Beiträge von Samojana

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    Vertragen meine Hunde die Flocken nicht oder habe ich irgendwas falsch gemacht??? :???:


    Die optimale Zubereitung entscheidet über die Verdaulich-und Verträglichkeit, sonst heißt es hinterher immer , der Hund ist allergisch gegen Getreide,er verträgt keinen Reis oder er kotzt die Nudel oder Kartoffeln aus bzw. kriegt schleimigen Durchfall. Der Reis muss mit besonders VIEL Wasser ( Verhältnis 1:5 oder 1:6) ganz durch und sogar überkocht werden, bis er richtig butterweich ist. Vollkornreis ist deshalb nur etwas für den robusten Hundemagen und Darm.

    Der Hund kaut auch nicht wie wir. Deshalb müssen Kohlenhydrate für den Hund genauso zubereitet werden, wie für ein zahnloses Kleinkind.
    D.h. keinen körnigen Reis wie Vollkornreis, Nudeln al dente, grobe Flocken oder Kartoffeln am Stück etc.
    Amaranth und Quinoa sind für den Hundedarm ebenfalls eine große Herausforderung. Wer genau hinschaut, wird die Körner im Kot sehr oft wiederfinden.
    Beim Reis erfüllt Basmatireis von der Verdauung her am besten diese Voraussetzungen. Von den verschiedenen Getreiden, die in Hundenährung verwendet werden, ist weißer Reis die faserärmste Zerealie und gilt als die Stärkequelle mit der höchsten Verdaulichkeit.

    Je besser der Reis im Herstellungsprozess gegart wird, desto verdaulicher ist die Stärke.
    Der Reis muss für den Hund mit besonders VIEL Wasser ( Verhältnis 1:5 oder 1:6) ganz durch und sogar überkocht werden, bis er richtig butterweich ist. Ist der Kochvorgang zu kurz, kann der
    Stärkeaufschluss unzureichend sein, und die Hunde bekommen Durchfall.

    Empfehlenswert für den Anfang sind auch Schmelzhaferflocken, Buchweizenflocken, Reisflocken oder wenn´s mal schnell gehen muss, die Getreidebreie für Kleinkinder z.B. von Alnatura eignen sich ebenfalls sehr gut.
    Schmelzhaferflocken müssen nicht großartig erhitzen werden. Sie zerfallen ähnlich wie die Matzingerflocken , wenn sie in Kontakt mit warmen Wasser kommen.
    Die Konsistenz der Matzinger Flocken sind beispielhaft dafür, wie stärkehaltige Kohlenhydrate für den Hund aufgeschlossen sein müssen, um auch in größeren Mengen optimal verdaut werden zu können.

    Aufgrund meiner eigenen Erfahrungswerte kann ich sagen, die besten Ergebnisse erziele ich mit dem Dampfgarer bzw. geschlossener Einsatz im Schnellkochtopf . Die Kohlenhydrate kommen nicht in Kontakt mit dem Topfboden, brennen nicht an und werden zusätzlich schonend gegart.

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    Juliane,

    Getreide ist wirklich nicht gleich Getreide, da differenziert diese ganze BARF-Literatur viel zu wenig.

    und warum? Weil die Barf-Autoren das kleine Einmaleins der Hundeernährung nicht beherrschen.
    Die können und dürfen nicht logisch denken. ;)

    Kohlenhydrate sind übrigens elementar für einen ausgewogenen Serotonin-Spiegel, der Hund wird dadurch wesentlich ausgeglichener.

    Hunde sollten abwechslungsreich ernährt werden. Das bedeutet allerdings nicht, das nur die Anbieter gewechselt werden. Trockenfutter bleibt Trockenfutter. Ich finde es echt traurig, wenn ein Hundemagen lebenslang ausschließlich Fertigfutter verdauen muss.

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    Elathaia, ich hoffe ich spame nicht deinen Thread zu.

    wo liegt der Unterschied zwischen Bierhefe und Ferment? Weiss das jemand und kann mich dahingehend aufklären? das wäre prima :)


    Es geht um Sauermilchprodukte, Brottrunk oder Sauerkraut als gesunde Alternative zum berühmtberüchtigen Kuhmagen.;)
    Bierhefeflocken und Fermentgetreide enthalten diese lebenden Mikroorganismen nicht.

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    Irgendwas Richtung "Quecke" vertreibt z.B. cdVet...
    Ich habe es gefunden: http://www.cdvet.eu/shop_neu/index.php?page=product&info=322

    Allerdings ist die Bioverfügbarkeit aus diesen Kräutern nicht optimal, weil Kieselsäure in der Cellulose praktisch eingeschlossen ist. Die beste Ernährung nützt nichts, wenn die Nährstoffe nicht an ihren eigentlichen Zielort ankommen. Ackerschachtelhalm- oder Brennnesseltee stellen auch eine gute Quelle an Kieselsäure dar – allerdings nur dann, wenn die Pflanzenteile richtig aufgeschlossen werden . Die nur durch langes Kochen freigesetzte und wasserlösliche Kieselsäure wird dann optimal resorbiert.
    Nicht ohne Grund wird Schachtelhalm in der Pflanzenheilkunde zur Erhöhung der Elastizität des Bindegewebes, zur Förderung des Knochenaufbaus oder gegen rheumatische Beschwerden empfohlen.

    Neuerdings wird in Barferkreisen rohe Braunhirse als angeblich optimale Siliciumquelle zur Arthrosebekämpfung empfohlen.
    Dazu kann ich nur empfehlen in die Suchfunktion bei googel: Braunhirse: Nichts für Magen- und Darmempfindliche: Vorsicht bei übermäßigem Verzehr einzugeben. Dazu kommt noch, das rohe Hirse (ähnlich wie rohes Soja), einen Trypsin-Hemmer enthält, der die Bauchspeicheldrüse an ihrer Enzymtätigkeit hindert und dadurch die Verdauung negativ beeinflusst. Aber das scheint niemanden groß zu kümmern. Hauptsache alles roh.

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    Also doch wieder die gewürzten Kotelettknochen, die Pizzareste und Chicken McNuggets in den Napf :D

    nicht ganz so wörtlich nehmen. ;)
    In diesem Beitrag wird der Sinn und Zweck von Natriumchlorid verdeutlicht.

    Ohne Salz keine Magensäure.

    Zitat: Wer daher eiweißreiche Lebensmittel verdauen will, braucht genügend Magensäure und somit eine entsprechende Menge Salz im Körper.

    1 x wöchentlich nur eine kleine Prise ist damit nicht gemeint. :D
    An diesen Empfehlungen ist erkennbar, dass Laien am Werk waren. Vom Gleichgewicht der Elektrolyte null Ahnung.
    Natrium ist eine der Hauptfaktoren bei der Aufrechterhaltung des Säuren-Basen-Gleichgewichts.


    http://www.nordstern-net.de/archiv/2004/09…r-burzler.shtml