ja, ich genieße es :D
    Traumatisiert kommt mir der Alph trotzdem nicht vor....