Beiträge von Samojana

    Zitat

    Moosmutzel, aber genau das ist doch das Problem. ;)
    Da wird mageres Fleisch gefüttert, püriertes Gemüse und ein Löffel Öl, die Ration liegt oft schon bei mehr als 3% des Wunschkörpergewichts und dann kommt die verzweifelte Frage, was man denn noch tun könnte, der Hund nähme immer mehr ab. l

    Unbestreitbar ist es wahrscheinlich die effizienteste Methode, um sehr schnell Körperfett abzubauen . ;)

    Zitat

    Hi,
    dem möchte ich widersprechen!

    zufällig beim googeln entdeckt. :D

    Spielen wir einmal ein gedankliches Experiment ( Tierversuch) durch, um den Laien unter euch zu verdeutlichen, welche Folgen diese Form der Fleischfütterung für die Ernährung eines Hundes für Folgen haben kann.

    In diesem Experiment spielen 2 Personen die Hauptrolle. Eine Hundebesitzerin, nennen wir sie
    Frau Müller und ihren Hund mit dem seltenem Namen Waldi.

    Frau Müller möchte ihren Liebling Waldi optimal ernähren. Fertigfutter macht krank ,
    wurde letztens in einem Bericht im TV erklärt und da der Hund vom Fleischfresser Wolf abstammt braucht er natürlich FLEISCH.

    In der Lieblingsillustrierten von Frau M. stand kürzlich auch ein Bericht über Fette. Wie gefährlich diese sind, das sie Gewicht und den Blutdruck nach oben treiben, die Adern und Gefäße verstopfen und es dadurch zu schweren Fettstoffwechselstörungen kommen kann.

    Frau M. beschloss daher, FETT sollte ihr Waldi aus gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen auf keinen Fall bekommen.

    Um sich noch ein bisschen schlauer über Hundeernährung zu machen, stöberte Frau M. im Internet und fand dabei eine supertolle Seite, in der auch etwas über Getreide stand. Frau M. bekam einen gewaltigen Schreck. Da stand: Getreide bildet im Darm Schlacken, Getreidestärke lagert sich in den Gelenken und führt unweigerlich zu schwerer Arthrose . Nicht nur das:

    Die Bauchspeicheldrüse wird überlastet und dadurch wird der Hund **** ihr Liebling Waldi,**** schwer krank.
    Als sie dann noch von Nierenerkankungen in diesem Zusammenhang las, stand für Frau M. felsenfest fest : Getreide in Waldi´s Futternapf… auf keinen Fall.
    Also ging Frau M. zum Metzger und holte fettfreies mageres Fleisch und fütterte ihren kleinen Schatz täglich damit.

    Nun geschah folgendes: Waldi wurde nach ein paar Wochen immer schlapper, das Fell wurde stumpf, glanzlos und ungeflegt aus und kurz darauf fiel es auch noch büschelweise aus . Und das ,obwohl Frau M. ihren Waldi jeden Tag 10 Minuten lang ausgiebig bürstete.

    Waldi mochte nicht mehr spazieren gehen , sah Frau M. nur müde und apathisch an und verschlief den ganzen Tag in seinem Hundekörbchen.
    ?

    Die Erklärung dazu:

    Was ist Eiweiss: Eiweiss liefert die wichtigsten Baustoffe für die Muskulatur, für Weichteilgewebe, Haare, Haut und Enyzme. ( Leber, Niere usw.)

    Energie: ist enthalten in fetthaltigem Fleisch oder Kohlenhydraten ( Getreide, Kartoffeln usw.)

    Was ist passiert:

    Waldi hat zwar jeden Tag seine fett-und kohlenhydratfreie Eiweissration bekommen, aber die Energie um dieses Futter zu verdauen ,fehlte in der Ration . Was Frau M nicht wusste : Zur Verdauung braucht der Organismus Energie, wenn der Hund spazieren geht, braucht er Energie, wenn er dem Hasen hinterher jagt, braucht er Energie und sogar wenn er schläft , wird Energie verbraucht.

    Durch diesen Energiemangel war der Organismus gezwungen Eiweiss zur Energiegewinnung heranzuziehen ((was auch geschieht, wenn der Hund zu wenig Fett und/oder Kohlenhydrate bekommt). Dieser Prozess ist sehr kräfteraubend und hat zur Folge, dass bei der sehr aufwändigen Umsetzung im Leberstoffwechsel giftiges Ammoniak entsteht. Dieser muss von der Leber entgiftet und von den Nieren als Harnstoff ausgeschieden werden. Beides bedeutet für Leber und Nieren eine erhöhte Belastung.
    http://westierevier.de/wbb2/print.php…b6935e45a9d5ffe

    Die Futtermenge, die ein Hund bekommen sollte ,hängt immer von der Energiedichte einer Ration ab. I.d.R. kennt der Barfanfänger diesen Begriff nicht. Es kann danach gar keine Prozentregel geben. So einfach wie immer dargestellt wird, gestaltet sich die Situation beim Aufstellen eines Ernährungsplanes daher nicht.

    Wäre es so einfach, einen Hund zu füttern, würden sich in der Hundehaltung Allergien, Ekzeme, Bewegungsstörungen und andere gesundheitliche Probleme nicht so häufen.

    Dies heißt aber nicht, dass die Regeln für jeden Hund anders sind. Im Gegenteil, es gibt zwei Grundregeln, die auf alle Rassen zutreffen und für alle wirksam sind. Der Hund benötigt Eiweiß und Energie. Es kommt nur auf das richtige Verhältnis und den Stoffwechsel des Hundes an.

    Das Beispiel mit der kohlenhydratreichen und nicht zu proteinlastigen Ernährung bei Herdenschutzhunden hatten wir bereits schon angesprochen. Auch eine Reihe asiatischer Hunderassen kommen mit große Fleischmengen überhaupt nicht klar und bei einer "Wolfsernährung" würden sie recht schnell an Nierenversagen verenden.
    Dagegen sind nordische Hunde mehr dem Eiweiß-Fett-Typ zuzuordnen.
    Die These, dass alle Hunde große Mengen an Fett vertragen, mag theoretisch zwar stimmen, erweist sich leider in der Praxis oft als folgenschwerer Irrtum .

    Guten Morgen Malika,

    bei einem Reizdarm ( IBS) ist die Wahrscheinlichkeit durch Stress Durchfall zu bekommen sehr hoch.
    Aber sobald wieder der normale Alltag eingekehrt ist, wird sich der Darm wieder beruhigen.
    Was die Abgabe der Kotprobe betrifft, stehst du ja nicht unter Zeitdruck. Ob du nun das Ergebnis noch diese oder erst nächste Woche bekommst, ist momentan eh belanglos.

    Zitat

    Barf ist erstmal nur: Bones and rare Food - also Knochen und rohes Futter ....
    der "Erfinder" ging davon aus das naturbelassene Lebensmittel die natürlichere und damit gesündere Ernährungsform darstellen.

    Stellt sich die Frage, wie der Hund bisher nicht nur überlebt hat, sondern sich überall auf der Welt mit durchaus gravierenden morphologischen Unterschieden zu z.B. schwer arbeitenden Leistungshunden entwickeln konnte. Etwa mit Barf a la Wolf ?

    Nach dem Motto: Fleisch, Knochen, Obst/Gemüse, Waage und Pürierstab und ab gehts! Ich bin nämlich der Auffassung, dass der Hund, seit er angefangen hat, mit dem Mensch zu leben, Stück für Stück auch seine Ernährung angepaßt hat, also seit mindestens 10.000 Jahren.
    Mich nervt, das beim Barfen ständig der Wolf als ungeeigneter Vergleich zum Hund herangezogen wird. Erstens ist es gar nicht möglich diese Ernährung zu kopieren und zweitens haben unsere Haushunde aufgrund der unterschiedlichen Rassezugehörigkeit völlig andere Ernährungsbedürfnisse.

    Mehr Sinn macht es, sich das Individuum , die Rasse,persönliche Lebensbedingungen, und seine evtl. Krankengeschichte anzusehen, und dann erst über eine geeignete Fütterungsstrategie nachzudenken und zu informieren..
    Hierbei sind gerade die Erkenntnisse der Epigenetik hilfreich . Erbkrankheiten sind bei Züchtern ein heiß diskutiertes Thema. Zwischenzeitlich sind mehr als 400 Erbkrankheiten beim Hund beschrieben und jedes Jahr kommen neue dazu.
    Mit laienhaftem Wissen gepaart mit einer Anfälligkeit für Verschwörungstheorien , wie Barf nunmal propagiert wird, kommt man nicht automatisch weiter.
    Denn gleichzeitig mit der BARF-Welle erscheinen auf vielen Ernährungsseiten angebliche Fakten über Fertigfutter und gekochte Nahrung die einfach nicht stimmen. Das empfinde ich als hochgradig unseriös!

    Das sind meine Infos dazu. Fragt sich , welche Regionen damit gemeint sind.

    Gesundheitliche Bewertung Nr. 048/2010 des BfR vom 17. September 2010

    Nieren und Leber von Pferden werden im Allgemeinen nicht verzehrt, da die Tiere meistens älter als zwei Jahre sind, wenn sie geschlachtet werden. Laut VO (EG) Nr. 854/200414 Art. 5 Nr. 3e) & Anhang I Abschnitt II Kap. V Nr. 1k sind Nieren und Leber von Tieren, die aus einer Region stammen, in der die Umwelt allgemein mit Schwermetallen belastet ist, für genussuntauglich zu erklären.

    http://www.bfr.bund.de/cm/208/bewertu…lplans_2009.pdf

    Zitat

    ]

    Damit mögen sich bitte diejenigen beschäftigen, die den Bedarf haben. Ich weiß, dass ich mir vor einigen Monaten schon einen Wolf gesucht und nichts gefunden habe - aktuell fehlt mir die Zeit dazu.

    nicht DU sollst einen LINK zur Gesetzesänderung setzen, sondern der Futterhandel. ;)
    Denn sonst ist nicht nachvollziehbar, ob diese Behauptung überhaupt stimmt.