Beiträge von Schnaudel

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    naja aber wenn die kinder angst vor hunden haben?!

    Tja, ich bin von mir ausgegangen...
    Kurioserweise zog unser erster Familienhund bei uns ein, weil ich eine panische Angst vor Hunden entwickelt hatte (da war ich vier), und meine Eltern auf keinen Fall wollten, dass sich das festigt.
    Aber die hatten auch schon ein wenig Erfahrung mit Hunden, und auch die Auswahl erfolte sorgsam, vom Züchter, mit Papieren, nachdem sie mit mir zusammen dort zum Kennenlernen waren.
    Hat ja auch gut geklappt :D

    Das tut mir wirklich, wirklich leid für Dich.

    Ich möchte gar nicht viel dazu sagen, aber auch der Gedankengang Deines Tierarztes des Vertrauens hat seine Berechtigung.
    Nach dem jetzigen Vorfall kann man Robby ja nur in ganz kompetente Hände vermitteln und vermutlich müsste lebenslang auf ihn geachtet werden. Wer nimmt so einen Hund? Was passiert, wenn er dort noch ernsthafter verletzt?
    Wäre es für Robby gut, lebenslang im TH zu bleiben?

    Das sind alles sehr schwierige Überlegungen, und ich drück Dir die Daumen, dass Du zu einer Entscheidung kommen kannst, ganz egal, wie sie ausfällt.
    Alles Gute!

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    [...]

    So wie es sich abzeichnet, wird dieser Hund einer von vielen sein, der nach einem halben Jahr so schnell verschwindet wie er gekommen ist.
    Haben wir hier im Umfeld auch, leider....

    Na Gott bewahre... es ist schrecklich für den Wanderpokal Hund, aber ich finde es auch für die Kinder schlimm.
    Ich hätte es mit 7 wohl kaum verkraftet, wenn innerhalb kurzer Zeit zwei Hunde verschwunden wären....

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    Hm, gute Frage.
    genauer beschrieben hat sie es nicht. Ich glaube das kommt ganz drauf an, was sie im Umfeld gesagt bekommen haben... Auf jeden Fall im Nacken greifen "denn das macht die Mutter bei den Welpen auch" ob dabei geschüttelt wird, weiß ich nicht. Ich will nichts unterstellen, ws ich nicht weiß!
    Ob sie auch auf den Rücken legen etc, weiß ich ebenfalls nicht.

    Vielleicht ganz gut wenn man es nicht so genau weiß...
    Ich glaub echt, ich würde mich versuchen, da abzugrenzen... wie gesagt, entweder bist Du Sündenbock, oder, wenn sie Deine Tipps nicht befolgen, und Narren haben manchmal Narrenglück und es geht gut, dann musst Du Dir auf jedem Familienfest anhören, wie toll doch ihr Hund ist, und das, obwohl, blabla

    Ich bin generell sehr hilfsbereit, aber in diesem Fall hast Du Dein Soll schon übererfüllt... :smile:
    Dass sie Dich lieb bitten dürften, wissen sie ja vermutlich.

    Wie gesagt, es gibt vieles, was wir nicht wissen...
    z.B. waren Resourcen im Spiel - wer hundeunerfahren ist, übersieht solche Details gern mal.

    Als Reaktion würde ich raten: auf keinen Fall Hektik, keine aggressiven Machtdemonstrationen - kann nach hinten los gehen, Ruhe bewahren, sich selbst nicht in Gefahr bringen...
    das wäre mein Erste-Hilfe-Kästchen, dann sollten sie sich Hilfe und Begleitung holen (was sie vermutlich eher nicht tun werden).

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    Mein eigentlicher Gedanke war ja beim erstellen des Threads, wie man reagiert, wenn sowas passiert.
    Und ob ich recht habe, das ein 7monatiger Hund keine Rangordnung mit den Kindern und dem Ehemann festlegt.

    Schnaudel, so habe ich das noch gar nicht gesehen...

    Ich glaube an Rangordnungen nur in der Bundesliga und eventuell unter Hunden selbst...
    Sie ist erst den 4. Tag da, die hat sicherlich noch andere Sorgen...

    Phh, ich kann mir das Umfeld ja so einigermaßen vorstellen ;)

    Keine Ahnung, das kann alles sein.
    Wenn sie hundeunerfahren sind, vielleicht überfordern sie die Kleine auch mit Getatsche und Duuuzi, und sie wehrt sich...
    Vielleicht ein Sozialisationsfehler, wenn man so wenig über die Vorgeschichte weiß...
    Wenn die Kinder Angst vor Hunden haben, vielleicht agieren sie hektisch...

    Kennt der Hund denn Außenreize? Wenn ich Katzenklo höre, dann denke ich sofort an "kein Gassi"...

    Eigentlich denke ich, sie müssen auf die Nase fallen. Wenn sonst irgendetwas schief läuft, dann gibt es praktischerweise immer nur einen Schuldigen: und das bist DU. Und sei es nur, weil Du einen inkompetenten, blöden Trainer angeraten hast.... ;)

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    Fakt ist aber doch, dass man nicht ob nun EM oder nicht, die Augen vor diesen Problemen nicht verschliessen sollte.

    Dort herrschen andere Sitten - ob ich die nun gutheisse oder nicht - es muss was geschehen und zwar für alle Beteiligten - Mensch und Hund.

    Susanne und Xena

    Da treffen wir uns dann ja. (Ich persönlich hoffe ja auch immer, dass eine Steigerung des Lebensniveaus eines Landes letztendlich auch eine Verbesserung für die Tiere nach sich zieht...)

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    @ Schnaudel - man hat ja versucht der Population Einhalt zu gebieten, in dem man angeboten hat die Hunde zu kastrieren und wieder an die Plätze zurück zu bringen, aber dies wurde abgelehnt, weil man es als Einmischung gesehen hat.

    Es gibt und gab solche Projekte, auch ganz ohne westliche Tierschützer, sie laufen dort unter dem Kürzel OSV (otlov, sterilizacia, vozvrat - einfangen, sterilisieren, zurückbringen).
    Die Erfahrungen sind in der russischen Föderation und der Ukraine eher gemischt. Das Problem ist hier, dass man einen sehr hohen Anteil der Population erfassen muss (Geld), und fortwährend am Ball bleiben muss. Zudem funkt es nur, wenn keine neuen Hunde nachkommen, d.h. auch die Haushunde kastriert werden (Geld?).
    Solange sich die Population nicht verkleinert, wird die Akzeptanz dieser Hunde nicht steigen - und dann sind wir wieder bei den Doghuntern, die sicherlich keine Unterschiede machen.
    Eigentlich eine schöne Lösung das OSV, hat aber leider nicht überall funktioniert. Von daher finde ich es auch nicht richtig, alles so hinzustellen als müsste man den Leuten dort erst mal den richtigen Umgang mit ihren Problemen lehren, weil sie selbst von nix wissen ("Wir" - wer ist denn wir- kommen und zeigen Euch dann mal wie Ihr Eure Probleme anfassen müsst - das kommt nicht so gut an, vermute ich).

    Die Regierung ist nochmals ein Einzelproblem, ebenfalls die korrupten Strukturen vor Ort, das macht natürlich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auch nicht leichter.