Zitat[...]
Ich kann mich nämlich nicht auch nur ansatzweise daran erinnern, das vor Ankündigung der EM, so ein aufheben um das Thema gemacht und es so "intensiv" behandelt wurde. Traurig aber wahr.
Wie gesagt, Tötungen von Hunden gab es in der Ukraine auch schon vor der EM, obwohl im Jahr 2005 ein Gesetz verabschiedet wurde. Dies wurde von örtlichen Behörden aber häufig ignoriert:
http://ru.wikipedia.org/wiki/%C1%E5%E7….83.D1.81.D1.8C
Was hier in den Diskussionen auch völlig ignoriert wird, ist dass die Bewohner geplagter Stadtviertel teilweise zur Selbsthilfe gezwungen werden, wenn die Behörden sich des Problems nicht annehmen, auch wenn das zynisch ist.
Es gibt in der Ukraine und in Russland inzwischen eine ziemlich starke Doghunter-Bewegung, zweifelhafte Privatleute, die das Hundeproblem lösen, meist mit einem Medikament, das für Hunde hochgiftig ist, Isonazid.
Mir ist diese Diskussion insgesamt zu eindimensional. Es ist für mich keine einfache Lösung in Sicht. Ziehen sich die Kommunen zurück, lösen es die Privaten, und sicher nicht schöner. Viele Menschen haben auch einfach keine "Lust" mit Unmengen von streunenden Hunden zu leben, ob UNS das nun gefällt oder nicht.
Eine Infrastruktur lässt sich nicht aus dem Boden stampfen, dann müssten ja auch noch viele vor Ort einen Secondino adoptieren wollen, ich glaube auch so weit sind wir dort noch nicht.
Fazit für mich: selbst wenn die offiziellen Stellen sich zurücknehmen ist das Problem für die Hunde, um die soll es ja gehen, nicht ansatzweise gelöst. Vermutlich wird das eine Geschichte, deren Lösung Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird.