Beiträge von Schnaudel

    Erfreut wird die Tocher sicherlich nicht sein, das ist ja ein Thema, das ihr bestimmt weh tut.

    Aber vielleicht rechnet sie Dir Deinen Mut ja an. Ich stelle es mir so vor, dass in so einem kleinen Ort vermutlich fast jeder "über die wunderliche Alte mit dem wilden Hund" lästert und keiner spricht es direkt an..... da finde ich so ein persönliches Gespräch weit, weit besser.

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    [...]
    Es war wirklich nur diese offzielle "Gefahr im Verzug"-Schiene, über die sich was erreichen ließ, und selbst das dauerte noch anderthalb Jahre und kostete mehrere verletzte Hunde - und ich fürchte, das wird bei euch ähnlich laufen.

    Auf viele Probleme in Bezug auf Altern und zunehmende Demenzerkrankungen sind wir (als gesamte) Gesellschaft absolut noch nicht eingestellt.
    So darf jemand, der seine Nachbarn vielleicht nicht erkennt sich in aller Regel noch ans Steuer setzen und sein Auto fahren....

    Es geht hier nicht um generelle Entmündigung oder ähnliches, aber darum wie wir zum Wohle aller für diese Probleme Lösungen finden.... sorry, ein wenig OT

    Ich denke, es steht und fällt damit, ob sie einen Betreuer hat.
    Nur weil sie einen Pfleger hat, heißt das nicht, dass automatisch ein rechtlicher Betreuer bestellt ist.

    Wenn sie keinen Betreuer hat, dann kann man nur die "üblichen" Wege gehen, die man bei "Gesunden" auch gehen würde, d.h. konkrete Anzeigen beim Ordnungsamt, Einschalten des Amtsvets.
    Dann wird man ihr ohne konkrete "Vergehen" auch den Hund nicht entziehen können.

    Blöde Situation. Vor allem auch, weil es manchmal für die nächsten Angehörigen auch schwierig ist sich einzugestehen, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist und man sich an jeden Strohhalm klammert.

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    Das mit der Sorgfalt, das ist so eine Sache, grundsätzlich kann man die schon entlohnen, ich finde aber das muss nicht sein. Bei uns wird auch sehr sorgfältig gezüchtet, das ist immer auch mit viel Aufwand verbunden (Fahrten, Diskussionen, Austausch...) trotzdem haben wir uns alle darauf geeinigt ausschließlich entstandene TA kosten zu verlangen, zumindest intern, es gibt einige bei uns die von fremden Schäfer dann schon einen etwas höheren Preis haben wollen.

    Ich finde schon, dass man das entlohnen kann.
    Wenn man sich - wie Ihr in einem sehr engen Kreis - an Gentlemen-Agreements hält, dass jeder zum Selbstkostenpreis abgibt, also im Endeffekt also jeder auch davon profitiert ist das eine Sache.

    Aber grundsätzlich finde ich die Mentalität "Ich zahl nur was ich seh und anfassen kann" ziemlich fatal.

    Warum das Kind in eine Kita geben, die vielleicht teurer ist, aber viel Wert auf die Qualifikation der pädagogischen Mitarbeiter legt? Da fragt man sich dann doch auch nicht, warum das nun teurer ist. Obwohl man den Vorteil nicht zwingend messbar erfassen kann und es einzelne Mitarbeiter gibt, die einem nicht so liegen.

    Warum fragt man sich das immer und immer wieder bei Hunden?

    Sicherlich ist der VDH nicht vorbehaltslos zu glorifizieren.

    Das Problem, was für mich bislang niemand der "Hobbyzucht"-Befürworter schlüssig lösen konnte ist:

    Wie erkenne ich den hier so viel zitierten "verantwortungsvollen" Hobbyzüchter?
    Wie kann ich sicher gehen, dass seine Hündin nicht innerhalb kürzester Zeit wieder werfen muss?
    Wie kann ich sicher sein, dass er mir nicht nur eine tolle Kulisse bietet?
    Wie kann ich sicher sein, dass er mir nicht die Epilepsie seiner Hündin verschweigt?
    Wie kann ich sicher sein, dass er Grundkenntnisse über Welpensozialisation hat.

    Diese Fragen konnten bislang nicht ausreichend beantwortet werden, nach meiner Meinung.
    Und leicht scheint es nicht zu sein, denn es tauchen hier im Forum doch immer wieder Menschen auf, die recht professionell getäuscht wurden....

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    was heißt "ihr"? Meine Mutter will den Welpen unbedingt haben ... ich versuch ihr zu erklären, dass sie ihn nicht nehmen soll, obwohl der Welpe süß ist. Sie sagt dann, dass man das nicht macht, wenn man schon einen Welpen reserviert hat, einfach zu der Verkäuferin geht und sagt, dass man ihn doch nicht will.

    Dazu meint sie noch "Wenn wir keinen anderen Welpen finden, nehmen wir den".

    Aufjedenfall haben wir wieder ein Hundebett, Leinen, Halsbänder und co.

    Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, meine Mutter ist extrem stur.

    Gruß,
    Dominik

    Ich finde es toll, dass Du Dich nochmals meldest.
    Mehr als Deine Mutter aufmerksam zu machen kannst Du nicht, und Mütter haben eben auch das Recht ihre eigenen Fehler zu machen ;)

    Aber vielleicht kaufst Du Dir ja irgendwann mal einen eigenen Hund... und dann kann man die Sache anders angehen :smile:

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    Grundsätzlich würde ich das erstmal auch so sehen, aber wenn ich die Fragestellung hier richtig verstanden habe wurde der Hund ja eben NICHT von der Besitzerin übergeben.
    Jogi, was machst du da gerade...ist das ne unentgeldliche Nachbarschaftshilfe oder hast du mit irgendjemandem einen Betreuungsvertrag gemacht? Wer bezahlt dich?

    Hier könnte man sich sicher schon fragen, ob die Nachbarin überhaupt berechtigt war, den Hund einfach irgendwo unterzubringen, zumal die alte Dame ja vorher noch Angst vor den großen Hunden hatte.

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    Hallo!
    Also, das Tier hinter dem Rücken der alten Dame weggeben, ist eine Sauerei!!
    Ich versetze mich immer in die Lage der Betroffenen und finde das einfach furchtbar!!
    Hund kommt weg, als Nächstes suchen wir für Muttern ein schnuckeliges Pflegeheim, aber bitte nicht zu teuer, Tochter will ja schliesslich auch noch was haben .....
    Da könnte ich mich stundenlang aufregen!!
    Bei mir käme die Tochter nicht in die Hütte!!

    Deine Phantasie brennt Dir durch.
    Woher nimmst Du die Vermutung, dass die Tochter die Mutter abschieben und abzocken will?