Zitat
@ Schnaudel - man hat ja versucht der Population Einhalt zu gebieten, in dem man angeboten hat die Hunde zu kastrieren und wieder an die Plätze zurück zu bringen, aber dies wurde abgelehnt, weil man es als Einmischung gesehen hat.
Es gibt und gab solche Projekte, auch ganz ohne westliche Tierschützer, sie laufen dort unter dem Kürzel OSV (otlov, sterilizacia, vozvrat - einfangen, sterilisieren, zurückbringen).
Die Erfahrungen sind in der russischen Föderation und der Ukraine eher gemischt. Das Problem ist hier, dass man einen sehr hohen Anteil der Population erfassen muss (Geld), und fortwährend am Ball bleiben muss. Zudem funkt es nur, wenn keine neuen Hunde nachkommen, d.h. auch die Haushunde kastriert werden (Geld?).
Solange sich die Population nicht verkleinert, wird die Akzeptanz dieser Hunde nicht steigen - und dann sind wir wieder bei den Doghuntern, die sicherlich keine Unterschiede machen.
Eigentlich eine schöne Lösung das OSV, hat aber leider nicht überall funktioniert. Von daher finde ich es auch nicht richtig, alles so hinzustellen als müsste man den Leuten dort erst mal den richtigen Umgang mit ihren Problemen lehren, weil sie selbst von nix wissen ("Wir" - wer ist denn wir- kommen und zeigen Euch dann mal wie Ihr Eure Probleme anfassen müsst - das kommt nicht so gut an, vermute ich).
Die Regierung ist nochmals ein Einzelproblem, ebenfalls die korrupten Strukturen vor Ort, das macht natürlich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auch nicht leichter.