Beiträge von Samojana

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    Ich weiß nicht, aber einen IBD Hund würde ich nicht fasten lassen.

    die Diagnose IBD steht nicht im Raum, sondern eher die Reaktion auf eine Unverträglichkeit. Auch Frau Dillitzer warnt in ihrem Buch davor, bei Durchfall zu füttern.

    O-Ton Dillitzer: Bei einer Entzündung des Darms lockern sich die Zellverbindungen zwischen den Darmzellen, was dazu führen kann, dass größere Eiweißmoleküle passieren und mit den Immunzellen in Kontakt treten können. Dadurch kann es zu einer Antikörperbildung kommen. Das bedeutet, dass das Tier zu einem späteren Zeitpunkt eine Futtermittelallergie ausbilden kann, wenn es bei Durchfallerkrankungen durchgefüttert wird. Bei Futterentzug regeneriert sich die angegriffene Darmschleimhaut nach kurzer Zeit wieder. Ebenso lässt sich durch Fasten der Durchfall oft beenden.
    http://www.bikerhaus.info/RusskiyToy/pri…pe=A&item_id=10

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    Eben beim Gassi kam wieder gelber schleimiger Brei :/


    Diese Schleimabsonderung ist so eine Art Frühwarnsystem des Darms, das etwas mit der Verdauung nicht stimmt.
    Produziert wird der Schleim von kleinen Drüsen im Darminnern, diese Zellen platzen nur, wenn der Darm durch reizende Substanzen in der Nahrung überfordert wird .
    Als erstes muß sich der gestreßte Verdauungstrakt wieder beruhigen, bevor die eigentliche Schonkostphase beginnt. Fasten und Trinken ist deshalb angesagt.

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    dann scheint unser TroFu ja nicht ungesund zu sein :D ;)

    Haben wir das richtige Futter für den Hund oder haben wir nur den richtigen Hund für dieses Futter?
    Diese Frage ist wesentlich bedeutsamer. ;)
    Bei den unterschiedlichen Bedürfnissen, die wir den Hunden angezüchtet haben, können gar nicht alle Hunde mit dem gleichen Futter glücklich werden.

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    , nach den Unterschieden von "gesunden" und "ungesunden" Zusammensetzungen zu suchen(...die fast 44000 DF-ler mal ausgenommen) ;)

    ob ein Fertigfutter egal in welcher Preisklasse "gesund oder ungesund" ist, erkennt man nicht an schöngefärbten Deklarationen, sondern nur am Hund selber. Das Fell und die Haut ist ja der bekanntlich der "Spiegel " der Gesundheit.

    In unserer westlichen Welt konzentrieren wir uns viel zu sehr nur auf die uns bekannten Vitamine und Mineralstoffe.
    Im asiatischen Raum werden dafür langgekochte Suppen ( Kraftsuppen) mit heilenden Wirkungen bevorzugt.
    Zitat: Die chinesische Heilkunde beschreibt das lange Köcheln der Zutaten einer Kraftbrühe als eine Transformation der Substanzen in Energie. Dieser Vorgang läßt sich mit der Herstellung einer Potenz durch Verschütteln in der Homöopathie vergleichen.


    Schau mal hier:
    http://www.westierevier.de/wbb2/thread.ph…a16c926da2ce035

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    Ja, das nehme ich auch an.
    Ich dachte eben, je weniger ich es koche, umso mehr Nährstoffe bleiben erhalten und es ist für den Hund noch ne Nummer natürlicher... :ka:

    du kochst das Fleisch ja nicht mausetot , sondern garst es nur durch. Je kleiner die Stücke ( Beispiel:Hackfleisch) sind, umso schneller kannst du den Garprozess beenden.

    Die wasserlöslichen Vitamine gehen eh ins Kochwasser über und das fütterst du bestimmt mit. Ein Vitaminverlust entsteht nur, wenn du das Wasser abgießen würdest.
    Die fettlöslichen Vitamine ( A,D,E,K) sind von der Struktur her sehr hitzestabil, d.h. über einen Nährstoffmangel brauchst du dir bestimmt keine Sorgen machen.

    Oft wird in dieser Beziehung von der Rohkostfront viel Mist erzählt bzw . geschrieben. ;)
    Bestes Gegen-Beispiel, für diese "Roh-macht-froh-um-jeden -Preis-Theorie" ist doch die langgekochte "Karottensuppe". je länger die Suppe kocht, umso wirkungsvoller wird sie.

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/med_sp…-lahmlegen.html

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    Aaaaaber, wenn ich so überlege, hat er zwar nix anderes gefressen, als die Tage davor, ich habe aber seit letzter Woche das Fleisch immer nur sehr kurz abgekocht, bzw. nur kurz überbrüht, so dass es zwar nicht mehr wirklich roh war, aber durchaus rohe Bestandteile enthalten haben kann/hat.

    ich denke, dass der Auslöser das mehr oder weniger rohe Fleisch war. Viele Nahrungsmittelallergene werden erst durch Hitze zerstört und dadurch für den allergischen Hund gut verträglich.
    Dazu kommt noch, dass rohes Fleisch schwerer verdaulich ist.