ZitatIch finde das einen interessanten Aspekt - aber wer kann denn zu 100% sagen, daß das von der Kastration kommt, und nicht etwa von einer souveränen Hundeführerin, die ihrem Hund über die Jahre gezeigt hat, daß ihm nichts passiert, ihm Selbstbewußtsein beigebracht hat und ihm beigebracht hat, ihr zu vertrauen? Gerade bei ängstlichen Hunden sagt man doch, daß der Schuß gut mal nach hinten losgehen kann, wenn kastriert wird. Insofern kann man nicht einfach sagen, die Kastration hätte diese Souveränität gebacht. Kann sein - muß aber nicht sein.
Dieser interessante Aspekt gilt doch immer.... man weiß nie, was wäre wenn.
Mein Rüde hier ist unkastriert, aber ich kann nicht sagen, ob diese Entscheidung nun richtig war oder nicht.
Sicherlich überkommen mich manchmal Zweifel. Ob es für ihn das Beste war?
Und letztendlich: wenn die Halter mit ihrer Entscheidung für eine Kastra glücklich sind, somit entspannter: kommt das nicht auch dem Hund zugute?
Ich habe bei meiner Entscheidung mein Bestes gegeben, trotzdem könnte sie falsch gewesen sein. Von daher würde ich bei keinem sagen "so muss es sein".