Um den Auslöser konkret zuordnen zu können, ist jegliches Trockenfutter die schlechteste Wahl. Im Notfall kommt dafür höchstens kommerzielles Hypoallergenfutter infrage.
Zu beachten ist allerdings, dass ein nicht unerheblicher Prozentsatz (bis zu 30%)
der Hunde und Katzen auf die gleichen Inhaltsstoffe des kommerziellen Hypoallergenfutters mit den Symptomen der „Futterallergie“ reagiert, sie aber in gekochter Form problemlos verträgt
(z.B. Fisch und Kartoffeln oder Lamm und Reis).
Vermutet werden hier allergische Reaktionen auf Zusatzstoffe, künstliche Aroma-, Farb- oder Konservierungsstoffe oder evtl. „versteckte Allergene“ im Fertigfutter.
Siehe weitere Infos:
http://www.albrecht.eu/pdf/FP/56/DM_01.pdf
Futterallergie“/Kutane adverse Reaktionen
auf Futterbestandteile
Allerdings kann prinzipiell jeder Inhaltsstoff des Futters eine Unverträglichkeitsreaktion mit entsprechenden klinischen Symptomen hervorrufen. Generell werden die Inhaltsstoffe, die CAFR auslösen, regelmäßig aufgenommen, entweder mit dem Futter oder mit regelmäßig verabreichten Leckerli, Kauspielzeugen etc. Die sogenannten „versteckten Allergene“ werden meist unterschätzt, können aber große zusätzliche Probleme bereiten bzw. den Erfolg einer Hypoallergendiät verhindern:
Pflanzenöle können beispielsweise Mais oder Sojaöl, Milchproteine in Thunfisch in Dosen, in Hot dogs oder als Milchanteile wie Kasein, Kaseinat, Molke oder Laktose im Futter enthalten sein.