Ich mag "russischen Humor", er ist natürlich etwas anders
Das merkt man auch bei den Witzen, manche finde ich irre komisch, andere lassen mich eher ratlos zurück ![]()
Beiträge von Schnaudel
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Ich denke ja der Sachverständige sitzt am längeren Hebel.
Ich habe den beiden Beamten ja auch einen Kaffee mit Kuchen angeboten, so hätte Emma auch gesehen
"ok die setzen sich hin alles ist ok" und es hätte bei uns allen die Spannungen genommen! Außerdem macht man es schon aus Höflichkeit, sie haben dankend abgelehnt was ich wiederum unhöflich fand.Wenn es so ist wie bei uns, dann dürfen Beamte sich nicht einladen lassen (hier stehen gerade Müllwerker vor Gericht, die sich zur Currywurst einladen ließen...).
Mein früherer Chef wollte mal auf dem Ortsamt wegen sehr aufwändiger Angelegenheiten einen Kasten Pralinen dalassen... nüscht zu machen, haben die glatt abgelehnt (das mal im Kontrast zu einem gewissen Herrn Wulff)....
Also hak die beiden Knaben ab... und wende Dich angenehmeren Dingen zu
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Oh Mann - ob hier wohl scharf geschossen wird? Ausprobieren wollten wir es nicht...Externer Inhalt img819.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Gefällt mir, würde ich hier auch gern aufstellen...."Parken verboten - sehr böse Hauseigentümer"
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Na ja, ehrlich gesagt hätte ich auch nicht so viel Lust an der Haustür von einem Hund gestellt zu werden, der dann auch noch auf mich zustürmt (völlig unabhängig ob klein, groß, schwarz oder weiß).
Gerade wenn Du selbst den Hund noch nicht genau kennst, solltest Du solche Situationen besser managen.
Mein Hund darf z.B. überhaupt nie Leute an der Tür "begrüßen", sondern hat auf seinem Platz zu bleiben.Dass die beiden nun "vorsichtig" waren ist ihr gutes Recht. Ich denke auch nicht, dass sie betont "freundlich" zu Deinem Hund sein müssen. Also ich kann hier nicht so viel Schlimmes von den Beamten sehen.
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wenn ihr Interesse daran habt, kann ich gerne stilistisch daran arbeiten, sodass es ein brauchbarer Aufklärungstext wird - ernst gemeint.Aufklärungstexte sind ja immer etwas schwierig... meist fallen sie ja nur auf fruchtbaren Boden, wenn vorher schon Interesse an Veränderung vorhanden ist.
Und zugegebenermaßen ist es nicht leicht, ohne den erhobenen Zeigefinger zu arbeiten.
Für mein Empfinden ist der Text zu lang, und ich würde die Aufteilung in Wissende und Unwissende mal auflösen.

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Diese Menschen unterschätze ich zu Recht, zumindest in puncto Hund.
Und dass ich mehr Ahnung habe, was Hundeerziehung angeht, als SOLCHE Menschen, kommt ja nicht daher, dass ich mit einem tollen Gehirn geboren worden bin, nein: ich habe wie ihr etwas dafür getan. Ich habe mich bemüht. Und das könnten diese Menschen auch - wenn es ihnen das wert wäre.Ob das nun der fiktive Autor
von sich gegeben haben mag oder es Deine Einstellung ist, ich empfinde es als anmaßend. Und allein die Dichotomie Ich/Wir und "solche" gefällt mir persönlich nicht so. -
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Hmm... eigentlich hatte ich mit einer anregenden Diskussion gerechnet. Aber anscheinend wird hier nur mit Gift gespritzt. Als ich das letzte Mal hier war (ist ein paar Jahr her) war das anders.
In meinen Augen sehr schade.
Negative Kritik hätte ich mir ja gewünscht. Aber doch bitte konstruktive...
aber Danke für das Lob an die anderen
...seufz.
Nix seufz.
Es kommt einfach nicht gut, wenn man sein Gegenüber unterschätzt und sich selbst überschätzt.
Es hat etwas von: ich erklär Dir mal die Welt, Baby.
Du möchtest einen Dialog? Dann solltest Du nicht mit asymmetrischer Kommunikation einsteigen.Inhaltlich ist ja an Deinem Text gar nichts auszusetzen

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Ich habe das erste Mal über das Sticker Sarkom (dort bekannt unter TVT) in einer schwedischen Hundezeitschrift gelesen. Eine ganze Doppelseite voll mit Informationen.
In Schweden hat das Thema die große Runde gemacht, nachdem bei einem Import-Hund aus Rumänien diese Krankheit diagnostiziert wurde.
In dem Artikel steht auch, dass schwedische TÄ bei der Diagnose und Behandlung noch keine große Erfahrung haben (also ähnlich wie hier).
Vielleicht wäre es eine Idee, sich hier ebenfalls an Zeitschriften zu wenden.
Bei der Auswahl wäre ich allerdings (wie auch beim TV) wählerisch. Wird das Thema zu reißerisch aufgemacht, schürt das eventuell die Stimmung gegen Auslandshunde.In dem Artikel wurde auch ein schwedischer Experte genannt, ich stelle den Link mal ein. Vielleicht nützt es Dir oder jemand anderem, der Informationen sucht und braucht.
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Ein weites Feld

Macht uns der medizinische Fortschritt nun glücklich oder unglücklich?
Ich kann Erfahrungen nicht in Bezug auf mich selbst, aber auf unsere früheren Familienhunde beisteuern.
Ganz gegensätzliche.
Unser erster Hund starb im Alter von 13 in seinem Körbchen. Damals checkte man die Hunde noch nicht von oben bis unten durch - klar, wenn er Schmerzen hatte, dann gab es damals auch schon wirksame Schmerzmittel und Spritzen, aber der Hund wurde nicht von innen nach außen gedreht (zumindest bei uns auf dem Land nicht, wo die meisten TÄ damals eh mehr "Kuhdoktoren" waren).
Es lief seinen natürlichen Gang, Hund wurde älter, ruhiger, gebrechlicher, eines Tages legte er sich in seinen Korb und in der Nacht darauf verstarb er, die ganze Zeit war meine Mutter bei ihm - ich will das hier bestimmt nicht romantisieren, sterben ist kein leichtes Geschäft.Der andere Hund (mehrere Jahre später) hatte viele Krankheiten, die dann auch behandelt wurden, es gab mittlerweile spzialisierte Kleintierpraxen, die alternativen Heilmethoden hatten Einzug gehalten... Also viele, viele TA-Besuche, die Hund und Halter durchzustehen hatten.
Letztendlich ist auch er 13 geworden, aber realistisch gesehen: ohne Unterstützung wäre er nie und nimmer so alt geworden.
Er wurde eingeschläfert, weil er sich nach unserem Empfinden nur noch gequält hat.Die Verarbeitung ist völlig anders, wenn der Hund "natürlich" stirbt. Es tut sauweh, aber man kann einen natürlichen Lauf der Dinge viel leichter akzeptieren als die herbeigeführten Entscheidungen. Da bleiben immer Fragen wie: zu früh, zu spät oder gar falsch?
Ich denke, durch den hohen Standard unserer medizinischen Versorgung stellen wir uns auch selbst ein Bein: wir wissen so viel über den Zustand unserer Vierbeiner, dass "ständig Handlungsbedarf" besteht.
Wir behandeln alles, auch z.B. Herzkrankheiten, verlängern so ihr Leben - und nehmen ihnen vielleicht die "Chance" eines gnädigen Todes und verlängern ihre Altersphase.Ich mache das gar nicht anders, der Alph kommt zum TA, Blutbilder werden gemacht....
aber leben unsere Hunde wirklich besser?
Ich weiß es nicht. -
Wie gesagt, ich bin auch für ein Gespräch mit der Tochter, aber das kann natürlich so enden, dass der Hund vielleicht doch wegkommt. Darüber muss man sich klar sein.
Es ist ja schwierig zu bewerkstelligen (wir hatten ebenfalls eine altersdemente Person in der Familie).
Die Pfleger/Helfer usw. sind vermutlich nicht rund um die Uhr da, wie will man die alte Dame hindern, mit ihrem Hund rauszugehen? 24/7 Aufsicht ist doch sehr mühsam, und andererseits: will man das, solange sie auch noch Dinge allein schafft? Das ist dann ja wie Knast.An Auflagen wird sie sich vermutlich selbständig nicht halten, wenn sie schon jetzt auf die Leine verzichtet.
Ganz schön schwierig. In deren Haut möchte ich nicht stecken, ehrlich.