Beiträge von Schnaudel

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    Ich finde Kritik alles andere als schlecht - im Gegenteil, es ist doch notwenig, um besser zu werden.
    Kritik bedeutet aber auch, dass manche Leute imselben Boot sitzen und andere widerum diese Kritik nicht nachvollziehen können. Warum dürfen die Leute dann nicht Kritik an der Kritik üben?
    [...]

    Klar darf man Kritik an der Kritik üben, nur weil einige etwas kritisieren haben sie nicht automatisch Recht! Wie gesagt: mehr Sperrungen würde ich persönlich auch zweifelhaft sehen, schnell kann man den Eindruck bekommen, dass unbequeme User "weggedrückt" werden.
    Mir ging es einzig und allein um die Form der "Kritik an der Kritik" und auch da müssen wir ja nicht einer Meinung sein. :smile:

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    Ich verstehe deinen Beitrag nicht. :???:
    Muss denn jeder zwingend stärkere Sanktionen gut finden? Woher weißt du, wer worüber nachdenkt?

    Nein, ich finde das auch zweifelhaft, denn stärkere Sanktionen haben auch Nachteile.
    Aber ich finde es komisch, wenn man sich an einem Wort aufhängt, um sich zu produzieren. Das machst nicht nur Du hier, das muss ich ehrlicherweise zugeben, es fiel so ins Auge.

    Wenn Kritik kommt, dann wird hier alles gemacht, um diese abzuwehren, anstatt einfach mal zuzuhören. Entweder ist der Kritiker falsch ("zu zart besaitet").
    Er hat das "falsche" Wort gewählt (unterbelichtet, da machen wir jetzt mal einen auf dicke Hose)
    Er liest und profitiert hier zuviel, da darf er keine Kritik üben.
    Er könnte gefälligst auch abhauen.

    Sicher ist nicht jede Kritik auch berechtigt, aber könnte man nicht einfach mal drüber nachdenken? Was wir im Forum umsetzen können und wollen, das ist ja wieder eine andere Geschichte.

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    Ich würde sagen, all jene, die es immernoch kapiert haben, gehören zu den besagten unterbelichteten Usern, die durch Mods gesperrt werden sollen, sodass sie maximal noch mitlesen können! Klare Sache!
    :ironie:

    Tja, wer nicht richtig zitieren kann ist dann wohl auch nicht voll durchleuchtet (oh, ich habe gerade den Ironie-Smiley verloren, der das Ganze ja sooo lustig macht)... aber um sich an einem falschen Wort aufzuhängen, anstatt über den gesamt Vorschlag, nämlich strengere Sanktionen nachzudenken, dafür reichts gerade noch.
    Echt super!

    Hallo!
    Unsere TH-Genossen brauchen manchmal einen langen Atem in der Erziehung, das kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen :smile: Gerade das Alleinbleiben kann ein Problem sein, nicht jeder steckt das "abgegeben werden" so locker weg.

    Zum Alleinbleiben kann ich nur sagen, wie wir vorgegangen sind: wenn Dein Hund die drei Stunden nicht sicher schafft, dann würde ich nochmals ganz von vorn anfangen, d.h. mit ganz kleinen Zeitschritten. Hol Dir die Nachbarin mit ins Boot, kommuniziere auf jeden Fall, dass Du an der Sache arbeitest. Bau das Ganze nochmals auf. Was bei uns geholfen hat: wirklich, wirklich jeden Tag üben. Das war am Anfang ganz wichtig. Wenn es auch doof ist: auch an Sonntagen, damit für den Hund anfangs eine verlässliche Routine entsteht.
    Hilfreich ist auch, mit dem Hund vor dem Alleinsein eine Gassirunde zu machen, ihn allerdings dabei nicht hochzupushen.
    Und kein Brimborium bevor man geht. Einfach ruhig gehen.

    Zu der Schnappsache: ich halte es für ein Missverständnis, vom Hund zu erwarten, dass er es mag, wenn Fremde ihn streicheln. Meiner mag es definitiv nicht so gern. Von daher bist Du gefordert, solche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen.

    PS. Bitte den Hund nicht am Nacken packen, das kann er gar nicht einschätzen und verstehen. Eventuell verliert er das gerade aufgebaute Vertrauen in Euch.
    Das Nachhausegehen mag ein Kind als Strafe verstehen, der Hund kann es jedoch nicht mit seiner "Tat" verknüpfen.

    Hallo Unglücksrabe ...
    das hört sich ja bescheiden an.
    So ein Pech.
    Eigentlich sollten die Zähne, die die Lücke begrenzen noch Halt haben, manchmal kippen sie aber auch leicht Richtung Lücke, dann stehen sie etwas "schief"

    Implantat beim Hund? Keine Ahnung. Beim Menschen: Zum einen braucht ein Implantat genug Knochenmasse, diese muss notfalls künstlich vergrößert werden. Dann erst kann der Stift gesetzt werden, der einheilen muss, dann erst Aufbauten, sprich Zahn.
    Zudem muss ein Menschenimplantat immer besonders gut gepflegt werden.

    Ich weiß nicht, ob das beim Hund alles so machbar ist.

    Mich würde aber mal interessieren, was Deine Ärztin sagt.

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    Hatte vor kurzem Kontakt mit einem wunderschönen Labradoodle, der mich so begeistert hat, daß
    ich unbedingt einen Hund dieser Rasse haben möchte (stimmt es eigentlich, daß diese Hunde nicht haaren?)
    Wer kann mir einen guten Züchter in Bayern sagen? Leider weiß ich auch nicht, was so ein Hund
    kostet, kann nicht mehr als 500 Euro ausgeben.

    Danke für Eure Hilfe :hilfe:

    Nein. Es kann sein, dass sie wenig haaren, aber auch, dass sie haaren wie die Pest ;) Da es keine Rasse an sich ist, bleibt immer abzuwarten, welches Erbe sich "durchsetzt".
    Ebenso ist es mit dem Aussehen und der Größe, das kann sehr variieren.
    Ich würde raten, dass Du Dich mit beiden Ausgangsrassen auseinandersetzt und mit ALLEN Anlagen beider Rassen gut leben kannst. Denn was Du im Endeffekt bekommst ist ein wenig wie im Lotto spielen.

    Einen guten "Züchter" zu finden wird sehr schwierig sein, denn es gibt auf dem Gebiet nur Hobbyzüchter ohne ernstzunehmenden Verband. Bitte dabei sehr, sehr aufmerksam sein, denn gerade bei einem Modehund kann man schnell üblen Hundeverschacherern aufsitzen.

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    Sorry katinka aber ich sehe viele bei denen es klappt...ich kann kaum glauben das ein Kind bevor es drei oder vier ist kein Nein versteht....denn dann könnte man ja auch gleich warten mit der Erziehung bis das Kind 4 ist...

    LG

    Kinder sind einfach sehr, sehr unterschiedlich, von daher ist doch es völlig egal, was wie bei anderen klappt. Ich habe eine Zeit im Kindergarten gearbeitet, da hast Du es wirklich wie auf dem Präsentierteller. Einige suchen viel Körperkontakt, andere weniger, einige testen ständig, wirklich ständig, ob ein Nein ein Nein ist, bei anderen ist es leicht, Grenzen durchzusetzen.
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass jeder Hund eine Persönlichkeit ist, dass jedes erziehende Elternteil eigene Stärken und Schwächen hat, dann kann man doch leicht verstehen, dass einige Konstellationen nicht passen-
    und das ständige "andere schaffen das doch auch" irgendwie gar keine Richtschnur ist.

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    Also versuchen wir es weiter, in 1 1/2 Monaten muss er so weit sein dass ich ihn das 1. Wochenende ohne Bedenken bei meinen Eltern lassen kann. Ich hoffe sehr dass wir das hinbekommen.

    Ich habe mir jetzt mal diesen einen Satz heraus gepickt, und zwar mit Absicht.
    Meiner Meinung nach spiegelt dieser Satz den Kern des Problems.

    Ich denke, Ihr geht mit viel zu großen Erwartungen an den Hund heran.
    Ihr habt Euch, aus welchen Gründen auch immer, für einen Hund mit Vergangenheit ausgesucht.
    Da sind solche starren Erwartungshaltungen ziemlich kontraproduktiv, denn sie setzen Euch und auch den Hund unter Druck.
    Es kann sein, dass der Hund nie so wird, wie Ihr das erhofft. Dass man ihn sein Leben lang auf gewisse Art managen muss, sei es mit einer Box oder in gewissen Situationen mit Maulkorb. Da sollte man sich am Anfang fragen: "Könnte ich auch damit leben?"
    Könntet Ihr damit leben, dass der Trainings- und Lernprozess eventuell ein sehr langer Weg wird? Dass es trotzdem sein kann, dass der Hund Euch beißt auf diesem Weg?
    Denn ich glaube nicht, dass die Lösung des Problems in einem in die Seite Kneifen da ist. Im Zweifel kann das auch eine heftige Gegenreaktion auslösen, gerade in einer Phase, in der ein solcher Hund noch kein Vertrauen in Euch aufgebaut hat (er ist gerade 11 Tage da, oder).

    Hat Euch das Tierheim auf solche Probleme nicht vorbereitet? Meiner Meinung nach gehört das zu vernünftigen Vermittlungen dazu. So wie ich auch meine, dass Tierschutzhunde nicht zwingend zu jedem und in jede Lebenssituation passen.