Beiträge von Samojana

    Ernährungstipp: die Alternative zu Leinöl. Schmeckt lecker und ist wesentlich länger haltbar.

    Leindotteröl

    Leindotteröl besitzt einen sehr delikaten und außerordentlich feinen Geruch, leicht würzig, nach frisch gemähtem Löwenzahn duftend und ist von hellgrüner Farbe. Im Geschmack erinnert er etwas an Erbsen, schmeckt mild, voll und rund aber auch pikant, so, wie nur herausragende Öle aus Kaltpressung schmecken können.

    Die Zusammensetzung der Fettsäuren des Leindotteröls zeigt ein überraschendes Bild: Leindotteröl vereint viele positive Eigenschaften anderer Speiseöle. Hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Alpha-Linolensäure (ca. 32 und 40 %) und Linolsäure (ca. 14 und 20 %). Damit beträgt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in Leindotter etwa 1 : 3. Dieser Wert kommt den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung definierten Idealwerten sehr nahe. Untersuchungen ergaben, dass hohe Anteile von Omega-3-Fettsäuren das Wachstum von Krebszellen hemmen.
    Als weitere wichtige Fettsäure enthält Leindotteröl die einfach ungesättigte Ölsäure, von der angenommen wird, dass sie den Anteil an Cholesterin im Blut positiv beeinflusst.

    Rezepte für den Hund:

    1 Becher Schafsjogurt
    1 –2 TL Leindotteröl


    alternative Rezeptur für eine Budwig-Creme wäre:

    100gr Magerquark
    2 Esslöffel Leindotteröl


    http://leindotter.de/index.php?opti…emid=62&lang=de

    Zitat

    Es ist halt in der Regel sehr fett, für Henry ist es deshalb nix.
    Ich hatte da auch mal drüber nachgedacht, aber bei uns würde das wohl nach hinten losgehen.

    Malika, vom Schwein bekommt man auch magere Anteile, z.B. Schweineschnitzel, von mir aus auch Schweinelendchen.:) Für Hunde, die Fett vertragen wäre Schweinehackfleisch oder Schweinebauch die Alternative.
    Bei Niereninsuffizienz wird sogar i.d.R. Schweinefleisch in der Hundeernährung empfohlen.
    Und zur Information noch ein Bericht von Laboklin mit der Überschrift:
    Futtermittelallergie bei einem älteren Hund
    mit komplexer Ätiologie

    http://www.laboklin.de/pdf/de/news/fu…axis_8_2005.pdf

    Die Fütterung wurde aufgrund des Ergebnisses des Futtermittelallergietests auf Schweinefleisch und Haferflocken umgestellt. Auf alle anderen Futtermittel, inklusive Belohnungshappen wurde konsequent verzichtet. Zwei Monate später berichtete die Besitzerin am Telefon, dass die Haut von „Akim" sehr schön war, der Juckreiz sich auf beinahe Null reduziert hatte und weder der Durchfall noch die Otitis bisher wieder aufgetreten waren.

    Wie man sieht, muss es nicht immer nur Pferdefleisch sein.

    Konservierungsstoffe und Antioxidantien sind zwei paar Schuhe.
    Antioxidantien haben alle die Drei vor dem die E ( 300 bis E385)
    So zum Beispiel E 320 BHA, E 321 BHT,E 306 Tocopherolhaltige Extrakte

    und die Konservierungsstoffe haben alle die Zwei vor dem E.
    E 202 Kaliumsorbat , E 250 Pökelsalz

    Insofern gehören diese Zusatzstoffe zu zwei verschiedenen Kategorien. ;)
    Wenn man`s wörtlich nimmt, enthält Arden Grange keine Konservierungsstoffe!

    oder hier Antwort aus dem Jahre 2010:

    Vor einigen Tagen schrieb ich an die Herstellerfirma.
    Ich habe sie wegen der Verunreinigungen angeschrieben. Ich bekam relativ schnell eine Antwort per email, in der um ein klärendes Telefonat gebeten wurde. Ich sollte bitte meine Telefonnummer angeben sowie die Zeiten, in denen ich erreichbar wäre. Ich schrieb ihnen die gewünschten Dinge. Leider wurde in den beiden Tagen nicht angerufen. Ich schrieb ihnen, dass ihnen wohl nicht viel an einem klärenden Gespräch liegen würde. Sie baten erneut um ein Gespräch und dann riefen sie mich heute an. Sie hat sich mehrmals bei mir entschuldigt, dass sie nicht sofort angerufen hat.

    Die Frau sagte: "Ich will nichts beschönigen, fakt ist, dass uns Fehler unterlaufen sind und dass das Futter verunreinigt war. Die Mühlen haben die Knochen nicht fein genug vermahlen, deshalb waren Knochensplitter im Futter. Die Plastikfäden stammen von einem zerrissenen Sieb, was ausgewechselt wurde. Auch kann ich das mit den Plastikstücken (Etiketten an den Füßen der Hühner) auch für die Zukunft nicht ausschließen. Als das mit den Verunreinigungen bekannt wurde, wurde eine Rückholaktion gestartet. Das verunreinigte Futter wurde kostenlos abgeholt und durch gutes Futter ersetzt. Die Verunreinigungen sind nicht gewollt und leider zurzeit nicht zu beheben. Wir haben einige Leute an das Band gestellt, die evtl. Verunreinigungen heraussuchen, aber es wird leider nicht immer alles gefunden. Die Plastikteile sind für die Lebensmittelindustrie, deshalb werden sie vom Hund im Ganzen ausgeschieden, ohne Schaden anzurichten.

    http://www.dooyoo.de/hundefutter/pl…futter/1385493/

    Zitat

    Itatsächlich eindeutig mehrere Kunstfasern und Plastikteilchen gefunden.

    Das Problem ist seit Jahren bekannt und wird offenbar bewusst nicht behoben. Warum auch, es sind ja genug Hundebesitzer bereit , trotzalledem "Plastikfutter" zu kaufen. Egal ob feinvermahlen oder in gröberen Stücken, Hauptsache dem Hund schmeckts.:headbash:
    Plastik und Bisphenol !


    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bpa-bisphenol-ia.html

    siehe auch Thread Bisphenol A im Dosenfutter.

    Bisphenol A kann in Konservendosen vorkommen, nämlich in deren Innenbeschichtung. Von dort kann der Stoff in die Nahrung gelangen. Bisphenol A wirkt im Tierversuch hormonell. In sehr geringer Konzentration hat sich die Substanz zudem in einer Einzelstudie als erbgutschädigend erwiesen.

    In den USA sind z.Zt. die Besitzer von Haustieren sehr besorgt, ob sich diese gefährliche Chemikalie auch in ihrem Dosenfutter befindet. Susan Thixton beschäftigt sich mit diesem Thema auf ihrer HP und fordert für Heimtierfutter BPA-free ( BPA-freies Dosenfutter)

    http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl…9OzyNg33LoZ-Ppg

    Auch in der Deutschland ist das Thema hochaktuell, weil Dosen auch in Deutschland belastet sind.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m…,799445,00.html

    Studie Katzen:

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15070058?dopt=Abstract

    Unglücklicherweise hat eine neuere Studie, Epidemiologic study of relationships between consumption of commercial canned food and risk of hyperthyroidism in cats, (2004) Edinboro CH, Scott-Moncrieff JC, Janovitz E, Thacker HL & Glickman LT Journal of the American Veterinary Medical Association 224 (6) pp 879-886, darauf hingewiesen, dass Katzen, die Dosenfutter fressen, insbesondere aus Ring-Pull-Dosen, offenbar ein erhöhtes Risiko haben, an einer Schilddrüsenüberfunktion zu erkranken. Es wird vermutet, dass dies mit der Beschichtung zusammenhängt, die bei diesen Dosen eingesetzt wird, Bisphenol-A (BPA). Bisphenol-A ist ein möglicher endokriner Disruptor (das sind Stoffe, die die Hormone beeinflussen). Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich gut wenn Sie versuchen, Ihre Katze nur aus Folienbeuteln oder aus Aludöschen zu ernähren. Wenn Sie Dosen benutzen, dann stellen Sie sicher, dass Sie alles was nicht sofort benötigt wird, in einem Glasbehälter im Kühlschrank aufbewahren anstatt in den Dosen selbst.

    Zitat

    Enzymreserven die jeder Organismus hat können im laufe der zeit aufgebraucht werden und müssen dann über nahrung zugeführt werden.

    noch mal ! ;) Über eine normale Ernährung Enzyme aufzunehmen, ist " schwierig bis unmöglich ". Auch wenn z.B. die Enzyme Bromelain in der Ananas oder Papain in der Papaya enthalten sind, gehen sie im Magen den Weg wie jede andere Eiweißverbindung. Sie werden schlichtundergreifend von der Magensäure zersetzt. Die einzige Möglichkeit Enzyme aufzunehmen, wäre in Form von fertigen Enzympräparaten, die zum Schutz vor der Magensäure mit einem speziellen Überzug versehen sind. Dieser Überzug löst sich erst im oberen Teil des Dünndarms auf und gibt die Enzyme frei.