Beiträge von Schnaudel

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    Schade, dass das jetzt ins Lächerliche gezogen wird...

    Ich find das gar nicht schlimm, wenn "Otto-Normal", die ganzen Begriffe der Lerntheorie nicht richtig einordnen kann...
    Aber sich dann soooo... weit aus dem Fenster zu lehnen...mehrmals zu versuchen die anderen wie die Deppen aussehen zu lassen, obwohl man es selber nicht weiß, und genau das hast du getan Gaby(!), das ist doch einfach nur schade.
    Wir reden hier eigentlich "nur" über positive Strafe - der Zufügung eines unangenehmen Reizes um ein anderes Verhalten abzuschwächen...
    Da gibt es Vorteile, da gibt es Risiken...das kann nicht die einzige Erziehungsmethode sein, nichtmal die, die am häufigsten angewandt wird...darüber würd ich so gerne diskutieren, warum geht das nicht?

    Vielleicht löst das Wort Strafe einfach negative Reaktionen aus.
    Baumann schlägt stattdessen das Wort "Korrektur" vor, weil Strafe immer eine moralische Komponente hat, ein Hund aber nie im menschlichen Sinne moralisch handelt.
    Bei Strafe denken viele an den Rohrstock, auch wenn es nicht so gemeint ist.

    Ich denke mit "positiver Korrektur" erziehen sicher die meisten ihre Hunde, und damit ist nicht die hier überstrapazierte Senge gemeint. Dazu würde auch u.a. gehören, vom Tonfall und der Stimme lauter zu werden, wenn die Situation es erfordert.
    Die Risiken bleiben allerdings gleich... bölke ich 50% des Tages mit dem Hund herum, dann stumpft er ab.

    :hallo:
    Was die Hamburger TH betrifft: ich kenne beide, der Alph kommt aus der Süderstr.
    Was stimmt: man kommt dort nicht auf Interessenten zugestürmt und ruft: Ah, Sie wollen einen Hund von uns, das ist aber toll, da schauen wir mal ;)
    Ich kann aber nur empfehlen, am Ball zu bleiben. Ich weiß nicht mehr, wie oft wir in der Süderstr. waren, aber es waren definitiv mehrere Male. Wenn man dort jemanden fragt, werden einem eigentlich auch Hunde vorgestellt, die in Frage kämen :smile: Der Bestand ändert sich dort auch sehr oft, ohne dass die Website immer gleich geändert wird. Dran bleiben lohnt sich (auch wenn gerade die Süderstr. sehr bescheiden angebunden ist).

    Das hindert Dich ja nicht daran, parallel nach Orgas zu schauen, die Pflegeplätze in und um Hamburg haben.

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    Ich habe mich vielleicht nicht so clever ausgedrückt. Es betrifft nicht nur Stöckchen, sondern im Prinzip jegliches Spielzeug. Stock stand nur für Spielzeug, weil Spielzeug vieles heißen kann und man sich unter einem Stock etwas vorstellen kann. Im Normfall spielen wir mit einem Plastikhuhn.

    Das habe ich mir schon gedacht :smile:

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    Ihr meint also, es wäre am sinnvollsten den "Aus" Befehl zu üben? Werden wir wohl auch so machen.

    Ja. Bevor Hund etwas machen soll, muss er überhaupt wissen, WAS man von ihm fordert.

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    Ehrlich gesagt hätte ich gehofft es gäbe "magische Zaubertricks" mit denen man den Hund dazu bringen kann, das Spielzeug aus Respekt abzugeben. Meine Eltern konnten mir ja auch Spielzeug abnehmen ohne dass ich dafür eine Belohnung bekommen habe. Das mit den magischen Tricks ist natürlich nicht so ernst gemeint, aber wenn man z.B. den Hundeflüsterer im TV sieht, sieht es doch so aus, als würde er mittels Körpersprache oder was auch immer die Hunde dazu bringen sich im unterzuordnen. Ist das dann alles nur Fake?

    Deine Eltern haben das sicher auch mit Dir geübt, und sind nicht aus heiterem Himmel an Dich herangetreten, haben "Rukkiwüh" gebrüllt und Dir das Spielzeug aus der Hand reißen wollen. Und Du warst als Kind eher auch kein instinktgesteuerter Beutegreifer ;)
    Tja, blöder Spruch, aber Respekt sollte man sich verdienen :D Da helfen auch keine Flüstertricks...

    Hallo!

    Einen Stock (wahlweise Knochen, Ball, Schuh, Eichhörnchen,...) wieder herzugeben ist eine Aufgabe, die ein Hund lernen muss und nicht von allein kann. Wenn Euer neuer Hund damit Probleme hat, dann würde ich davon ausgehen, dass er es schlicht nicht gelernt hat.

    Wichtig ist, dass Ihr als erstes beibringt, was das "Wort" "Aus" überhaupt bedeutet. Die Idee mit dem Tauschgeschäft ist doch schon mal gut. Und vor allem: wenn er nach dem "Aus" die "Beute" freigibt, dann loben, loben und loben. Ich würde erst mal in ruhigen Situationen zuhause das Ganze aufbauen, vielleicht mit einem Spielzeug, das er im Tauschgeschäft wieder rausgeben soll.
    Wenn er dem geworfenen Stock schon hinterhergerannt ist, ist er aufgedreht: dann etwas herauszugeben ist schon die Variante für Fortgeschrittene....
    Und vor allem: etwas Geduld mitbringen. In einer Woche ist noch kein Hundemeister vom Himmel gefallen. Der Hund muss sich auch erst mal eingewöhnen.

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    Aber, wie gesagt: Bei der Kombination von "unangekündigt" und "Kontrolle" als verbrieftem Recht für Wildfremde krieg ich echt eine Bürste und würde mich auf Abmachungen, sie sowas enthalten, niemals einlassen.

    Genauso ist es bei mir. Passt einfach nicht in mein Weltbild, dass mich als erwachsene Person irgendwer "unangekündigt" "kontrollieren" müsste.

    Ich hatte eine angekündigte Nachkontrolle (Alph kommt nicht von einer Orga, sondern aus dem städtischen TH).

    Das war für mich soweit auch in Ordnung, Termin wurde abgemacht, geschaut, ob der Hund gesund und munter ist - und vor allem bei uns wohnt. Das ist ja auch das, was man wirklich kontrollieren kann. Wie oft ich Gassi gehe, ob ich ein guter Hundehalter bin: wer wollte das wie kontrollieren?

    Was ich allerdings skurril fand: der Herr schaute sich bei uns um und meinte, wir hätten ja viele CDs, wer so viel Geld übrig hätte könnte ja wohl zahlendes Mitglied im Verein werden. Das haben wir dankend abgelehnt ;)
    Na ja, er war wirklich schon im sehr hohen Seniorenalter, ich hab das dann unter "Schrulligkeiten des Alters" abgehakt: auch wenn es im Kern unverschämt ist.

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    Meine Nachbarn haben nen neuen Hund aus dem TS. Sollte man sich drüber freuen, eigentlich. Als der alte endlich eingeschläfert werden musste, weil er mitten im Hof zusammengebrochen ist, sagte jeder: "endlich hat er es geschafft".

    Jetzt ist die Neue da, eine total süße Maus mit 3 Jahren. Angeblich waren alle "so froh, dass der Hund jetzt sooo ein tolles Zuhause gefunden hat".

    [...]

    Ich wünschte mir so, dass sie mal genauer hingesehen hätten. Bei der Vorkontrolle etc. Das ist doch alles Mist.
    Ich finds auch nicht toll, dass man keinen Hund bekommt wenn man keinen Garten hat - bei uns ist rundrum grün. Wenn man denn rausgeht.

    Oh man :hilfe: :sad2: :verzweifelt:

    Ich finde, das macht doch die Grenzen von Vorkontrollen absolut deutlich.
    Wie soll man die "Vorgeschichte" mit dem verstorbenen Hund herausfinden ?
    Bei einer Vorkontrolle die Nachbarn zu befragen finde ich absolut übergriffig, ich würde das nicht mitmachen, weder als Nachbar noch als Adoptant.

    Eigentlich sind die Vorkontrollen doch eine heikle Sache - Menschen begutachten den Lebensraum anderer, "schnüffeln" und bewerten auf gewisse Weise. Da sollte man schon sehr genau hinschauen, wer das charakterlich wuppen kann.
    Dass sich irgendwelche vermeintliche "Schlaufische" in Listen eintragen dürfen und dann auf die Menschheit losgelassen werden (ja, polemisch).... unangenehm.

    Zu der Ärgerei kann ich nicht viel sagen, ist hier halt ein recht ruhiges Viertel....
    Was mir aber zunehmend auffällt, ist zum Teil eine Distanzlosigkeit der Kinder (jetzt mal aller Konfessionen :D . Neulich beim Einkaufen, mein Hund war zuhause: liegt ein großer Hund angeleint ruhig vor dem Geschäft, Kind läuft hin und umarmt ihn hemmungslos... Eltern schlendern vorbei, sagen aber null und dann ziehen alle weiter.... und sowas in der Art sehe ich oft.
    Ich weiß schon, warum ich meinen Hund niemals anbinden würde... wenn dann was passiert, ist man echt Kalle Dummkopf....