Beiträge von Samojana

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    Sagt mal, würdet ihr bei einer Ausschlussdiät mit Pferd und Kartoffeln das Fleisch kochen oder roh geben?
    Jeder sagt mir da was anderes.... :ops:

    Was für eine Antwort erwart ich hier eigentlich im Kochthread :D :D

    Im Rahmen einer Ausschlussdiät wegen einer Allergie würde ich persönlich das Fleisch durchgaren
    ( nicht totkochen). Hitze verändert die Allergene in ihrer Struktur , genauer gesagt die allergene Aktivität wird reduziert bzw. teilweise sogar aufgehoben. Sehr selten kommt es durch Erhitzungsprozesse zu einer Steigerung der Aktivität.

    Zitat

    Schau mal, vielleicht ist dieser Link hilfreich:
    http://www.gesundehunde.com/sites/ernaehrung_001.php

    finde ich absolut nicht. Das sind nämlich genau "die Futterempfehlungen" von Autoren, die unter dem Pippi-Langstrumpf-Syndrom leiden.
    Nach dem Motto:ich mach mir die Welt, widewide-wie sie mir gefällt
    Zwei mal drei macht vier, widewidewitt, und drei macht neune«

    Ihr angebliches Wissen über Hundeernährung haben sie sich aus diversen Büchern und Internetseiten zusammengesucht, und dann aus ihrer eigenen Sicht neu formuliert.

    Chronische Gastriden sind häufig hausgemacht. Säure erzeugt neue Säure. Säurelieferanten sind Nahrungsmittel, die einen Überschuss an sauren Mineralstoffen erzeugen. Dazu zählen Fleisch, Innereien und Knochen.

    Ein Hund mit einer überhöhten Magensäureproduktion hat häufig einige Zeit nach dem Fressen schon wieder ein
    Verlangen nach Nahrungsnachschub. Das kommt daher, dass er die neue Säureflut im Magen
    spürt und ein erneutes Fressen kurzfristig diese Beschwerden lindert. Typisch hierfür ist das Nüchternerbrechen, wenn der Magen mehrere Stunden nichts mehr zu tun hat.

    Die Maßnahmen, die deshalb zwangsläufig ergriffen werden müssen, sollten primär das Ziel haben, die Magensäuresekretion zu verringern, damit es nicht zu einer weiteren Schädigung der Magenschleimhaut kommt.

    Das bedeutet, dem Hund :

    1. nur so viel Protein zu füttern, wie er max. verträgt.
    2. das Fleisch sollte hochverdaulich sein
    3. aufgeschlossene Kohlenhydrate sollten den Hauptanteil der Ration bilden,
    da hier der stimulierende Effekt auf die Magensäuresekretion wesentlich geringer ausfällt.
    4. keine zu hohen Fettmengen, da Fett die Magenentleerung verzögert
    5. evtl. eine begleitende Magenschutztherapie

    Zitat

    Soooo, nach all euren Hilfen habe ich schließlich ja meinen Plan überarbeitet; zusätzlich habe ich ihn, Audreys Beispiel folgend, nach Berlin geschickt zur Überprüfung. Und siehe da: mein Plan war eigentlich schon gut, nur ein bisschen zuwenig Energiegehalt.

    und wie verträgt dein Hund diese Rationen?

    Zitat

    Huhu!

    Wenn ich Buchweizengrütze koche, wieviel "Rohmasse" nehme ich denn da und wieviel Wasser drauf?

    Ach ja: Und wie lange muss das kochen?

    300 g Buchweizengrütze haben ähnlich viel Kalorien wie 300 g Reis.
    Auf 300 g Grütze roh ausgewogen kommen ca.1400-1500 g Wasser.
    Um die Verträglichkeit zu testen ,würde ich vorschlagen mit 150 g Buchweizengrütze zu beginnen.
    Also, die Mahlzeiten aufteilen auf 150 g Reis +200 g Fleisch / 150 g Buchweizen + 200 g Fleisch.
    (alles roh ausgewogen und getrennt voneinander füttern/Reis und Buchweizen nicht zusammen mischen) Gesamtmenge: 300 g Kohlenhydrate+400 g Fleisch

    Die Zubereitung wie folgt:

    Die Buchweizengrütze in ein Sieb geben und kurz mit kochendem Wasser überbrühen.
    150 g Grütze mit ca.700-750 g Wasser in einem Topf ca. 20-25 Min. köcheln lassen.
    Nach dem Kochen ist diese Grütze i.d.R. noch ziemlich breiig, aber nach dem Erkalten wird sie
    zugehend fester.