Beiträge von Schnaudel

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    [...]
    Und wenn man dann zu dem Punkt kommt, dass gewisse Gruppierungen z.B. "Urkost" tatsächlich behaupten durch Rohkost schwere Krankheiten heilen zu können...ich möchte niemandem zu nahe treten...aber wie soll das denn bitte funktionieren?
    Gibt es dazu irgendwelche Studien?
    Hab auf die Schnelle erstmal nix gefunden...

    Ich denke, man fährt mit dem Grundsatz "Hüte Dich vor kategorischen Aussagen seitens der Anhänger" ganz gut.
    Meist ist dann die kritische Distanz etwas verloren gegangen, wobei man einzelne Wirkungen oder Aspekte durchaus positiv sehen kann.
    Sicher ist Rohkost als Ergänzung zur Nahrung (für den, der es verträgt) positiv, viele der Rohkostideen kann man ja in seinen Ernährungsplan einbauen.
    Ausschließlich würde ich persönlich mich nicht so ernähren.

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    Wie du solche Aussagen findest ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Wo du ein Heilsversprechen siehts ... weiß ich auch nicht. Ich fragte ursprünglich nach anderen Rohköstlern zwecks Austausch und schildere hier lediglich meine Meinung und meinen Standpunkt. Was andere Krebskranke tun muss jeder für sich selbst entscheiden. Die von mir nicht näher betitelten Quellen sind alle öffentlich zugänglich, es kann sich jeder selbst darüber informieren und darf glauben was er mag.

    Ich finde es schade, dass Du so abweisend auf eine höflich formulierte Meinung reagierst. Wenn Du öffentlich schreibst, musst Du auch mit öffentlichen Reaktionen rechnen.
    Solltest Du Dich beleidigt fühlen, das war nicht meine Absicht.

    Allerdings ist das, und auch die abwertenden Worte über die Schulmedizin, nicht gerade überzeugend.

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    Naja, ethische Gründe - bei uns ist es ganz klar die Gesundheit! Ich weiß von einigen Krebskranken, die mit Rohköstlicher Ernährung selbst Krebs im Endstadium besiegt haben und jetzt gesünder und fitter sind denn je.Wir sind noch auf dem Weg der Gesundung aber wir sind auf dem absolut richtigen Weg. Klar gibt es Tage mit Durchhänger und auch mal Tage wo man sich an das eine oder andere Gericht erinnert und denkt hmmm das würd jetzt schmecken. Aber die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen ... .

    Conny, bitte nimm es mir nicht übel, aber solche Aussagen finde ich -egal in welcher Hinsicht- nicht in Ordnung.
    Solche Heilsversprechen sind relativ unrealistisch, und Du wirst mir sicher nicht widersprechen, wenn ich sage, dass sicher nicht jeder Krebskranke ohne Gefahr (z.B. Mangelerscheinungen) eine solch radikale "Diät" fahren darf.
    Wenn es in Eurem Fall gut und hilfreich und am besten auch vom Arzt begleitet ist, dann finde ich es prima, dass Ihr Euren Weg gefunden habt.

    Wer viel körperlich arbeitet, soll und darf sich meiner Meinung nach doch auch anders ernähren...
    Das Problem bekommen doch eher wir Sesselpupser, die wir uns aber noch ernähren als würden wir von morgens bis abends auf dem Feld arbeiten...

    Ich denke einfach, der Mix macht es. NUR tierisches Fett à la 50er mit dick Butter, Mayo und Rauchwürstchen ist für den Organismus sicherlich nicht die Krönung.

    Wenn man tierische und pflanzliche Fette mixt, Eiweiß und auch Kohlenhydrate, sprich von allem etwas isst, nicht Unmengen Zucker schaufelt, auch mal Obst und Gemüse isst - wo ist das Problem mit einzelnen Nahrungsmitteln? Ich hab da keins.

    Ich habe als 1968 Geborene jetzt in der Jugend so einige Zwangsmodewellen mitgemacht, insbesondere Rohkost und Frischkornbrei. Beides kann mein Organismus nicht verwerten, ich hatte nur Bauchschmerzen... trotzdem es ja als megagesund gilt :roll:
    Gegartes Gemüse und Vollkorn(back)waren sind kein Problem, letzteres macht mich länger satt, und es geht mir besser als mit Auszugsmehlprodukten.

    Sich ein wenig Gedanken über (für sich) gute Ernährung zu machen ist sicherlich nicht verkehrt, vielleicht ist es allgemein ganz gut zu viel künstliche Stoffe (Farbstoffe, Aromen, etc.) zu vermeiden.

    Ansonsten gilt: der Mensch ist ein zähes Tier... noch zwei Generationen vor mir haben ihr Leben ohne Kunstvitamine und tausend Zusatzstoffe gemeistert... ohne eklatante Mangelerscheinungen.

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    Ja , Sie ist 35.
    Also um einieges älter als Ich...
    Aber sie hat in Ihrem leben wohl viele Dinge einfach nicht gelernt..zB so mit dem Geld zuhaushalten um sich und den Hund die letzen tage des monats versorgen zu können. Da bin ich oft eingesprungen.

    Na ja, eine Sucht macht das Haushalten mit dem Geld eben sehr schwierig.
    Wie gesagt, ich habe Mitleid mit Deiner Nachbarin, auch eine Sucht ist eine Krankheit, die uns alle treffen kann.
    Aber ich denke, es wird schwer für sie, die Dinge in überschaubarer Zeit zu ändern, denn schließlich ist sie schon ziemlich weit unten in der Spirale angekommen und schafft es nicht, sich um sich zu kümmern.
    Das braucht auch Zeit um ins Lot zu kommen.
    Aber mal abwarten, vielleicht bekommt sie ja auch Hilfe an die Hand, um ihr Leben zu meistern.... aber so wie bisher kann es für den Hund auch nicht weitergehen... ganz viel Liebe reicht manchmal eben nicht.

    Hm, ganz doofe Situation.... Du sagst ja auch, dass sie geistig verwirrt war, da muss man den Verlauf abwarten, ob sie ihre Angelegenheiten zukünftig regeln kann/darf.

    Ich finde, Du hast auf jeden Fall das Richtige gemacht.
    Und auch wenn es mir für Deine Nachbarin leid tut, die Umgebung, die Du geschildert hast ist tatsächlich nichts für ein Tier. Stütze hin oder her, manchmal ist es für das Tier doch ein Segen, wenn es vermittelt wird.

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    dank der deutschen vorschriften bleibt mir nichts anderes übrig als den hund jaehrlich zu impfen, da dieser mit mir oder meinen eltern regelmaesig auf reisen ist. man muss jedes jahr eine neue ımpfung vorweisen, da sonst die einreise verweigert wird.

    Wohin fahrt Ihr denn?
    Wir sind auch auf Reisen, in den meisten EU-Ländern braucht man nur die gültige TW-Impfung, und da sind die meisten Impfstoffe für 3 Jahre gültig.

    Tja, ich hätte schon bei einem knochen- und/oder gelenkchirurgischen Eingriff für mich selbst totale Entscheidungsprobleme, ein Eingriff wäre für mich die "ultimaste" ultima ratio.

    Ich traue schon ähnlichen Arbeiten wie dieser Dissertation auf menschlichem Gebiet nicht so ganz über den Weg... weil ich letztendlich doch nie weiß, wie die "Interessenlage" des Verfassers ist.
    Dazu ist die untersuchte Menge der Hunde nicht sehr groß und alle sind an einer Klinik operiert worden. Je nach Geschick der Behandler kann es ja an anderen Instituten wieder anders ausfallen.

    Außerdem fehlt bei tierischen Patienten natürlich ein Faktor: man kann sie nicht über die Lebensqualität befragen. Ein Mensch hingegen kann schon in einer Studie Auskunft geben, ob es ihm insgesamt besser, gleich oder schlechter als vor der OP geht.

    Nachdenklich macht mich hier auch der Trend in der Humanmedizin, sich von vielen, vorher hochgelobten und in Massen durchgeführten gelenkchirurgischen OPs wieder mehr zu distanzieren, da der Nutzen hinter den riesigen Erwartungen zurückblieb.

    Von daher meine (höchst) persönliche Meinung: präventiv würde bei mir OP-technisch gar nix laufen. Nicht alles, was man diagnostizieren kann, wird auch relevant. Hätte ich den Eindruck, dass mein Hund eingeschränkt ist, würde ich an konventionellen Mitteln alles ausschöpfen, was geht. Dazu kann auch die intervallartige Gabe von Schmerzmitteln gehören.
    Eine OP gäbe es nur, wenn nix mehr geht... So würde ich es auch für mich und meinen Körper halten.