Suppe anstatt AB!
So funktioniert es!
Beiträge von Samojana
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Ich denke, bei diesem post kommt es nicht darauf an, dass man im einzelnen jeden Satz versteht.
Die Aussage zusammengefasst bedeutet m.M.n. lediglich, dass es keinen Sinn macht, die absoluten Zahlen des Berdarfswertes irgendwie zuzuführen, sondern man soll auch berücksichtigen, dass diese durch andere Faktoren im dem Hund zugeführten Futter wieder verändert werden (können).Genau so !
Entweder es wird komplett und ausnahmslos von A bis Zink gefüttert. In diesem Fall bestellt euch eine Vitamin-Mineralstoffmischung oder man lässt es ganz bleiben.
Für Proteine, Energiebedarf ( Kohlenhydrate/Fette) oder Vitamin D – für jeden Nährstoff gibt es im M/Z eine eigene Empfehlung.
Aber nein, diese Referenzwerte zählen für 99 % der Barfer überhaupt nicht.
Man möchte ja völlig anders füttern, Hauptsache nur schnell weg vom Industriekram.
Aber wenn man's oft genug nachbetet, wird dieser Unsinn zur Gewohnheit, und keiner merkt's.
Danke Malika! Wenigstens eine , die verstanden hat, was ich mit diesen Ausführungen bezwecken wollte.
Undzwar diese einseitige Fokussierung auf nur einen Mineralstoff mit dem Namen Calcium. -
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Ok, ich gebe dir eine kleine Übersetzungshilfe (Samojana-Deutsch, Deutsch-Samojana
Füttere wie du willst, es ist eh falsch.
Siehe Seite 89
http://books.google.com/books?id=_M0KC…%A4ltnis&f=true
Die Aufnahme von Calcium und Phosphor wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Ein auf dem Blatt Papier
errechnetes optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis ist kein Garant dafür, dass diese Mineralstoffe im Organismus verwertet werden können. Vitamine und Mineralstoffe arbeiten nur gemeinsam. Calcium und Phosphor sind keine Einzelkämpfer, wie viele meinen. Die Calciumaufnahme wird von vielen Faktoren beeinflusst1. Chronischer Magnesiummangel senkt den Calciumspiegel im Blut
2. Vitamin K und Vitamin D sind maßgeblich an der Aufnahme und Einlagerung von Calcium in die Knochen beteiligt
3. Zu viel Phosphor behindert die Calciumaufnahme
4. Phosphor aus pflanzlichen Nahrungsmitteln wird im Gegensatz zu tierischen Nahrungsmitteln nur zu einem geringen Anteil vom Organismus resorbiert.
5. ein Proteinüberschuss entzieht dem Knochen Calcium
6. ein Vitamin B 6 Mangel vermindert die Calciumresorption
7. zuviel Zink aus tierischen Quellen ebenfalls
8. Silizium unterstützt die Aufnahme von Calcium
Zitat: Meyer/ Zentek: In jüngster Zeit ist die Lebensnotwendigkeit von Silizium für die Skelettbildung erkannt worden. Silizium ist in stärkehaltigen Kohlenhydraten reichlich enthalten
9.eine geringe Borzufuhr vermindert den Blutplasmaspiegel von ionisiertem Calcium.Und last noch least: Wenn Fett schlecht resorbiert wird, ist die Calciumresorption vermindert, da Calcium vom nicht resorbierten Fett im Darm gebunden wird.
Das ist die richtige Übersetzung, Shalea!
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Ihr seht das falsch - man füttert am besten so, wie die letzten 2000 Jahre gefüttert wurde. Da sind zwar Mensch und Tier meist doch eher früh an allen möglichen Mangelerscheinungen und Krankheiten verreckt, aber nachdem sie sich immerhin fortpflanzen konnten, wird das schon richtig gewesen sein.
und was macht dich so sicher, das du richtig fütterst?
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Hallo, ich habe von einer Bekannten gehört dass Gelatine gut sein soll für die Gelenke. Habe mir nun welche besorgt aber ich weiss nicht genau, wieviel ich meiner Hündin (34kg) davon geben soll? Weiss das jemand? I
Gelatinehydrolysat. Keine Blatt-oder Pulvergelatine aus Tüten. :) Gelatine wirkt nur, wenn noch regenerationsfähiges Knorpelmaterial vorhanden ist. Die Dosierung liegt bei 20 g.
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokser…e=974122564.htm -
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Auch wenn bei uns ja alles wieder im Lot ist, reizt mich eine Ernährungsberatung hinsichtlich der eigenverantwortichen Fütterung aus der Sicht der Wissenschaft schon sehr

in welcher Hinsicht? Erstellung eines Futterplans? Oder allgemeine Empfehlungen?
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Was das Ca/Ph - Verhältniss angeht sagt sie etwas, dass hier sicher wieder einen Auschrei zur folge haben wird...
Sie sagt das neue Studien ergeben haben sollen das weniger das Verhältniss von Wichtigkeit sei, sondern nur die ausreichende Versorgung mit Calcium und die wäre mit ihrem Plan eindeutig gegeben.Vorausgesetzt der Verdauungstrakt kümmert sich auch um eine ausreichende Aufnahme.
Der Hund ist nicht theoriekonform. Nicht alles , was der Nährwertrechner anzeigt, kommt "im Hund" an.
Der Organismus funktioniert nicht immer so , wie die Theorie es will und gerne möchte. -
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Hier gibts übrigens auch noch viele viele andere User die alles roh füttern und deren Hunde auch keine Probleme mit Salmonellen haben.ich lese immer nur Salmonellen. Im Zusammenhang mit rohem Geflügel sollte Toxoplasma gondii nicht unerwähnt bleiben. Einfach mal zur Informationsbildung in die Suchmaschine Toxoplasmose und Barfen eingeben.
http://www.animal-health-online.de/klein/2005/09/…-haben-hae/2193 -
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Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber der Hund ist trotzdem in der Lage, seinen Energiebedarf auch ganz ohne KH zu bestreiten (er verbrennt dann trotzdem Fett)
aber nur wenn Eiweiß und Fett in der Ration ausreichend enthalten sind.
Denn sonst zapft der Organismus seine eigenen
Glykogen/Fett-und Eiweißreserven an. Beim leeren der Glycogenspeicher kommt der Körper in eine Art Notzustand, weil für das Gehirn keine Glucose ( Kohlenhydrate) mehr zur Verfügung steht.Dadurch stellt sich der Körper auf Ketose um, das heißt einfach erklärt, er nutzt nun als Hauptenergiequelle Fett anstatt Kohlenhydrate. Ist eine Ration über einen längeren Zeitraum sehr eiweißreich und fettarm, ( ohne Kohlenhydrate) reagiert der Organismus i.d.R. mit Übelkeit, Durchfall und Lethargie. Ein Signal, dass der Stoffwechsel völlig überlastet ist.
Wie du schon richtig schreibst, braucht der Hund keine Kohlenhydrate. Du , ich und alle gesunden Menschlein hier im Forum aber genauso wenig. Die Atkins-Diät ist beispielhaft dafür.
Es ist ja allgemein bekannt, dass eine kohlenhydratarme(freie) Ernährung zu einer schnellen Gewichtsreduzierung führt. Allerdings wird dieses angestrebte Gewicht in den meisten Fällen nur gehalten, wenn diese Diät lebenslang praktiziert wird. Sobald die Kohlenhydrate wieder in die Ernährung etabliert werden, nimmt man wieder zu.
Wer auf Kohlenhydrate komplett verzichtet, egal ob Mensch oder Hund wird feststellen , dass der Energielevel rapide sinkt und der Hund/Mensch an Gewicht verliert.
Sämtliche ketogene Diäten haben ein grundlegendes Problem, langfristig gesehen bedeuten sie für den Organimus Stress . Das Gehirn ist u.a. ständig auf die Zufuhr von Glucose angewiesen. Und wer sich in der Hundeernährung ein wenig auskennt, weiß, dass der Hund sein Vitamin C mit Hilfe von Glukose synthetisiert. Genau wie beim Menschen gibt es unterschiedlichen Reaktionen bei einer Umstellung auf eine Eiweiß-Fett-Diät.
Die einen nehmen , damit wunderbar ab bzw.halten ihr Gewicht, die anderen bekommen ernsthafte gesundheitliche Probleme. So wie hier:
http://www.praxis-tierernaehrung.com/index.php?opti…piele&Itemid=17 -
googel mal nach Violsche Drüse. Die könnte bei deinem Hund entzündet sein.