Zitat
Diese Verhaltensänderungen bei einer Schilddrüsenunterfunktion sind schon interessant und wären eine Erklärung für Ashleys Aggressivität.
nicht jeder aggressive Hund hat eine Schilddrüsenunterfunktion. Nach dieser These müsste ja jeder Straftäter unter einer Schilddrüsenstörung leiden.
Allerdings können sich Funktionsstörungen beim Hund durch Haarveränderungen -und Hauterkrankungen bemerkbar machen. Deshalb diese Abklärung.
Infos zu T 4 und T 3:
Mehr als 95% der hypothyreoten Hunde haben tiefe T4-Spiegel, d.h. die Sensitivität ist hoch. Das Problem
ist jedoch, dass eine Vielzahl von anderen Ursachen ebenfalls tiefe Spiegel hervorrufen können: normale
Fluktuationen, Abfall im Alter und bei bestimmten Rassen (z. B. Greyhounds), praktisch jede andere
Erkrankung (je schwerer desto tiefer ist der T4-Spiegel). Bei weniger als 5 % der Hunde mit
Hypothyreose ist der T4-Spiegel nicht erniedrigt. Dies betrifft zum einen Hunde mit einer beginnenden
Hypothyreose, die entweder tief-normale oder normale T4-Werte haben können.
Gesamt-Trijodthyronin (T3):
Die Messung dieses Hormons bringt keinen diagnostischen Vorteil, bzw. kann zu einer fehlerhaften Einschätzung
der tatsächlichen Schilddrüsenfunktion führen. Der Grund dafür liegt im sogenannten Autoregulationsmechanismus
der Schilddrüse:
Im Normalfall produziert die Schilddrüse bevorzugt T4, bei beginnender Insuffizienz wird jedoch
bevorzugt das wesentlich potentere T3 produziert.
http://www.eurasierfreunde-deutschland.de/ratgeber/ratge…childdruese.pdf
http://www.eurasierfreunde-deutschland.de/ratgeber/ratge…ypothyreose.pdf